Roberto Mangabeira Unger is a Brazilian contemporary social theorist, politician, and law professor at Harvard Law School. He is the Harvard Law School's only South American faculty member.

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  • Roberto Mangabeira Unger is a Brazilian contemporary social theorist, politician, and law professor at Harvard Law School. He is the Harvard Law School's only South American faculty member. He was associated with the Critical Legal Studies movement for a brief period in the late 1970s and early 1980s, although Unger has set forth his own criticisms of some of the central ideas that emerged out of this movement, in particular the indeterminacy debate in legal theory, which Unger calls the "radicalization of indeterminacy" in his own writings. He also taught Barack Obama while in Harvard. Unger has long been active in Brazilian and South American politics, as a candidate, political activist, and as an advisor to world leaders. From 2007 to 2009, he took leave from his position at Harvard to serve in the Brazilian government as Minister of Strategic Affairs.
  • Roberto Mangabeira Unger ist ein brasilianischer Politologe und Jurist, zur Zeit Minister für strategische Angelegenheiten. Unger wurde als Sohn einer angesehenen politischen Familie geboren. Seine Mutter, Lyrikerin und Journalistin, war in den 1920er Jahren Mitherausgeberin einer feministischen Zeitschrift (ihre Kollegin Leda Collor war Mutter von Fernando Collor de Mello, dem späteren brasilianischen Präsidenten) und sein Onkel João war Gründer der Sozialistischen Partei Brasiliens. Sein Großvater hatte aber den größten politischen Einfluss auf ihn. Octavio Mangabeira war Brasiliens Außenminister, ehe er vor dem faschistischen Regime Getúlio Vargas flüchtete. Nach dem 2. Weltkrieg kehrte er zurück und gründete die National Democratic Union. Als sich Unger 1969 an der Harvard Law School einschrieb, war es sein Ziel, nach dem Abschluss nach Brasilien zurückzukehren, um in der Rechtsprechung und Politik Karriere zu machen. Jedoch erfolgte im folgenden Jahr ein Militärputsch in Brasilien (Ungers Schwester wurde gefangen genommen und kam erst wieder frei, als das Regime politische Gefangene im Austausch gegen den von radikalen Regimegegner entführten Schweizer Botschafter freiließ). Derart der Heimat beraubt, beschloss Unger in den USA zu bleiben und begann nach seinem Abschluss zu unterrichten. Er wurde mit 22 Jahren der jüngste Harvard-Professor aller Zeiten. Ausgehend von seinem Interesse für europäische Philosophie und für Max Weber und Karl Marx entwickelte er eine ablehnende Haltung gegenüber liberaler politischer Philosophie, die seiner Meinung nach das Leben auf Antinomien reduziert: Regeln gegen Werte, Vernunft gegen Verlangen. Das amerikanische System basiere außerdem nicht auf neutralen Prinzipien, sondern auf besonderen Machtbeziehungen. Damit entwickelte er sich zu einem der ersten Vertreter der Critical legal studies in den USA. Als Duncan Kennedy, Morton Horwitz und andere linksorientierte Dozenten nach Harvard kamen, wurde daraus eine Bewegung. Das erste Mal gerieten sie bei Paul Bators Wechsel nach Chicago in den Fokus des allgemeinen Interesses, denn dieser hatte konstatiert, dass die CLS-Anhänger die Atmosphäre an der Universität vergiften würden. Die Fakultät in Harvard erhielt in der Presse den Namen „Beirut der Rechtslehre“. In den folgenden Jahren gab es immer wieder heftige Auseinandersetzungen um Ungers Thesen. 1987 veröffentlichte er mit Politics sein Hauptwerk. Darin kritisierte er zum einen den Konstitutionalismus des 18. Jahrhunderts, der Ungers Ansicht nach unter dem Vorwand des Schutzes gewisser verfassungsrechtlicher Vereinbarungen nicht die Demokratie stärkt, sondern Politik zu einem Wettbewerb um Vorteile in erstarrten Institutionen macht. Auf der anderen Seite wandte er sich gegen Marx. Dessen geschichtliche Zwangsläufigkeit bremse Hoffnung nach Veränderung. Die Idee, der Staat könne am besten für Gleichheit sorgen, weist Unger zurück, denn das bedeute vor allem undemokratische Macht in der Hand des Staates zu konzentrieren. 1997 beschloss er, seine Professur aufzugeben und zog zurück nach Brasilien. In den letzten Jahren ist Unger öfters in Lateinamerika unterwegs. Er mischt sich vermehrt in die politische Diskussion über die Zukunft des Kontinents ein und ist als Berater für mehrere Staatschefs und politische Führer aktiv. Vor allem in Brasilien, wo er bereits 1979 bei der Gründung der Partei der Brasilianischen Demokratiebewegung mitgewirkt hatte, hat sein Wort großen Wert. Hier versuchte er sich mehrmals erfolglos als Kandidat für das Parlament.
  • Roberto Mangabeira Unger é um advogado e professor de direito brasileiro. De outubro de 2007 a junho de 2009 foi ministro extraordinário de Assuntos Estratégicos do Brasil. Deixou a Secretaria de Assuntos Estratégicos (SAE) para retornar às suas atividades na Universidade de Harvard. Formou-se em direito na Universidade Federal do Rio de Janeiro (UFRJ) e continuou seus estudos nos Estados Unidos da América, na Universidade de Harvard, onde leciona desde o início da década de 1970. Durante essa época, foi professor do atual presidente dos Estados Unidos, Barack Obama.
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  • Roberto Mangabeira Unger is a Brazilian contemporary social theorist, politician, and law professor at Harvard Law School. He is the Harvard Law School's only South American faculty member.
  • Roberto Mangabeira Unger ist ein brasilianischer Politologe und Jurist, zur Zeit Minister für strategische Angelegenheiten. Unger wurde als Sohn einer angesehenen politischen Familie geboren. Seine Mutter, Lyrikerin und Journalistin, war in den 1920er Jahren Mitherausgeberin einer feministischen Zeitschrift (ihre Kollegin Leda Collor war Mutter von Fernando Collor de Mello, dem späteren brasilianischen Präsidenten) und sein Onkel João war Gründer der Sozialistischen Partei Brasiliens.
  • Roberto Mangabeira Unger é um advogado e professor de direito brasileiro. De outubro de 2007 a junho de 2009 foi ministro extraordinário de Assuntos Estratégicos do Brasil. Deixou a Secretaria de Assuntos Estratégicos (SAE) para retornar às suas atividades na Universidade de Harvard. Formou-se em direito na Universidade Federal do Rio de Janeiro (UFRJ) e continuou seus estudos nos Estados Unidos da América, na Universidade de Harvard, onde leciona desde o início da década de 1970.
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