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- Kaiser Thiệu Trị war der dritte Kaiser der vietnamesischen Nguyễn-Dynastie, er bekleidete dieses Amt vom Vorlage:FormatDate bis zu seinem Tode. Sein eigentlicher Name war Nguyễn Phúc Miên Tông, als Ärabezeichnung wählte er Thiệu Trị. Kaiser Thiệu Trị war der älteste Sohn des Kaisers Minh Mạng. Er führte dessen konservative Politik der Isolation und der Verschanzung des Konfuzianismus fort. Gemäß konfuzianischer Tradition sehr gebildet, war Thiệu Trị an Informationen über den Westen zwar interessiert, war jedoch wie sein Vater allen fremden Einflüssen gegenüber sehr argwöhnisch. Vietnam war zur Zeit Thiệu Trịs zunehmend europäischem Einfluss ausgesetzt. Ein Einfallstor dafür war die christliche Missionstätigkeit. Sie stellte eine reale Gefahr für die Gesellschaftsstruktur Vietnams dar, da sie die religiöse Bindung der Bevölkerung an den Feudalherrn und an das Kaiserhaus aufhob, die laut herrschender Interpretation des Buddhismus und der Lehren Konfuzius' gebotene fraglose Einordnung in das gesellschaftliche System in Frage stellte. Es gab also Gründe für Vietnams Herrscher, den Missionaren ihre Tätigkeit zu untersagen, sie bei Widerhandlung auch zu inhaftieren oder auszuweisen, im Extremfall hinzurichten; hinzu kam, dass diese und die zum Katholizismus Übergetretenen sich gut als Sündenböcke eigneten, die für die immer wieder ausbrechenden Bauernaufstände verantwortlich gemacht werden konnten. Als Thiệu Trị entsprechende Maßnahmen ergriff - in durchaus zurückhaltender Form, da er und sein Hof sich der Risiken bewusst waren - zeigte sich die weitaus größere Gefahr: die angebliche Verfolgung der Missionare wurde vor allem von Frankreich zum Vorwand genommen, Vietnam militärisch zu bedrohen. Die Intervention Frankreichs in Vietnam begann 1843, als ein Flottenverband unter Admiral Jean-Baptiste Cécille dorthin entsandt wurde. Dies wiederholte sich 1845, diesmal sollte der inhaftierte Missionar Dominique Lefèbvre befreit werden. (Er wurde freigelassen und musste das Land verlassen. ) An diesem Konflikt war auch das US-amerikanische Kriegsschiff USS Constitution beteiligt. Eigentlicher Grund der französischen Aktivitäten gegenüber nicht nur Vietnam, sondern auch Korea und Japan, war die Konkurrenz mit Großbritannien um Einfluss in Ostasien, besonders in China. Großbritannien hatte sich 1841/42 den Stützpunkt Hongkong gesichert. Französische Kreise hofften, über den Mekong oder den Roten Fluss ins Innere Chinas vordringen zu können. Ein eigener Stützpunkt in diesem Raum schien ebenfalls erforderlich - der erste Versuch, ihn auf Basilan zu errichten, scheiterte 1844/45. Eine Strategie zur Erreichung ihrer Ziele besaß Frankreich zu dieser Zeit jedoch noch nicht, die Aktionen erfolgten eher ad hoc, oft auf Initiative der Marinekommandeure. (Der lange Kommunikationsweg nach Frankreich verhinderte abgestimmte Reaktionen auf aktuelle Ereignisse. ) 1847 entsandte Admiral Cécille zwei Kriegsschiffe unter Kapitän Augustin de Lapierre, erneut zur Befreiung Dominique Lefèbvres. (Dieser war illegal zurückgekehrt und erneut inhaftiert worden. ) Die Schiffe erreichten am 23. März 1847 Tourane; die Franzosen verlangten von der kaiserlichen Regierung die Freilassung der inhaftierten französischen Missionare und die freie Ausübung des Katholizismus in Vietnam. Eine solche Einmischung konnte der Kaiser nicht dulden, die Verhandlungen zogen sich hin. Am 15. April griff die französische Flotte die vietnamesische sowie die Küstenforts an. Wenn Thiệu Trị auch die Küste hatte befestigen lassen, seine Streitkräfte waren den viel moderneren französischen hoffnungslos unterlegen. Die vietnamesischen Küstenforts wurden zerstört und drei Nguyễn-Dschunken sanken, etwa 1200 vietnamesische Kämpfer starben. Da der Angriff jedoch nicht durch einen Auftrag der französischen Regierung gedeckt war, ein Plan für das weitere Vorgehen fehlte, segelten die Franzosen wieder ab. Anders als in Japan, wo die schwarzen Schiffe Matthew Perrys zu einer heilsamen Katastrophe wurden, lernten die Herrschenden Vietnams aus dem Untergang ihrer Flotte nichts. Kaiser Thiệu Trị reagierte damit, alle Missionare als Spione zu bezeichnen und die Erschießung aller Christen anzuordnen. Dies wurde jedoch nicht ausgeführt, hätte es doch zum offenen Krieg mit Frankreich geführt. Kurz darauf starb der Kaiser. Thiệu Trị hatte ebenso wenig wie sein Vorgänger und sein Nachfolger begriffen, dass sein Land die westliche Entwicklung von Wissenschaft und Technik hätte nachholen müssen - das Beispiel Japans zeigt, dass dies möglich war. Die Kolonialisierung Vietnams war notwendiges Resultat ihres Versagens. Dieses wiederum ergab sich aus ihrer Unfähigkeit, ihr feudalistisches Herrschaftssystem und dessen Ideologie in Frage zu stellen, damit also auch ihre eigene Stellung. Allenfalls ein intelligenter, vorurteilsfreier, durchsetzungsfreudiger und risikobereiter Kaiser hätte Vietnam eine andere Perspektive ermöglichen können. Ein solcher aber war Kaiser Thiệu Trị nicht.
