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- The Minerva was a prominent Belgian luxury automobile manufactured from 1902 until 1938. In 1883, a young Dutchman, Sylvain de Jong settled in Antwerp, Belgium. He started a bicycle factory and by the end of the century was producing motorcycles, as well as exporting engines to the UK to power the very first Triumph, among others. Motorcycle production would continue until 1909 or 1914, and during this period Minerva became one of the world's premier names in motorcycles and motorcycle engines. In 1902 he added cars to his production as well with a 6 hp four-cylinder model. In 1903 he founded Société Anonyme Minerva Motors in Berchem (Antwerp). Volume car production began in 1904 with a range of two-, three- and four-cylinder models with chain drive and metal clad wooden chassis and the Minervette cyclecar. The 8 litre Kaiserpreis won the Belgian Circuit des Ardennes race in 1907. A certain Charles S Rolls was a Minerva dealer in England selling the 2.9 litre 14 hp (10 kW). The most important market for the manufacturer remained England, where at GBP105 the small 636 cc single cylinder Minervette was the cheapest car on the market, followed by the Netherlands and France. In 1908, Minerva obtained a worldwide Knight Engine license. The Knight motor, developed by Charles Yale Knight in the United States, used double sleeve valves and ran almost silently. All future Minervas would use these engines. Sporting successes continued with the new engines including the Austrian Alpine Trials and Swedish Winter Trials. Customers for the Minerva would include kings of Belgium, Sweden and Norway and Henry Ford. During World War I Sylvain de Jong and his engineers were based in Amsterdam where they maintained development of their automobiles. Minerva cars were used for hit and run attacks against the Germans initially with rifle fire and light machine guns from simply protected open topped vehicles. These vehicles became increasingly sophisticated until trench warfare robbed them of the mobility needed for their hit and run tactics. In 1920, they returned to Belgium to restart the production of luxury cars with the 20CV 3.6 litre four-cylinder and 30CV 5.3 litre six-cylinder models. The manufacturer's star rose not only in Europe, but in the United States as well where American film stars, politicians and industrialists appreciated the cars. The Minerva had the same quality as the Rolls-Royce, but was slightly less expensive. In 1923, smaller models were introduced; the 2 litre four-cylinder 15CV and 3.4 litre six-cylinder 20CV with standard four-wheel brakes. In 1927, the 30CV was replaced with the 6 litre AK and also a new 2 litre six, the 12-14, was introduced. Large cars continued to be a specialty of Minerva's, and in 1930 the then almost-compulsory-for-the-time straight eight was introduced in two sizes; the 6.6 litre AL and the 4 litre AP. The last Minerva was the 2 litre M4 of 1934 but it did not sell well. With the financial crisis in the 1930s, the company was restructured as Société Nouvelle Minerva but in 1934 merged with the other major Belgian constructor Imperia. Imperia continued to make Minervas for a year and the AP until 1938 and from 1937 badged some of their cars and trucks for export to England and France as Minerva-Imperias. Just before the outbreak of the war, a group of businessmen from Verviers bought out Minerva. After World War II the company produced Land Rovers under license for the Belgian army up to 1953. There were plans to re-enter the car market but these did not get beyond the prototype stage. The company struggled for survival and made the Continental-engined Land Rover-like C20 until 1956. There are still several Minerva models all over the world in drivable condition.
