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- Wilhelm Brasse (born 12 March 1917) is a Polish man who became known as the "famous photographer of Auschwitz"; his life and work are the subject of the 2005 Polish television documentary film The Portraitist (Potrecista), which first aired in the "Proud to Present" series on the Polish TVP1 on January 1, 2006. After the 1939 German invasion of Poland and occupation of Żywiec, Brasse's home town in southern Poland, he was interrogated by the Schutzstaffel (SS), refused to swear allegiance to Hitler, and was imprisoned for three months. After his release, still refusing to capitulate, he fled but was captured at the Polish–Hungarian border and deported to KL Auschwitz-Birkenau as prisoner number 3444. Trained before the beginning of World War II as a portrait photographer at his aunt's studio, he was ordered by his SS supervisors to photograph "prisoners' work, criminal medical experiments, [and] portraits of the prisoners for the files. " Brasse has estimated that he took 40,000 to 50,000 "identity pictures" from 1940 until 1945, before being moved to another concentration camp in Austria, where he was liberated by the American forces in May 1945. While most of Brasse's photographs did not survive, some are on display in the Auschwitz-Birkenau State Museum and at Yad Vashem, the Holocaust Martyrs' and Heroes' Remembrance Authority, Israel's official memorial to the Jewish victims of the Holocaust. His photographs inspired Painting Czesława Kwoka (2007), which won a literary award.
- Wilhelm Brasse ist ein polnischer Überlebender des Holocaust und war vier Jahre lang der Lagerfotograf von Auschwitz. Brasse wurde als Sohn eines Österreichers und einer Polin geboren. Er begann eine Lehre als Fotograf in Kattowitz. Zum Zeitpunkt des deutschen Einmarsches in Polen 1939 war er polnischer Soldat. 1940 wurde er beim Versuch, sich nach Frankreich durchzuschlagen, von den Deutschen gefangengenommen. Die Deutschen stellten ihn vor die Wahl, entweder in die Wehrmacht einzutreten oder in die Gefangenschaft zu gehen. Brasse entschied sich für letzteres und wurde am 31. August 1940 nach Auschwitz gebracht, damals noch ein Lager für polnische Gefangene. Nach zwei Wochen Quarantäne und monatelanger Zwangsarbeit wurde er als Fotograf beim Erkennungsdienst eingesetzt. Dort war es seine Hauptaufgabe, die ankommenden Häftlinge für die Lagerkartei zu fotografieren. Insgesamt schoss er 40 000 bis 50 000 dieser Porträtfotos. 1942 trafen die ersten jüdischen Gefangenen in Auschwitz ein, und Ärzte wie Josef Mengele begannen ihre menschenverachtenden Experimente. Brasse musste die Opfer dieser Experimente fotografieren. Obwohl Brasse und die anderen Mitarbeiter des Erkennungsdienstes streng überwacht wurden, gelang es ihnen Dokumente zu fälschen, die anderen Gefangenen bei der Flucht halfen, und Informationen zum polnischen Untergrund in Krakau zu schmuggeln. Kurz vor der Befreiung 1945 bekam Brasse den Auftrag, die Fotografien zu vernichten, um die Beweise für den Massenmord zu beseitigen. Er zündete die Abzüge und Negative an, die aber nur schwer brannten, und löschte sie wieder, sobald sein Vorgesetzter den Raum verlassen hatte. Aus diesem Grund sind diese Zeugnisse der Verbrechen von Auschwitz erhalten geblieben. Nach dem Krieg wollte Brasse zunächst wieder als Fotograf arbeiten, aber seine Zeit in Auschwitz hatte ihn derart traumatisiert, dass er sich außerstande sah, jemals wieder durch ein Okular zu sehen. Heute lebt er in Żywiec, nur wenige Kilometer von Auschwitz entfernt. Er leidet noch immer unter den körperlichen Folgen der Misshandlungen, die er dort erlitten hat. Der Dokumentarfilmer Irek Dobrowolski hielt seine Geschichte im Film „Portrecista“ (Der Porträtfotograf) fest.
- Wilhelm Brasse – polski fotograf, w czasie II wojny światowej jako więzień nr 3444 trafił do obozu koncentracyjnego KL Auschwitz-Birkenau, gdzie na zlecenie Niemców wykonywał zdjęcia nowoprzybyłym więźniom.
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- Wilhelm Brasse (born 12 March 1917) is a Polish man who became known as the "famous photographer of Auschwitz"; his life and work are the subject of the 2005 Polish television documentary film The Portraitist (Potrecista), which first aired in the "Proud to Present" series on the Polish TVP1 on January 1, 2006.
- Wilhelm Brasse ist ein polnischer Überlebender des Holocaust und war vier Jahre lang der Lagerfotograf von Auschwitz. Brasse wurde als Sohn eines Österreichers und einer Polin geboren. Er begann eine Lehre als Fotograf in Kattowitz. Zum Zeitpunkt des deutschen Einmarsches in Polen 1939 war er polnischer Soldat. 1940 wurde er beim Versuch, sich nach Frankreich durchzuschlagen, von den Deutschen gefangengenommen.
- Wilhelm Brasse – polski fotograf, w czasie II wojny światowej jako więzień nr 3444 trafił do obozu koncentracyjnego KL Auschwitz-Birkenau, gdzie na zlecenie Niemców wykonywał zdjęcia nowoprzybyłym więźniom.
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