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| - Illusion of control is the tendency for human beings to believe they can control, or at least influence, outcomes that they demonstrably have no influence over. (en)
- Iluzja kontroli to tendencja wierzenia we własną kontrolę nad rzeczami, na które z całą pewnością nie mamy wpływu. Najprostszym przykładem takiej iluzji jest zachowanie ludzi w kasynach. Przy grze w kości, ludzie mają tendencję do rzucania silniej, gdy chcą uzyskać wyższy wynik i słabiej, gdy chcą uzyskać niższy. W niektórych sytuacjach można bardzo łatwo wmówić ludziom, że mają wpływ na całkowicie losowy rzut monetą. Przykładowo badani, którzy zgadli poprawnie kilka wyników rzutu z rzędu, zaczynali wierzyć, że rzeczywiście "lepiej zgadują" i że ich zdolność do zgadywania zmniejszy się, jeśli nie będą skupieni. W większości sytuacji taka iluzja może mieć pozytywne skutki. Optymistyczne zakładanie, że mamy na coś wpływ motywuje nas do działania, podczs gdy obiektywna ocena może nas zniechęcić. Badania psychologiczne pokazują jednak, że instynktownie zawsze doszukujemy się we wszelkich zjawiskach jakichś przyczyn, które możemy poznać, nawet jeśli mamy do czynienia ze zjawiskiem takim jak rzut kostką albo losowanie na loterii. Istnieją zatem sytuacje, w których zdawanie sobie sprawy z tego mechanizmu może być bardzo opłacalne. Badania graczy giełdowych i klientów funduszy inwestycyjnych pokazały, że statystycznie ludzie podatni na iluzję kontroli mają znacząco gorsze wyniki w ocenie opłacalności i zarządzaniu ryzykiem, i w efekcie uzyskują wyraźnie mniejsze zyski. (pl)
- Ilusion del control es la tendencia de los seres humanos de creer que pueden controlar, o al menos influenciar, resultados en los que claramente no tienen ninguna influencia. (es)
- Die Kontrollillusion (engl. Illusion of control) ist die menschliche Tendenz zu glauben, dass man Vorgänge kontrollieren kann, die nachweislich nicht beeinflussbar sind. Die vorherrschende Lehrmeinung über unrealistisch empfundene Kontrolle wurde von Ellen Langers illusion of control begründet. Langer zeigte, dass Menschen oft so handeln, als ob Zufallsereignisse manipulierbar wären. In einer Serie von Experimenten demonstrierte Langer die Verbreitung der Kontrollillusion. Sie beobachtete, dass ihre Versuchspersonen sich eher so verhielten, als ob sie das Zufallsereignis kontrollierten, wenn der Versuchsaufbau sogenannte skill cues enthielt. Skill cues sind nach Langer Elemente, die gewöhnlich mit bestimmten Fertigkeiten verbunden sind: Auswählen, konkurrieren, sich mit einem Vorgang vertraut machen und Entscheidungen treffen. Eine einfache Form des Denkfehlers sieht man im Kasino: Beim Würfelspiel neigen die Spieler dazu, stärker zu werfen, wenn sie hohe Zahlen erzielen wollen, und sanfter für niedrige Zahlen. Im Experiment wurden Versuchspersonen davon überzeugt, dass sie einen vollständig zufälligen Münzwurf beeinflussen können. Teilnehmer, die eine Serie von Würfen erfolgreich voraussagten, begannen zu glauben, dass sie tatsächlich besonders gute Rater seien, und dass ihre Rateerfolge sich bei Ablenkung verschlechtern würden. Taylor und Brown argumentieren, dass positive Illusionen nützlich sind, indem sie Motivation und Ausdauer erhöhen. Albert Bandura stützt diese Position mit seiner Ansicht, dass "optimistische Selbsteinschätzungen, die nicht unangemessen von dem abweichen, was möglich ist, Vorteile bringen können, während wahrheitsgetreue Beurteilungen selbstbegrenzend wirken können" . Man sollte allerdings Banduras Einschränkung "die nicht unangemessen von dem abweichen, was möglich ist" beachten. Seine Argumentation befasst sich grundsätzlich mit dem Nutzeffekt von optimistischen Annahmen über Kontrolle und Erfolg in Situationen, die kontrollierbar sind - nicht mit eingebildeter Kontrolle in Situationen, deren Abläufe in Wirklichkeit nicht vom individuellen Verhalten abhängen. Bandura hat auch vorgeschlagen, dass "bei Aktivitäten mit engen Fehlertoleranzen, wo Fehltritte teure oder schädliche Folgen haben, die höchst sorgfältige Abschätzung der Wirkungskraft dem eigenen Wohlergehen am dienlichsten ist" . Taylor und Brown halten positive Illusionen für eine Anpassungsleistung, weil sie Studien zufolge bei normalen, geistig gesunden Personen häufiger auftreten als bei depressiven Individuen. Andererseits glauben Pacini, Muir und Epstein, dass depressive Menschen die Tendenz zu fehlerhaftem intuitivem Denken überkompensieren, indem sie sich selbst auch in trivialen Situationen übertrieben rational überwachen; und sie stellen fest, dass der Unterschied zu den Nichtdepressiven in folgenschweren Sachlagen verschwindet. Anderen empirischen Ergebnissen zufolge kann Selbstüberschätzung in manchen Verhältnissen eine Fehlanpassung sein. In einer Szenarium-Studie mit einem gezielt erfolglosen Handlungsablauf zeigten Whyte et al., dass diejenigen Teilnehmer, denen hohe Selbsteinschätzung suggeriert worden war, ihr Engagement deutlich häufiger steigern. Knee und Zuckerman kritisieren Taylor/Browns Definition der geistigen Gesundheit, und sie behaupten, dass Menschen ohne Illusionen eher nicht-defensive, lernfähige, fortschrittsorientierte Persönlichkeiten seien, mit geringer Ego-Bindung an ihre Ergebnisse. Knees und Zuckermans Arbeiten zufolge unterliegen selbstbewusste Individuen diesen Illusionen seltener. Fenton-O'Creevy et al argumentieren ebenso wie Gollwittzer und Kinney, dass Kontrollillusionen zwar die Strebsamkeit erhöhen, aber nicht zu fehlerfreien Entscheidungen beitragen. Die Illusionen können gegen Rückmeldungen immunisieren, Lernvorgänge hemmen, und zu größerer objektiver Risikobereitschaft prädisponieren . In einer Studie unter Investmentbankern fanden Fenton-O'Creevy et al, dass Händler mit starker Kontrollillusion bei Analyse, Risikomanagement und Gewinnbeiträgen deutlich schlechter abschnitten. Sie verdienten auch deutlich schlechter. Eine wichtige Erklärung für die Kontrollillusion könnte in der Selbstregulation liegen. Personen, die das selbstgesetzte Ziel verfolgen, ihre Umgebung zu kontrollieren, werden stets versuchen, gegenüber Chaos, Unsicherheit und Stress diese Kontrolle zurückzugewinnen. Gelingt es ihnen nicht, könnten sie sich zur Bewältigung auf die defensive Unterstellung von "Kontrolle" zurückziehen - mit der Folge einer Kontrollillusion (Fenton-O'Creevy et al, 2003). (de)
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