- Minerva war ein berühmter belgischer Hersteller von Luxusautos zwischen 1902 und 1938. Der Belgier Sylvain de Jong (1868–1928) gründete 1897 die Fahrradfabrik Minerva in Antwerpen. 1900 begann er, einen 3 bzw. 4 PS starken Schweizer Einzylindermotor der Marke Zedel an seine Fahrräder zu montieren. Nach dem Erwerb einer Lizenz der belgischen Ingenieure H. Luthi und E. Zurcher (sie hatten einen 211-cm³-Motor entwickelt) begann er mit dem Bau von Motorrädern. Ihre Motoren waren zusammen mit dem Tank und der Zündung schräg unter dem Rohrrahmen angeordnet. Sein Vergaser funktionierte durch eine Berührungsfläche. Das Motorrad wurde über einen gedrehten, runden Leder-Riemen angetrieben. Der Lederriemen übertrug die Bewegung der Motorriemenscheibe auf eine andere Riemenscheibe größeren Durchmessers, die an den Hinterradspeichen des Fahrrads angebracht war. Diese Verbindung wurde als die Minerva-Position bekannt. Schnell errangen die Minerva-Motorräder durch ihre Zuverlässigkeit und ihre Siege auf der Rennbahn von Zurenborg einen guten Ruf. Dank der regen Nachfrage wuchs der Betrieb schnell und wurde in neue Gebäude verlegt. Nach Versuchen mit leichten Automobilen wurden ein paar Jahre kleine Fahrzeuge mit Einzylindermotoren produziert, die den Namen Minervette erhielten. 1902 kam ein 6 CV Vierzylindermodell hinzu. 1903 gründete de Jong in Berchem bei Antwerpen die NV Minerva Motors. 1904 begann er mit der Fertigung von Modellen mit Zwei-, Drei- und Vierzylindermotoren mit Kettentrieb und metallverkleidetem Holzrahmen. 1907 belegten Minerva-Rennwagen die ersten vier Plätze beim Ardennenrennen. Als das 8-Liter Auto 1908 beim belgischen Ardennenrennen den Kaiserpreis errang, widmete sich de Jong endgültig dem Bau von luxuriösen, großvolumigen Autos und stellte die Produktion von Fahrrädern und Motorrädern ein. Charles Rolls, der später die Firma Rolls-Royce mit gründete, begann mit dem Verkauf des 14 CV starken 2,9 Liter Minerva in England, was außer den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz zum bedeutenden Markt wurde. Mit 105 £ war die Minervette mit 636 cm³ das billigste Auto auf dem britischen Markt. 1908 erwarb Minerva eine weltweite Lizenz für den Doppelschiebermotor des Amerikaners Charles Yale Knight. Diese Motoren liefen ausgesprochen ruhig und leise. Außer Minerva bauten auch die britischen Daimler und die französischen Panhard & Levassor Motoren dieser Konstruktion. Alle zukünftigen Minervas blieben bei diesem Aggregat und Ventilmotoren verschwanden aus dem Programm, was sich für Minerva schicksalhaft auswirken sollte. Bei den österreichischen Alpenwettbewerben und den schwedischen Winterwettbewerben stellte sich schnell mit dem neuen Triebwerk sportlicher Erfolg ein. Bald gehörte außer dem 6,5 Liter-Motor einer mit 2,5 Litern und einer mit 4,5 Litern Hubraum zum Lieferprogramm von Minerva. Zu den bekanntesten Kunden der prestigeträchtigen Marke zählten die Könige von Belgien, Schweden und Norwegen und Henry Ford. Als die meisten Autos noch über eine Kurbel zum Anlassen verfügten, baute Minerva schon auf Wunsch elektrische Anlasser und Beleuchtung ein. Außer den primitiven Blattfedern hatten Minervas schon Stoßdämpfer und spiralverzahnte Hinterachswinkelgetriebe. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden noch vor Einmarsch der deutschen Truppen in fieberhafter Eile leichtgepanzerte Mannschaftstransportfahrzeuge und Mitrailleuse für das belgische Militär mit großvolumigen 7-Liter-Motoren in die schweren Fahrgestelle eingebaut. Während des Krieges flohen die Ingenieure zusammen mit de Jong nach Amsterdam in die neutralen Niederlande, wo sie Bauteile entwickelten und sich auf die Rückkehr nach Kriegsende vorbereiteten. 1920 nahm Minerva die Produktion von Luxusautos mit dem Typ NN, einem 20 CV 3,6 Liter Monobloc-Vierzylindermodell und dem Typ OO, einem 30 CV 5,3 Liter Sechszylindermodell, wieder auf. Erprobte Vorkriegskonstruktionselemente, wie Tauchschmierung, Kühlung, Magnetzündung, Konuskupplung und das Kulissenvierganggetriebe blieben allerdings weitgehend unverändert. Die Motoren hatten eine siebenfach gelagerte Kurbelwelle. Amerikanische Filmstars, Politiker und Industrielle mochten die Fahrzeuge. Sie hatten eine gleich hohe Qualität, wie sie Rolls-Royce berühmt machte, waren jedoch etwas günstiger. Bereits 1922 wurde ein kleineres Vierzylinder-Modell AG vorgestellt, dem 1923 ein Vierzylindermodell mit einem 2 Liter 15 CV-Motor folgte, dessen Leistung mit 55 PS angegeben wurde und der damit 80 km/h erreichte. Dazu kam ein 3,4-Liter-Sechszylinder 20 CV, der mit Bremsen an Vorder- und Hinterrädern und einer trockenen Mehrscheibenkupplung ausgestattet war. Seine Handbremse wirkte auf das Getriebe und das Fahrzeug erreichte mit 82 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. 