The Socratic Method (or Method of Elenchus or Socratic Debate), named after the Classical Greek philosopher Socrates, is a form of inquiry and debate between individuals with opposing viewpoints based on asking and answering questions to stimulate rational thinking and to illuminate ideas.

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  • The Socratic Method (or Method of Elenchus or Socratic Debate), named after the Classical Greek philosopher Socrates, is a form of inquiry and debate between individuals with opposing viewpoints based on asking and answering questions to stimulate rational thinking and to illuminate ideas. It is a dialectical method, often involving an oppositional discussion in which the defense of one point of view is pitted against the defense of another; one participant may lead another to contradict himself in some way, strengthening the inquirer's own point. Socrates began to engage in such discussions with his fellow Athenians after his friend from youth, Chaerephon, visited the Oracle of Delphi, which confirmed that no man in Greece was wiser than Socrates. Socrates saw this as a paradox, and began utilizing the Socratic method in order to answer his conundrum. Diogenes Laertius, however, wrote that Protagoras invented the “Socratic” method. Plato famously formalized the Socratic Elenctic style in prose—presenting Socrates as the curious questioner of some prominent Athenian interlocutor—in some of his early dialogues, such as Euthyphro and Ion, and the method is most commonly found within the so-called "Socratic dialogues", which generally portray Socrates engaging in the method and questioning his fellow citizens about moral and epistemological issues. The term Socratic questioning is used to describe a kind of questioning in which an original question is responded to as though it were an answer. This in turn forces the first questioner to reformulate a new question in light of the progress of the discourse.
  • Die Sokratische Methode ist im philosophischen Kontext bei Sokrates eine Methode zur Gewinnung von Erkenntnis, wobei die Mäeutik als Teil dieser Methode die Technik der Gesprächsführung darstellt. Die Heraushebung des Wissens, der Theorie, findet in der griechischen Antike bei Sokrates ihre erste prägnante Form. Der Begriff episteme (Wissenschaft) verkörpert diesen Prozess in seiner sprachlichen Verfassung. Die Theorie wird damit selbst zum Betrachtungsgegenstand der Philosophie und mit der Theorie auch derjenige, der sie hervorbringt: der Mensch. Sokrates orientiert das Philosophieren auf den Menschen, auf das Subjekt. Die Lebensführung des Menschen soll nicht instinktiv sein, d. h. nicht fatalistische Züge tragen, sondern auf eigene Vernunftseinsicht begründet werden: theoretische Einsicht und praktische Tüchtigkeit. Die Tugend ist lehrbar und besteht im Wissen vom richtigen Handeln. Sokrates' philosophisches Erziehungsideal besteht aus der Einheit der sittlichen und wissenschaftlichen Bildung. Die Mittel dazu sah er in der Erkenntnis der Wahrheit. Gerade diese Forderung führte ihn weit über die Sophisten hinaus, hatten diese doch die Möglichkeit zur Gewinnung wahrer Erkenntnisse dem Skeptizismus preisgegeben. Die Sokratische Methode ergibt sich aus drei Stufen: Die erste Stufe ist die Selbsterkenntnis gemäß der delphischen Forderung: Erkenne dich selbst (Denn wenn ich weiß, was ich bin, weiß ich auch, was ich soll). Die zweite Stufe besteht im Resultat der Selbsterkenntnis, wovon man zum Bewusstsein dessen gelangt, dass man nicht weiß. Diesen Zustand des Bewusstseins des Nichtwissens erklärt Sokrates als seine einzige Weisheit. Die dritte Stufe besteht bei Sokrates darin, dass er sich zu dieser Erkenntnis aktiv verhält, denn die Stufe der Erkenntnis eigener Unwissenheit ist bei ihm der Ausgangspunkt, das Motiv zum Suchen des wahren Wissens. Die Realisierung dieser Forderungen ist nach Sokrates nur im dialogischen Philosophieren möglich, denn 1. ist die Gesprächsführung die günstigste Form, auf Menschen erziehend und bildend