During the Middle Ages, the proprietary church (Latin ecclesia propria, German Eigenkirche) was a church, abbey or cloister built on private ground by a feudal lord, over which he retained proprietary interests, especially the right of what in English law is "advowson", that of nominating the ecclesiastic personnel.

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  • During the Middle Ages, the proprietary church (Latin ecclesia propria, German Eigenkirche) was a church, abbey or cloister built on private ground by a feudal lord, over which he retained proprietary interests, especially the right of what in English law is "advowson", that of nominating the ecclesiastic personnel. In a small parish church this right may be trivial, but in the German territories of Otto the Great it was an essential check and control on the church through which the Holy Roman Emperor largely ruled. In Germany the Grundherr, the land lord, maintained the right of investiture, as he was the advocatus of the fief, and responsible for its security and good order. In the 9th and 10th centuries the establishment of proprietary churches in Germany swelled to their maximum. The layman who held the position was a lay abbot. The proprietary right could be granted away or otherwise alienated, even for a sum of money, which compromised the position of the spiritual community that it contained. In such a situation, Simony, the purchase of an ecclesiastic position through payment or barter, was an ever-present problem, one that was attacked over and over in all the synods of the 11th and early 12th century Gregorian reforms. The Royal peculiars have remained proprietary churches until today.
  • Eigenkirchen (lat. ecclesia propria oder propriae haereditatis) waren im frühen Mittelalter Gotteshäuser, die meist Laien (örtlicher Adel, Grafen und Herzöge des Frankenreiches zeitweise bis hin zum König) auf privatem Grund und Boden errichten ließen. Über die Eigenkirchen bzw. Eigenklöster hatte der Grundherr das Recht der Investitur, das heißt der Ein- und Absetzung der Pfarrer bzw. der Äbte ohne Bewilligung durch den Diözesanbischof. Der Grundherr war Vogt seiner Eigenkirche. Es standen ihm zwar die Nutzungen der Erträge zu, doch hatte er auch für die Bedürfnisse der Kirche und der Seelsorge aufzukommen. Als Gegenleistung wurden der Eigenkirchenherr und seine Angehörigen in die Gebete einbezogen; dies war – zumindest theoretisch – der Hauptgrund für die Stiftung von Kirchen und Klöstern auf dem eigenen Boden. Der Bischof seinerseits sah sich oftmals aufgrund seines schwindenden Einflusses gezwungen, selbst Eigenkirchen zu erwerben und diese mit loyalen und gebildeten Freien zu besetzen. Einen Höhepunkt erreichte das Eigenkirchenwesen im 9. und 10. Jahrhundert. Da die Eigenkirchen und Eigenklöster gekauft, getauscht und vererbt werden konnten, verloren sie immer mehr ihren religiösen Zweck – wenngleich die Kirchen selbst nicht profaniert werden konnten. Geistliche Ämter wurden oft durch Simonie gekauft, vielfach wurden ungeeignete Geistliche oder sogar Laien bestellt, die durch einen sittenlosen Lebenswandel und Ungehorsam gegenüber dem Diözesanbischof auffielen. Wenn ein der vollen Befehlsgewalt des Grundherrn unterstehender Unfreier als Priester eingesetzt wurde, konnte dieser zusätzlich zu niedrigen Arbeiten verwendet werden. In der cluniazensischen monastischen Reformbewegung wurde versucht, diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Ludwig der Fromme regulierte 818/19 das Eigenkirchenwesen derart, dass das volle Eigentumsrecht des Grundherrn verlorenging, und er seine Eigenkirche nicht mehr vollständig von ihrem Vermögen entblößen konnte. Der Streit um die Besetzung der Bistümer und Reichsabteien verschärfte sich im 11. Jahrhundert im Investiturstreit zwischen König und Papst. Durch Papst Alexander III. und durch das 3. Laterankonzil im Jahre 1179 wurde das Eigenkirchenrecht der Laien in ein Patronatsrecht umgewandelt. Den Grundherren wurde das Vorschlagsrecht des zu bestellenden Geistlichen eingeräumt, das Amt verlieh der Bischof. Obwohl das Eigenkirchenwesen seit den Reformen des 11. Jahrhunderts meist negativ beurteilt wird, ermöglichte es aufgrund der rudimentären Entwicklung der diözesanen Kirchenorganisation oftmals erst die seelsorgerische Betreuung der Landbevölkerung. Reste des Eigenkirchenwesens finden sich bis heute im Kirchenpatronat sowie in den königlichen Kirchen und Kapellen in Großbritannien ("royal peculiars"), von denen Westminster Abbey am bedeutendsten ist.