- Nguyễn Phúc Miên Tông was the third emperor of the Vietnamese Nguyễn Dynasty taking the era name of Thiệu Trị. He was the eldest son of emperor Minh Mạng, and reigned from 14 February 1841 until his death on 4 November 1847. Emperor Thiệu Trị was much like his father Minh Mạng and carried on his conservative policies of isolationism and the entrenchment of Confucianism. Highly educated in the Confucian tradition, Thiệu Trị had some curiosity about the West, but like his father was very suspicious of all non-Chinese outsiders. At this same time, the French were in a colonial race with Great Britain and were pushing hard for stronger relations with Indochina. This, just as in the reign of Minh Mạng, brought up Christian missionaries, most of whom were Spanish and French, were banned from operation in the country, but they ignored this. When Emperor Thiệu Trị began to imprison the missionaries, it prompted an immediate response from France. In 1843, the French government sent a military expedition to Indochina with orders to protect and defend French interests, free the illegal missionaries, if possible without causing an international incident. Thiệu Trị was not, however, personally cruel, but his determination to eliminate all Roman Catholic missionaries from his country could not be reconciled with a peaceful relationship with France. In 1845, this almost prompted a clash between Vietnam and the American warship USS Constitution who attempted to force Thiệu Trị to free the missionary Dominique Lefèbvre, who had repeatedly come to Vietnam illegally multiple times. The French task force reached Tourane on 23 March 1847, and demanded that the safety of French nationals be assured and for Thiệu Trị to cease the persecution of missionaries. For reasons of pride, the imperial mandarins put off delivering the emperor's reply and fighting broke out. Thiệu Trị had fortified the coast, but the French forces easily defeated the Vietnamese due to the Nguyễn Dynasty's inferior equipment. All of the Vietnamese coastal forts were destroyed and three Nguyễn junks were sunk before the French squadron sailed away. In response, Emperor Thiệu Trị called all missionaries enemy spies and demanded that all Christians should be executed on the spot. The mandarins did not put this order into effect and Emperor Thiệu Trị died shortly afterwards. No missionaries were actually ever executed during Thieu Tri's reign.
- 紹治帝(しょうちてい、ティエウチてい、Thiệu Trị、 1807年 - 1847年)は、阮朝の第3代皇帝(在位:1841年-1847年)。廟号は憲祖、諡号は紹天隆運至善淳孝寬明睿断文治武功聖哲章皇帝。
- Thiệu Trị, Nguyen Mien Tong var en vietnamesisk keiser av Nguyen-dynastiet. Han regjerte etter faren Minh Mạngs død, fra 14. februar 1841 og fram til sin egen død 4. november 1847. Under hans regjeringstid økte konfliktene med de europeiske landene, særlig Frankrike. Dette skyldtes ofte den dårlige behandlingen de kristne misjonærene i Vietnam ble utsatt for, men også på grunn av Frankrikes forsøk på å utvide som innflytelse i området. I 1845 var det brøt det nesten ut kamper med vietnamesiske fartøyer og den USA-amerikanske fartøyet USS «Constitution» da denne prøvde å hente ut den franske misjonæren Dominique Lefebvre. Da den franske flåten 23. mars 1847 ødela en rekke av de båtene som lå i havnen i Danang, ble Thiệu Trị så provosert han beordret alle kristne i landet skulle henrettes. han døde imidlertid selv før ordren ble iverksatt og ble etterfulgt av sin sønn Nguyen Hong Nhiem i 1847 med keisernavnet Tự Đức. Den yngre sønnen ble valgt til tronfølger av faren foran sin eldre bror da han var hardere mot de kristne misjonærene enn broren.