einzuwirken, sie zum Selbstdenken anzuregen, ihr Verständnis gegenüber sittlichen Mängeln und Aufgaben zu erwecken und zu leiten, 2. ist der Dialog eine unentbehrliche Bedingung der Gedankenentwicklung für alle Teilnehmer und somit auch ein Erkenntnisprozess für alle Beteiligten(1). Diese Philosophie realisiert sich eben erst im Dialog. Eine Philosophie, die in der Bewegung des Dialogs existiert. Die Sokratische Methode "verselbständigt" gerade den Gedanken, d.h. der Gedanke wird zum Gegenstand der Analyse und Kritik. Da der hauptsächliche Gedankengegenstand aus ethischen und moralischen Problemen besteht, berührt die philosophische Analyse unmittelbar die Geschehnisse der Gemeinschaft. Bei den drei Stufen der Sokratischen Methode ist zu bemerken, dass der Dialog und die damit verbundenen Bestandteile nur in der dritten Stufe angesiedelt werden können, denn hier erscheint der Kern der Forderungen: die Suche nach wahrem Wissen. Nach Sokrates ist wahres Wissen nur auf der Grundlage fest umgrenzter Begriffe möglich. Das Verfahren der Sokratischen Methode besteht u.a. in den logischen Mitteln, die zur Begriffsbestimmung führen. Dies soll an zwei Beispielen des Dialogs gezeigt werden. Beispiel 1 : Bestimmung des Begriffes "Gottesfurcht" " 'Was ist wohl Euthydemos, die Gottesfurcht?' - 'Das Allerschönste bei Gott?' - 'Kannst du mir sagen, was ein gottesfürchtiger Mann ist?' - 'Ich denke, einer, der die Götter ehrt' - 'Darf man aber die Götter ehren wie man will?' - 'Nein, es gibt Gesetze, nach denen man sich richten muss' - 'Wer also die Gesetze kennt, muss doch auch wohl wissen, wie man die Götter ehren soll?' - 'Ich denke' - 'Und wer dies weiß, der glaubt doch auch gewiss, er dürfe die Götter auf keine andere Weise ehren, als wie er es weiß?' - 'Ohne Zweifel' - 'Ehrt man also die Götter, wenn man es anders tut, als man glaubt, dass es recht ist?' - 'Doch wohl nicht' - 'Wer also weiß, was bezüglich der Götter gesetzlich ist, der wird sie wohl auch in gesetzlicher Weise ehren?' - 'Sicherlich' - 'Und wer sie in gesetzlicher Weise ehrt, ehrt sie doch, wie er soll?' - 'Natürlich' - 'Wer sie ehrt, wie er soll, der ist doch gottesfürchtig?' - 'Zweifellos' - 'Wir werden also den Begriff 'gottesfürchtig' richtig bestimmen, wenn wir sagen: gottesfürchtig ist, wer weiß, was hinsichtlich der Götter gesetzlich ist?' - 'So scheint es wenigstens' "(2). Der Dialog beginnt damit, dass Sokrates eine Definition vom Gesprächspartner verlangt, damit erst einmal eine Art Begriffsbestimmung erreicht ist. Doch diese erweist sich als ungenügend, und er verlangt eine Korrektur. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis ein positives Resultat vorliegt. Das Verfahren wird im entgegengesetzten Fall abgebrochen. Sokrates verwendet zur Erlangung einer solchen Definition die Induktion . Die Ausgangspunkte der Induktion sind in den meisten Fällen Beispiele aus dem Leben, allgemein anerkannte Sätze und Vorstellungen. Mittels einer Induktion soll aus der Mannigfaltigkeit der Auffassungen und Meinungen über einen bestimmten Sachverhalt das Gemeinsame herausgefunden werden in der Form des Dialogs. Beispiel 2: Klarstellung der Art einer Beweisführung, die Sokrates in einem Gespräch mit dem Bildhauer Kleiton zeigen will " 'Dass du die Läufer, Ringer, Faustkämpfer und Ringfaustkämpfer charakteristisch darstellst, sehe und begreife ich; aber sag' einmal, wie bringst du das, was beim Anblick am meisten bewegt, den Ausdruck der Lebendigkeit, in die Bildsäule hinein?' . Kleiton geriet in Verlegenheit und wusste nicht gleich zu antworten; da fragte Sokrates weiter:' Gelingt es dir nicht dadurch, dass du dir lebendige Menschen als Modell nimmst?' - 'Ja', antwortete Kleiton. 'Bildest du also nicht die bei den verschiedenen Bewegungen sich hebenden und senkenden, zusammengepressten und auseinandergezogenen, angespannten und gelockerten Muskeln nach und bringst so die Täuschung lebenswahrer Körper hervor?' - 'So mach ich das allerdings' - 'Ist es für den Beschauer aber nicht ein eigener Genuss, wenn auch die Gemütsbewegungen des tätigen Menschen dargestellt werden?' - 'Natürlich' - 'Also wird man dem Blick eines Kämpfers einen drohenden, dem des Siegers dagegen einen freudigen Ausdruck verleihen müssen?' - 'Sehr richtig' - 'Es wird also des Bildhauers Aufgabe sein, das Leben der Seele zur äußeren Darstellung zu bringen' ".