  • 私有教会制(しゆうきょうかいせい、羅:ecclesia propria、独:Eigenkirche)とは、中世ヨーロッパにおいて、教会の建物や敷地や付属物などが俗人領主の私的所有権の下にあることをさす。俗人所有権下にある修道院ことは私有修道院と言う。当初は世俗の有力者が私有教会を有していたが、のちになって修道院や司教の私有教会も現れるようになった。 私有教会制は、ゲルマン人の家父祭司制を起源とする説と、荘園制を起源とする説がある。私有教会制は7世紀頃からみられ、9世紀から10世紀にかけてがピークとなる。ザクセン朝ドイツにおいて、私有教会は世俗の封建制機構に取り込まれ、特に私有修道院は俗人修道院長によって統治された。 私有教会において、建物・敷地・付属物といった有体財産の処分権のみならず、聖務遂行権や聖職叙任権に関しても所有者からの支配・干渉を受けることとなる。 私有教会に関する事物は所属する司教区の意思が届くことはなかった。ときとして教会が聖務に付随して有していた諸権利が、所有者たる俗人領主によって簒奪され、その諸権利によって利殖し、またその諸権利を封として臣下に与えたり遺産として子息に相続したりすることもあった。以下はその諸権利の一部。 空位期間収入取得権(jus regaliae) 聖職者遺産接収権(jus spolii) 聖式謝礼徴収権(jura stolae) 十分の一税徴収権(jus decimationis) グレゴリウス改革において、私有教会制は司教区の統一を乱すものとして、私有教会がヒエラルキーの中に組み込まれるよう促した。そして私有教会制はヴォルムス協約によって解消へと導かれることとなった。 イギリス国教会においては、ウェストミンスター寺院をはじめとして、現在でもイギリス王室所有の私有教会が存在する。 なお、現在の日本で用いられる「プライベート・チャーチ」という言葉は、商業結婚式を行う非宗教の結婚式場会社が設置した教会風建物を指すことが多い。
  • Een eigenkerk is een particuliere kerk, die is opgericht door een rijke grondbezitter, meestal een feodaal heer.
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  • During the Middle Ages, the proprietary church (Latin ecclesia propria, German Eigenkirche) was a church, abbey or cloister built on private ground by a feudal lord, over which he retained proprietary interests, especially the right of what in English law is "advowson", that of nominating the ecclesiastic personnel.
  • Eigenkirchen (lat. ecclesia propria oder propriae haereditatis) waren im frühen Mittelalter Gotteshäuser, die meist Laien (örtlicher Adel, Grafen und Herzöge des Frankenreiches zeitweise bis hin zum König) auf privatem Grund und Boden errichten ließen. Über die Eigenkirchen bzw. Eigenklöster hatte der Grundherr das Recht der Investitur, das heißt der Ein- und Absetzung der Pfarrer bzw. der Äbte ohne Bewilligung durch den Diözesanbischof. Der Grundherr war Vogt seiner Eigenkirche.
  • Een eigenkerk is een particuliere kerk, die is opgericht door een rijke grondbezitter, meestal een feodaal heer.
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  • Proprietary church
  • Eigenkirche
  • 私有教会制
  • Eigenkerk
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