- Thiệu Trị, Nguyen Mien Tong, född 1807, död 4 november, 1847, son av Minh Mang, kejsare av Nguyen-dynastin i Vietnam, och regerade 14 februari 1841 till sin död 4 november 1847. Under hans regeringstid så ökade konflikterna med europeiska länder, främst Frankrike. Ofta var orsaken den dåliga behnadlingen av missionärer verksamma i Vietnam men även Frankrikes försök att matcha Storbritanniens utökade kolonialvälde. När den franska flotta nförstörde en stor del av de båtar som låg i Danangs hamn blev kungen så rasande att han utfärdade en order att alla kristna i landet skulle avrättas. Han hann dock själv dö innan ordern kunde verkställas och efterträddes av sin son 1847.
- 阮福暶(Template:Lang-vi,Template:Bd),越南阮朝君主,父為阮聖祖,母為佐天仁皇后(Tá Thiên Nhân Hoàng hậu)胡氏華(Hồ Thị Hoa)。年號紹治,廟號憲祖,諡號紹天隆運至善淳孝寬明睿斷文治武功聖哲章皇帝。为一守成之主,治中越南國內較為太平。
- L'empereur Thiệu Trị (紹治帝 en caractères anciens) du Viêtnam, né Nguyễn Phúc Miên Tông, est le 3Modèle:E souverain de la dynastie des Nguyễn. Il est le fils aîné de l'empereur Minh Mang. Il règne du 14 février 1841 à sa mort le 4 Novembre 1847.
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- 紹治帝(しょうちてい、ティエウチてい、Thiệu Trị、 1807年 - 1847年)は、阮朝の第3代皇帝(在位:1841年-1847年)。廟号は憲祖、諡号は紹天隆運至善淳孝寬明睿断文治武功聖哲章皇帝。
- 阮福暶(Template:Lang-vi,Template:Bd),越南阮朝君主,父為阮聖祖,母為佐天仁皇后(Tá Thiên Nhân Hoàng hậu)胡氏華(Hồ Thị Hoa)。年號紹治,廟號憲祖,諡號紹天隆運至善淳孝寬明睿斷文治武功聖哲章皇帝。为一守成之主,治中越南國內較為太平。
- Kaiser Thiệu Trị war der dritte Kaiser der vietnamesischen Nguyễn-Dynastie, er bekleidete dieses Amt vom Vorlage:FormatDate bis zu seinem Tode. Sein eigentlicher Name war Nguyễn Phúc Miên Tông, als Ärabezeichnung wählte er Thiệu Trị. Kaiser Thiệu Trị war der älteste Sohn des Kaisers Minh Mạng. Er führte dessen konservative Politik der Isolation und der Verschanzung des Konfuzianismus fort.
- Nguyễn Phúc Miên Tông was the third emperor of the Vietnamese Nguyễn Dynasty taking the era name of Thiệu Trị. He was the eldest son of emperor Minh Mạng, and reigned from 14 February 1841 until his death on 4 November 1847. Emperor Thiệu Trị was much like his father Minh Mạng and carried on his conservative policies of isolationism and the entrenchment of Confucianism.
- Thiệu Trị, Nguyen Mien Tong var en vietnamesisk keiser av Nguyen-dynastiet. Han regjerte etter faren Minh Mạngs død, fra 14. februar 1841 og fram til sin egen død 4. november 1847. Under hans regjeringstid økte konfliktene med de europeiske landene, særlig Frankrike. Dette skyldtes ofte den dårlige behandlingen de kristne misjonærene i Vietnam ble utsatt for, men også på grunn av Frankrikes forsøk på å utvide som innflytelse i området.
- Thiệu Trị, Nguyen Mien Tong, född 1807, död 4 november, 1847, son av Minh Mang, kejsare av Nguyen-dynastin i Vietnam, och regerade 14 februari 1841 till sin död 4 november 1847. Under hans regeringstid så ökade konflikterna med europeiska länder, främst Frankrike. Ofta var orsaken den dåliga behnadlingen av missionärer verksamma i Vietnam men även Frankrikes försök att matcha Storbritanniens utökade kolonialvälde.
- L'empereur Thiệu Trị (紹治帝 en caractères anciens) du Viêtnam, né Nguyễn Phúc Miên Tông, est le 3Modèle:E souverain de la dynastie des Nguyễn. Il est le fils aîné de l'empereur Minh Mang. Il règne du 14 février 1841 à sa mort le 4 Novembre 1847.
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