The Future of an Illusion (Die Zukunft einer Illusion) is a book written by Sigmund Freud in 1927. It describes his interpretation of religion's origins, development, psychoanalysis, and its future.

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  • The Future of an Illusion (Die Zukunft einer Illusion) is a book written by Sigmund Freud in 1927. It describes his interpretation of religion's origins, development, psychoanalysis, and its future.
  • Bei der Schrift Die Zukunft einer Illusion aus dem Jahr 1927 von Sigmund Freud handelt es sich um einen religionskritischen Text, in dem sich der Autor psychoanalytisch mit der gesellschaftlichen Funktion von Religion befasst. Nach Freud sind Kultur und Zivilisation Einrichtungen, die von Menschen geschaffen wurden, da diese nicht in der Vereinzelung existieren können. Andererseits verlangt diese Gesellschaft als Opfer Arbeitszwang und Triebverzicht, die von der Masse als "schwer drückend" (S. 110) empfunden werden. Um die Kultur gegen die in allen Menschen angelegten antisozialen und destruktiven Tendenzen zu verteidigen gibt es Verbote, die eine "Ablösung vom animalischen Urzustand" (S.114) darstellen. Neben solchen Zwangsmitteln existieren aber auch solche, die die Menschen mit der Kultur aussöhnen und für ihre Opfer entschädigen. Dazu gehören z. B. die Verinnerlichung von Kulturvorschriften, der Besitz und Genuss von Kunst, sowie eine narzisstische Befriedigung durch die Anteilhabe an den Wohltaten der Kultur durch Identifizierung mit den bevorzugten Klassen innerhalb der Gemeinschaft: Man ist zwar ein elender, von Schulden und Kriegsdiensten geplagter Plebeyer, aber dafür ist man Römer, hat seinen Anteil an der Aufgabe, andere Nationen zu beherrschen... (S. 117) Das bedeutendste Element des "psychischen Inventars" für die Stabilisierung der Kultur ist jedoch die religiöse Vorstellung, da sie für den nötigen Triebverzicht sorgt und somit den anarchischen Naturzustand verhindert. Es sei die „Hauptaufgabe der Kultur, ihr eigentlicher Daseinsgrund, uns gegen die Natur zu verteidigen“ (S.119) – auch gegen die eigene – da sonst der Urzustand drohe. Die Götter hatten zunächst eine dreifache Aufgabe: die Natur zu bannen, mit dem Schicksal zu versöhnen und für das Leiden zu entschädigen. Im Laufe der Zeit gelang die Konzentrierung auf den „väterlichen Kern“ der Gottesidee, erwachsen aus der Erfahrung der eigenen Hilflosigkeit während der Kindheit. Der Autor sieht hier eine Wiederholung der individualpsychologischen Entwicklung in der Kindheit: „Wenn nun der Heranwachsende merkt, dass es ihm bestimmt ist, immer ein Kind zu bleiben, daß er des Schutzes gegen fremde Übermächte nicht entbehren kann, verleiht er diesen die Züge der Vatergestalt, er schafft sich die Götter, vor denen er sich fürchtet, die er zu gewinnen sucht und denen er doch seinen Schutz überträgt. “ (S.127) Religion ist so die Abwehr der menschlichen Hilflosigkeit und Ohnmacht, die sich – wie dem Vater gegenüber – in einem ambivalenten Verhältnis aus Liebe und Furcht äußert. Freud setzt sich im weiteren Verlauf des Textes mit einem fiktiven Kritiker auseinander, der eine gegenaufklärerische Haltung vertritt und insbesondere auf die Konsequenzen des Zerfalls der Religion hinweist. Freud sieht jedoch gerade in der rein religiösen Begründung von Urteilen eine Gefahr durch die große Masse der Ungebildeten. Diese fänden keinen Ersatz, sollte die religiöse Motivation einst zerfallen, was für Freud unausweichlich passieren wird: „Solange sie nicht erfahren, daß man nicht mehr an Gott glaubt, ist es gut. Aber sie erfahren es, unfehlbar, auch wenn meine Schrift nicht veröffentlicht wird. “ (S.142) Freud plädiert daher für eine rationale Begründung von Kulturvorschriften, die nicht durch affektive Kräfte zustande kommt, sondern auf Vernunft basiert. Dies bedeute zwangsläufig nicht nur einen Verzicht auf die feierliche Verklärung kultureller Vorschriften, sondern eine „allgemeine Revision derselben, die für viele die Aufhebung zur Folge haben muss“ (S. 147), was aber kaum zu bedauern sei. In Kapitel VIII vertritt Freud seine These von der psychisch stabilisierenden Funktion der Religion, welche – da nicht wirklichkeitsgemäß – im Zuge der Evolution durch eine andere Haltung ersetzt werden müsse, auf folgende Weise: "Die Religion wäre die allgemein menschliche Zwangsneurose, wie die des Kindes stammte sie aus dem Ödipuskomplex, der Vaterbeziehung. Nach dieser Auffassung wäre vorauszusehen, daß sich die Abwendung von der Religion mit der schicksalsmäßigen Unerbittlichkeit eines Wachstumsvorganges vollziehen muß, und daß wir uns gerade jetzt mitten in dieser Entwicklungsphase befinden."
  • L'avenir d'une illusion est un ouvrage de Sigmund Freud, paru en 1927, sous le titre Die Zukunft einer Illusion.
  • L’avvenire di un’illusione. L’illusione di un avvenire è un’opera di Sigmund Freud e Oskar Pfister che tratta dell’origine psicologica della religione e il suo avvenire nella cultura umana. La tesi fondamentale di Freud è che non esistano "bisogni religiosi" ma solo bisogni psicologici.
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  • The Future of an Illusion
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  • 1)Hogarth Press, London: (2)W. W. Norton & Company
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  • 1)W.D. Robson-Scott: (2)James Strachey
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  • The Future of an Illusion (Die Zukunft einer Illusion) is a book written by Sigmund Freud in 1927. It describes his interpretation of religion's origins, development, psychoanalysis, and its future.
  • Bei der Schrift Die Zukunft einer Illusion aus dem Jahr 1927 von Sigmund Freud handelt es sich um einen religionskritischen Text, in dem sich der Autor psychoanalytisch mit der gesellschaftlichen Funktion von Religion befasst. Nach Freud sind Kultur und Zivilisation Einrichtungen, die von Menschen geschaffen wurden, da diese nicht in der Vereinzelung existieren können.
  • L'avenir d'une illusion est un ouvrage de Sigmund Freud, paru en 1927, sous le titre Die Zukunft einer Illusion.
  • L’avvenire di un’illusione. L’illusione di un avvenire è un’opera di Sigmund Freud e Oskar Pfister che tratta dell’origine psicologica della religione e il suo avvenire nella cultura umana. La tesi fondamentale di Freud è che non esistano "bisogni religiosi" ma solo bisogni psicologici.
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  • Die Zukunft einer Illusion
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