Stiepel is a southern district of the City of Bochum in the Ruhr area in North Rhine-Westphalia, Germany. It is on the Ruhr River, which is its border to the neighbouring cities of Hattingen and Witten. Stiepel used to be a municipality in the rural district of Bochum, but was integrated into Bochum in 1929. Stiepel Priory is located in the town.

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  • Stiepel ist ein Stadtteil im Süden Bochums, der nach Südosten und Süden hin durch die Ruhr nach Witten und Hattingen begrenzt wird. Insgesamt beträgt die Fläche Stiepels 12,46 km², womit er der größte Stadtteil Bochums ist. An der Kemnader Straße 302 a liegt mit 196 m über NN zugleich der höchste Punkt Bochums. An der Dorfkirche erreicht Stiepel eine Höhe von 110 m ü. NN, an der Ruhr 70 m ü. NN, somit existieren auf kurzer Strecke große Höhenunterschiede. Die Hauptverkehrsader ist die Kemnader Straße, die jedoch bis zur Hausnummer 39 im Stadtteil Weitmar liegt. Stiepel wurde um 880 erstmals urkundlich erwähnt. Schon um 1008 wurde die Stiepeler Dorfkirche errichtet. Zuvor hat Kaiser Otto III. dem Grafen Liutger, dem Ehemann von Gräfin Imma, den Hof Stiepel (Stipenloh) geschenkt. Imma vermachte das Hofgut Stiepel an den Bischof von Bremen. Im Laufe der Jahrhunderte gab es noch die vier Adelssitze Gut in der Becke, Haus Brüggeney, Haus Hasenkamp und Haus Munkenbeck. Die Herren von Kemnade empfingen den Oberhof im Jahre 1115. Im Jahre 1393 wird Wennemar Dücker (aus dem Salhof in der Becke) von Simon Edelherr zur Lippe mit dem Hof Stiepel belehnt. 1410 folgten die von Romberg. Von 1414 bis 1647 waren die von der Recke die Gerichtsherren des Hochgerichts Stiepel. Sie lebten auf Haus Kemnade. Der letzte Gerichtsherr war der Freiherr Friedrich von Syberg († 1847). Die Reformation wurde 1596 durch den Pfarrer Henricus Kluvenbeck eingeführt, doch kam es später noch zu politischen Konflikten. Der Bergbau verzeichnet im 18. Jahrhundert einen Aufschwung, 1755 verzeichnet man schon acht Zechen in Stiepel. Der Gerichtsherr verlangte ein Zehntel der Kohlenförderung. Für die Benutzung der Ruhrschifffahrt ab 1783 erhob Preußen ein Fünfzehntel der Kohle als Steuer. Im 19. Jahrhundert soll der Bergmann Wilhelm Korte in Stiepel gelebt und eine achtköpfige Räuberbande gegründet haben, später nach Holland und von dort nach Amerika geflohen sein. Am 1. August 1929 wurde die vor 1858 aus den damaligen Orten Brockhausen, Haar, Mitte-, Oberstiepel und Schrick gebildete eigenständige Gemeinde nach Bochum eingemeindet. Der Landkreis Bochum wurde aufgelöst. Ein Jahr vorher wurde die 325 m lange Brücke über die Ruhr bei dem Wasserschloss Haus Kemnade eröffnet, die eine große Lastfähre ablöste. Im Zuge der Gründung der Ruhr-Universität Bochum erfolgte im einst ländlichen Stiepel ein Bauboom. Dennoch bewahrte sich Stiepel viele Freiflächen. Die Einwohnerzahl von Stiepel beträgt zurzeit ca. 11.500. Der Ausländeranteil liegt bei 2,2 % und ist damit der niedrigste in Bochum. Auch heute noch gilt Stiepel mit seinen weiten Südhangflächen parallel zur Ruhr als teuerste Wohnlage in Bochum. Ferner ist der Ort auch mit einem jährlichen Durchschnittseinkommen von 53.400 Euro der reichste Bochumer Stadtteil. Zu den Sehenswürdigkeiten Stiepels zählen der Kemnader See, die Stiepeler Dorfkirche, das Kloster Stiepel der Zisterzienser und das heute geografisch zu Hattingen gehörende, aber im Eigentum der Stadt Bochum befindliche, Haus Kemnade. Vom Golfplatz eröffnen sich weite Ausblicke, sowohl über den Kemnader See Richtung Dortmund als auch über die Ruhr Richtung Witten und Blankenstein. Als Attraktion nennenswert ist noch die Herbstkirmes mit Viehmarkt (Erntedankfest und Totenfest), genannt Fliegenkirmes. Zu den Gewässern zählen der Rantendeller Bach und der Knöselbach. * Zisterzienserkloster Stiepel * Stiepeler Dorfkirche (evang.) * Haus Kemnade * Kemnader Straße in Stiepel, Januar 2005 * An der Alten Fähre, April 2004 * Blick vom nördlichen Stiepeler Ruhrufer aus An der Alten Fähre Richtung Süden auf Burg Blankenstein (2005) * Blick von Stiepel über das in diesem Abschnitt waldreiche Ruhrtal Richtung Süden auf die Burg Blankenstein (2005) (de)
  • Stiepel is a southern district of the City of Bochum in the Ruhr area in North Rhine-Westphalia, Germany. It is on the Ruhr River, which is its border to the neighbouring cities of Hattingen and Witten. Stiepel used to be a municipality in the rural district of Bochum, but was integrated into Bochum in 1929. Stiepel is the most affluent part of Bochum. It has an old village church dating from 1008. Originally a Catholic church, it became a Lutheran church in 1610 when the minister broke away from the church and converted to Lutheranism. The church was honored with a stamp commemorating its 1000th anniversary in 2008. Stiepel Priory is located in the town. (en)
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  • Stiepel is a southern district of the City of Bochum in the Ruhr area in North Rhine-Westphalia, Germany. It is on the Ruhr River, which is its border to the neighbouring cities of Hattingen and Witten. Stiepel used to be a municipality in the rural district of Bochum, but was integrated into Bochum in 1929. Stiepel Priory is located in the town. (en)
  • Stiepel ist ein Stadtteil im Süden Bochums, der nach Südosten und Süden hin durch die Ruhr nach Witten und Hattingen begrenzt wird. Insgesamt beträgt die Fläche Stiepels 12,46 km², womit er der größte Stadtteil Bochums ist. An der Kemnader Straße 302 a liegt mit 196 m über NN zugleich der höchste Punkt Bochums. An der Dorfkirche erreicht Stiepel eine Höhe von 110 m ü. NN, an der Ruhr 70 m ü. NN, somit existieren auf kurzer Strecke große Höhenunterschiede. Die Hauptverkehrsader ist die Kemnader Straße, die jedoch bis zur Hausnummer 39 im Stadtteil Weitmar liegt. * Zisterzienserkloster Stiepel * (de)
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  • Stiepel (Bochum) (de)
  • Stiepel (en)
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