(3) In diesen Dialog wird eine Art der Beweisführung gezeigt, deren Aufgabe es ist, die Notwendigkeit einer Handlungsweise zu untersuchen. Wie aus dem Dialog ersichtlich ist, "geht Sokrates auf den Begriff der Sache, um die es sich handelt, zurück und weist nach, was daraus für den gegebenen Fall folgt"(1, S. 129). Bei Sokrates gibt es allerdings keine nähere Bestimmung eines Beweises, sondern nur das hier typisch gezeigte Verfahrensprinzip. Xenophon zeigt in seinen Memorabilien die vielseitige Anwendung dieses besprochenen Sokratischen Verfahrens auf. "Als den eigentlichen Gegenstand seiner Untersuchungen betrachtete er aber das Leben und Tun des Menschen, alles andere dagegen nur, inwiefern es auf die Zustände und die Aufgaben des Menschen Einfluss hat: seine Philosophie, ihrer allgemein wissenschaftlichen Form nach Dialektik, wird in ihrer konkreten Anwendung zur Ethik (1, S. 132). Allgemein kann das Verfahren bei Sokrates so umrissen werden: dem Handelnden, dem tätigen Menschen soll die Art seiner Tätigkeit bewusst gemacht werden, d.h. , sie sollen wissen, warum sie etwas so und so tun, warum sie z.B. fromm oder patriotisch sind. Mit anderen Worten: Sokrates will erreichen, dass der Handelnde ein bewusst Handelnder wird, der die Regeln seiner Tätigkeit kennt und der sein eigenes Handeln begreift.
  • Sokraattinen menetelmä (muinaiskreikaksi ἔλενχος, elenkhos, 'kumoaminen') on Sokrateen kehittämä dialektinen, dialogia hyödyntävä kysely- ja opetusmenetelmä. Se on eräänlainen kyseenalaistava ristikuulustelu tiedon tai mielipiteiden löytämiseksi tai väitteiden kumoamiseksi. Menetelmän on tunnetusti kuvannut ja formalisoinut Platon varhaisemmissa niin sanotuissa sokraattisissa dialogeissaan, kuten Euthyfronissa ja Theaitetoksessa, esittäen Sokrateen keskustelujen pääkuulustelijana. Sokrates käytti menetelmää erityisesti moraalin avainkäsitteiden selvittämiseen. Menetelmä on yksi merkittävimmistä panoksista, jonka Sokrates on antanut länsimaiseen ajatteluun. Sokraattista menetelmää käytetään hypoteesien eliminoimiseen siten, että vain paremmat hypoteesit jäävät jäljelle, kun huonommat hypoteesit johtavat loogisiin ristiriitaisuuksiin. Menetelmän avulla 1) löydetään henkilöiden ajattelun taustalla olevia hypoteeseja, oletuksia ja arkijärjen ”itsestäänselvyyksiä”, jotka voivat tiedostamatta muovata heidän ajatteluaan, ja 2) tehdään henkilöistä ja heidän ajattelustaan tarkkailun kohteita, jotta voidaan määritellä missä määrin heidän ajattelunsa on yhdenmukaista erilaisten uskomusten kanssa.
  • Il metodo socratico è un metodo dialettico d'indagine filosofica basato sul dialogo, descritto per la prima volta da Platone nei Dialoghi. Per la sua intrinseca natura è anche chiamato metodo "maieutico".
  • De socratische methode is een manier om tot ware kennis te komen. De Atheense filosoof Socrates gebruikt deze in de dialogen van Plato. Daarbij moet een combinatie van drie submethodes gehanteerd worden. Anamnese is het ‘zich herinneren’ van de vormen der ideeënwereld. Hermeneutiek (hermêneutikê technê) is de methode waarmee Socrates probeert grip te krijgen op het transcendente ‘zijnde’, de vormen, door middel van ‘lagere’ zaken zoals het dagelijks leven en specifieke redeneringen. Maieutiek (maieutikê technê) is letterlijk de ‘kunde van de vroedvrouw’: de manier waarop men iemand anders of zichzelf kan helpen in contact te komen met ware kennis, anders gezegd: te helpen die kennis over de vormen te ‘baren’. Daarnaast gebruikt Socrates in de dialoog ironie (eirôneia): hij doet alsof hij de redenering van zijn gesprekspartner volgt, terwijl later blijkt dat hij het niet met hem eens is. Dit leidt tot elenchus (elenchos): het op de proef stellen van de opvattingen van zijn tegenstander.
