Die Objektorientierung, kurz OO, ist ein Ansatz zur Entwicklung von Software, der darauf beruht, die zu verarbeitenden Daten anhand ihrer Eigenschaften und der möglichen Operationen zu klassifizieren. Im Vergleich zu Ansätzen, bei denen Eigenschaften und Funktionen nicht gemeinsam betrachtet werden, erhebt dieses Programmierparadigma den Anspruch, entsprechende menschliche Organisationsmethoden aus der realen Welt besser nachzubilden.

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  • Die Objektorientierung, kurz OO, ist ein Ansatz zur Entwicklung von Software, der darauf beruht, die zu verarbeitenden Daten anhand ihrer Eigenschaften und der möglichen Operationen zu klassifizieren. Im Vergleich zu Ansätzen, bei denen Eigenschaften und Funktionen nicht gemeinsam betrachtet werden, erhebt dieses Programmierparadigma den Anspruch, entsprechende menschliche Organisationsmethoden aus der realen Welt besser nachzubilden. Ein Objekt wird im Programmcode als Klasse definiert. Als Weiterentwicklung von Datenstrukturen (aus mehreren Komponenten - auch unterschiedlichen Datentyps - zusammengesetzte Variablen) können Objekte auch noch über Eigenschaften und Methoden verfügen, die durch Programmcode in der Klasse festgelegt sind. Auf Eigenschaften kann wie auf Variablen zugegriffen werden, der zurückgegebene Wert wird jedoch ggf. durch den Programmcode einer in der Klasse festgelegten Prozedur bestimmt. Methoden sind Prozeduren ohne Rückgabewert, die in der Regel verwendet werden, um interne Werte in der Klasse zu ändern. Der Objektorientierung liegt demnach eine Aufteilung der zu beschreibenden Welt in Objekte mit ihren Eigenschaften und Operationen zugrunde. Ergänzt wird dies durch das Konzept der Klasse, bei dem Objekte aufgrund ähnlicher Eigenschaften zusammengefasst werden. Die Struktur eines Objekts wird durch die Attribute (auch Eigenschaften) seiner Klassendefinition festgelegt. Das Verhalten des Objekts wird von den Methoden der Klasse bestimmt. Objektorientierung wird hauptsächlich im Rahmen der objektorientierten Programmierung verwendet, um die Komplexität der entstehenden Programme zu verringern. Der Begriff existiert jedoch auch für andere, der Programmierung vorgelagerte Phasen der Softwareentwicklung, wie die objektorientierte Analyse und den objektorientierten Entwurf von Software. Die Konzepte der Objektorientierung lassen sich zudem auf persistente Daten anwenden. Dabei spricht man von Objektdatenbanken. (de)
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  • Die Objektorientierung, kurz OO, ist ein Ansatz zur Entwicklung von Software, der darauf beruht, die zu verarbeitenden Daten anhand ihrer Eigenschaften und der möglichen Operationen zu klassifizieren. Im Vergleich zu Ansätzen, bei denen Eigenschaften und Funktionen nicht gemeinsam betrachtet werden, erhebt dieses Programmierparadigma den Anspruch, entsprechende menschliche Organisationsmethoden aus der realen Welt besser nachzubilden. (de)
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  • Objektorientierung (de)
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