1924 spendierte de Jong dem Vierzylindermotor zwei weitere Zylinder und stellte auf dieser Basis das neue Sechszylinder-Modell AB vor. 1925 kam das Modell AF mit einem 5,3 Liter Sechszylinder-Motor auf den Markt, der bereits mit 100 PS Leistung angegeben wurde. Bei einem Gesamtbestand von 15.500 Personenwagen in der Schweiz befanden sich zu diesem Zeitpunkt 224 Minerva, der sich durch den Sieg bei Zuverlässigkeitsfahrten, insbesondere bei der Schweizer Alpenfahrt großes Ansehen erwarb. 1927 wurde der 30 CV durch das Modell AK mit einem 6 Liter-Motor ersetzt, ebenso wie das kleinere 2 Liter 15 CV-Modell durch den Typ AH 12/14 mit 2 Liter Sechszylinder-Motor. Die neuen Modelle waren mit Dewandre-Vakuum-Servobremsen und Cantilever-Federn an den Hinterrädern ausgerüstet. Der herrschaftliche AK wurde wegen seiner hohen Qualität, Zuverlässigkeit und Bequemlichkeit in einem Atemzug mit Rolls-Royce, Hispano-Suiza, Voisin und Maybach genannt. Trotz des Todes von de Jong 1928 blieben große Luxusfahrzeuge die Spezialität des Unternehmens, das 4.300 Mitarbeiter in der Produktion von Motoren, Fahrgestellen, Karosserien von Personen- und Lastwagen beschäftigte und in den 1920er-Jahren insgesamt ca. 2.000 Fahrzeuge herstellte. 1930 wurden die Modelle AL mit einem 6,6 Liter-Motor und AP mit einem 4 Liter-Aggregat vorgestellt. Dem Zeitgeist und Wunsch seiner Kundschaft folgend, stellte Minerva außerdem mit dem 6 Liter Sechszylinder-Modell AKS sein 150 PS starkes, sportliches Spitzenmodell vor, das auch unter der Bezeichnung Speed Six bekannt wurde und 150 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichte, von dem ein Exemplar sich im Deutschen Museum in München befindet. Mit einem 6,6 Liter Reihenachzylinder wurde unter der Bezeichnung AL ein weiteres Spitzenmodell hinzugefügt. Das Sechszylinder-Modell AB wurde durch den Typ AE 20 HP mit 55 PS und das Modell OO durch den Typ AF 30HP mit 75 PS abgelöst, der trotz seiner zwei Tonnen Gesamtgewicht dank eines hohen Drehmoments auf 130 km/h beschleunigen konnte. 1932 wurde als kleinstes Modell der AR mit einem Reihensechszylindermotor mit 3 Liter Hubraum präsentiert. Das letzte Modell war der 1934 vorgestellte M4 mit 2 Liter Vierzylinder-Motor, der sich nicht gut verkaufte. Wegen der hohen Zuverlässigkeit der Knight-Schiebermotoren entwickelte Minerva einen V12-Flugzeugmotor mit 9,4 Liter Hubraum und einer Leistung von 150 PS. Wegen der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren wurde die Gesellschaft unter der Firma Société Nouvelle Minerva reformiert, das New Yorker Vertriebsbüro geschlossen, die Londoner Filiale neu organisiert und 1936 mit dem anderen belgischen Konstrukteuren Imperia fusioniert. Imperia stellte ein weiteres Jahr Minervas und das Modell AP bis 1938 her. Für den Export nach England und Frankreich wurden die Personen- und Lastwagen als Minerva-Imperias gekennzeichnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg produzierte das Unternehmen den britischen Land Rover unter Lizenz für die belgische Armee bis 1953. Es gab Pläne zum Wiedereintritt in den Markt für Personenwagen, aber sie kamen nie über das Stadium von Prototypen hinaus. Das Unternehmen kämpfte um das Überleben und stellte bis 1956 den mit einem Continental-Motor angetriebenen Land Rover C20 her. Noch heute gibt es einige Minervas überall in der Welt in fahrbarem Zustand.
- Minerva est un constructeur automobile belge créée en 1899 et spécialisé dans la voiture de luxe.
- Minerva was in het begin van de 20e eeuw een wereldberoemd Belgisch motor- fiets- en automerk dat koningen en filmsterren onder zijn klanten mocht rekenen. Het werd opgericht in 1897.
- Minerva var en belgisk bilprodusent startet av nederlenderen Sylvain de Jong i Antwerpen i 1883. Først produserte de sykler, men startet med produksjon av biler på begynnelsen av 1900-tallet. I 1936 gikk produsenten konkurs, og ble kjøpt opp av belgiske Imperia, som brukte merkenavnet på noen biler de eksporterte til Frankrike og Storbritannia, samt på Minerva lastebiler. Etter andre verdenskrig og fram til 1953 bygget Minerva Land Rovere på lisens for den belgiske hæren. Etter 1956 ble selskapet fullstendig nedlagt.
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