  • O método socrático consiste numa prática muito famosa de Sócrates, o filósofo, em que, utilizando um discurso caracterizado pela maiêutica (levar ou induzir uma pessoa, por ela própria, ou seja, por seu próprio raciocínio, ao conhecimento ou à solução de sua dúvida) e pela ironia, levava o seu interlocutor a entrar em contradição, tentando depois levá-lo a chegar à conclusão de que o seu conhecimento é limitado. É atribuído a Sócrates, o grande filósofo grego do século V a.C. , devido ao seu uso constante, registrado nos livros de Platão. O método socrático é uma abordagem para geração e validação de idéias e conceitos baseada em perguntas, respostas e mais perguntas. Também conhecido como Maiêutica: "É o método que consiste em parir idéias complexas a partir de perguntas simples e articuladas dentro de um contexto. " Sócrates
  • 蘇格拉底反詰法(或作蘇格拉底法)是一種質問的辯證法,廣泛地用在驗證主要道德觀念上。柏拉圖在蘇格拉底對話中首次描述這種辦法。因為這種反詰法,蘇格拉底被視為西方倫理道德哲學之父。 這是一種哲學質詢的形式。通常有兩個人在對話,其中一個帶領整個討論,另一個因為同意或否定另一人而提出一些假定。蘇格拉底被視為這種反詰法的先驅。
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  • argument of disproof or refutation; cross-examining, testing, scrutiny esp. for purposes of refutation
  • elengkhos
  • ἔλεγχος
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  • The Socratic Method (or Method of Elenchus or Socratic Debate), named after the Classical Greek philosopher Socrates, is a form of inquiry and debate between individuals with opposing viewpoints based on asking and answering questions to stimulate rational thinking and to illuminate ideas.
  • Die Sokratische Methode ist im philosophischen Kontext bei Sokrates eine Methode zur Gewinnung von Erkenntnis, wobei die Mäeutik als Teil dieser Methode die Technik der Gesprächsführung darstellt. Die Heraushebung des Wissens, der Theorie, findet in der griechischen Antike bei Sokrates ihre erste prägnante Form. Der Begriff episteme (Wissenschaft) verkörpert diesen Prozess in seiner sprachlichen Verfassung.
  • Sokraattinen menetelmä (muinaiskreikaksi ἔλενχος, elenkhos, 'kumoaminen') on Sokrateen kehittämä dialektinen, dialogia hyödyntävä kysely- ja opetusmenetelmä. Se on eräänlainen kyseenalaistava ristikuulustelu tiedon tai mielipiteiden löytämiseksi tai väitteiden kumoamiseksi.
  • Il metodo socratico è un metodo dialettico d'indagine filosofica basato sul dialogo, descritto per la prima volta da Platone nei Dialoghi. Per la sua intrinseca natura è anche chiamato metodo "maieutico".
  • De socratische methode is een manier om tot ware kennis te komen. De Atheense filosoof Socrates gebruikt deze in de dialogen van Plato. Daarbij moet een combinatie van drie submethodes gehanteerd worden. Anamnese is het ‘zich herinneren’ van de vormen der ideeënwereld.
  • O método socrático consiste numa prática muito famosa de Sócrates, o filósofo, em que, utilizando um discurso caracterizado pela maiêutica (levar ou induzir uma pessoa, por ela própria, ou seja, por seu próprio raciocínio, ao conhecimento ou à solução de sua dúvida) e pela ironia, levava o seu interlocutor a entrar em contradição, tentando depois levá-lo a chegar à conclusão de que o seu conhecimento é limitado.
  • 蘇格拉底反詰法(或作蘇格拉底法)是一種質問的辯證法,廣泛地用在驗證主要道德觀念上。柏拉圖在蘇格拉底對話中首次描述這種辦法。因為這種反詰法,蘇格拉底被視為西方倫理道德哲學之父。 這是一種哲學質詢的形式。通常有兩個人在對話,其中一個帶領整個討論,另一個因為同意或否定另一人而提出一些假定。蘇格拉底被視為這種反詰法的先驅。
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  • Socratic method
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  • Método socrático
  • 蘇格拉底反詰法
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