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- Velvel Zbarjer (1824–1884), birth name Benjamin Wolf Ehrenkrantz (a.k.a. Velvl Zbarjer, Zbarjur, Zbarzher, etc. ), a Galician Jew, was a Brody singer. Following in the footsteps of Berl Broder, his "mini-melodramas in song" were precursors of Yiddish theater. Born in Zbarj, Galicia, he moved to Romania in 1845. According to Sol Liptzin, this move was occasioned by the offense his townspeople took at his "heresies and scoffing verses". He worked briefly as a schoolteacher in Botoşani, but soon became an itinerant singer, singing in the homes of wealthy Jews and in workers' cafes in Botoşani, Iaşi, Galaţi, and Piatra Neamţ, always glad to sing for a glass of wine or a meal. An actor as much as a singer, he variously sang the praises of his own footloose life and made up topical songs about whatever might be going on in the towns he passed through; the latter often described injustices, or made fun of the Hasidic Jews, and occasionally got him tossed out of various towns. In 1865, having noticed that others were singing his songs without giving him credit, he published them in a Hebrew-Yiddish booklet. As he grew older, he settled down. He lived in Vienna from 1878 to 1889, then lived out his last years in Istanbul, where he married for a second time, to a woman known as Malkele the Beautiful. This end-of-life romance became the subject, in 1937, of a cycle of twelve verse epistles by Itzik Manger. Writing in the Jewish Encyclopedia (1901-1906), Singer and Wiernik describe him as "a real folk-poet" whose songs, two decades after his death were "still sung by the Jewish masses of Galicia and southern Russia."
- Welwel Zbarzer war ein populärer hebräischer und jiddischer Dichter und Volkssänger, als Lyriker und Satiriker einer der hervorragendsten Dichter des Ostjudentums. Geboren in Zbaraz/Galizien, wurde er daher Wölwel oder Welwel Zbarazer oder Zbarzher oder Zbarascher genannt. Er war der Sohn eines Schochet, erhielt eine gründliche talmudische Ausbildung und zeichnete sich seit frühester Jugend durch sprühenden Witz aus Mit 19 Jahren wurde er verheiratet, war aber nicht befähigt zu einem ruhigen sesshaften Leben, sondern trennte sich von seiner Frau und führte, immer auf der Suche nach einer wirtschaftlichen Existenzgrundlage, ein unstetes Wanderleben auf Reisen durch Rumänien, Südrussland und Galizien, wobei er sich abwechselnd als Hebräisch-Lehrer oder Schreibgehilfe verdingte und auch eine Zeit lang sein Glück mit allerlei Handelsgeschäften versucht hatte, während er unablässig Gedichte schrieb, zu denen er selbst die Melodien komponierte, um dann endlich als moderner Badchen bei Feierlichkeiten, vor allem Hochzeiten, in häuslichem Kreise oder in Gastwirtschaften seine Lieder vorzutragen, die schnell eine große Popularität erlangten. 1856 erschien in Jassy seine erste, noch rein hebräische Liedersammlung Chason l'moed. Als sein lyrisches Hauptwerk hat sich die vierbändige Sammlung hebräischer und jiddischer Lieder Makkel-Noam („Stab der Milde“, Lemberg 1869–1878; darin das großartige satirische Poem mit dem Titel „Gottes Bankrott“) erhalten (daraus ausgesondert die jiddischen Arbeiten, mit lateinischen Buchstaben transkribiert erschienen in Braila 1902 hrsg. von J. Sotek) Seine satirischen Arbeiten erschienen 1869 unter dem Titel Makkel Chowlim ("Stab der Strenge"). Er veröffentlichte auch in Smolenskins „Haschachar“ und kam so u. a. auch nach Wien, wo er weiterhin in Kaffeehäusern und Gaststätten seine Lieder vortrug, aber viele Erniedrigungen erdulden musste und in großer Armut sein Leben fristete. Von dort zog es ihn nach Konstantinopel, wo er in noch größerem Elend lebte, sich nochmals verheiratete und bald starb. Im Unterschied zu Berl Broder war Welwel Zbarazer Anhänger der Haskala und vertrat deren klassische Ziele: Förderung des Hebräischen, Kampf für Bildung und gegen Ignoranz und Obskurantismus, insbesondere gegen Wunderrabbis und Chassiden. Das Jüdisch-Wissenschaftliche Institut Wilna gab 1927 einen Teil seiner Korrespondenz heraus (Hrsg. B. Wachstein).
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- Velvel Zbarjer (1824–1884), birth name Benjamin Wolf Ehrenkrantz (a.k.a. Velvl Zbarjer, Zbarjur, Zbarzher, etc. ), a Galician Jew, was a Brody singer. Following in the footsteps of Berl Broder, his "mini-melodramas in song" were precursors of Yiddish theater. Born in Zbarj, Galicia, he moved to Romania in 1845. According to Sol Liptzin, this move was occasioned by the offense his townspeople took at his "heresies and scoffing verses".
- Welwel Zbarzer war ein populärer hebräischer und jiddischer Dichter und Volkssänger, als Lyriker und Satiriker einer der hervorragendsten Dichter des Ostjudentums. Geboren in Zbaraz/Galizien, wurde er daher Wölwel oder Welwel Zbarazer oder Zbarzher oder Zbarascher genannt.
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