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- Matija Majar, also spelled Majer (7 February 1809 - 31 July 1892) was a Carinthian Slovene Roman Catholic priest and political activist, most famous as the author of the idea of a United Slovenia. He was also known under the pseudonym Ziljski. He was born in the small village of Wittenig south-west of Hermagor in the Gail River Valley in southern Carinthia, then part of the Austrian Empire. He grew up in a bilingual, Slovene-German environment and then attended the lyceum in Klagenfurt and in Graz. During his study in Klagenfurt, he came under the influence of Anton Martin Slomšek, a Roman Catholic priest and author who propagated the use of Slovene language in the public sphere. Majar served as priest in Slovene-speaking parishes in Carinthia, first in Rosegg and then in Žabnice (today known as Camporosso) in the Canale Valley. In 1837, he moved back to Klagenfurt, where he first worked in the administration of the Diocese of Gurk, and from 1843 as the chaplain of Klagenfurt Cathedral. During his Klagenfurt years, Majar came into contact with several Slovene ethnographers and authors who worked on the revival of the Slovene language and culture, such as Urban Jarnik, Anton Janežič, Matija Ahacel, and Davorin Trstenjak. Influenced by the Illyrian Movement in Croatia, especially by the Slovene-Croatian poet and activist Stanko Vraz, Majar started developing Pan-Slavist ideals. In the early days of the revolution of 1848, Majar formulated and published a political manifesto demanding the unification of all Slovene Lands into one single politically autonomous administrative entity, called Slovenia. In the following months, Majar's manifesto was elaborated into a program known under the name of United Slovenia. Because of his radical political activity, Majar was transferred from Klagenfurt to the remote parish of Hohenthurn on the border with Friuli. After more than decade in isolation, in 1867 Majar took part in a journey to Moscow later nick-named the "Slav Pilgrimage", where he presented the valley of the Gail river at the Ethnographic Exhibition. Through this four-week absence without leave from his parish he completely fell out with the church authorities. Majar then returned to public life. He even tried to introduce the Cyrillic script among Slovenes. He published his ethnographic researches in several Russian journals, and in 1870, he was offered tenure as professor in Odessa, in the Russian Empire. However, since he was still a Roman Catholic priest, this plan failed as the Russian authorities did not grant him entry to the country. Nevertheless, Majar-Ziljski continued to propagate radical pan-slavic ideas through the magazine Slavjan ("The Slav"), which he had founded in 1873. The magazine had limited success and was closed in 1875. In 1885, Majar moved to Prague, where he lived until his death in 1892.
- Matija Majar-Ziljski, auch Matthias Mayer, war ein römisch-katholischer Geistlicher, Ethnograph, Sprachforscher und politischer Publizist und Agitator aus der slowenischen Volksgruppe in Kärnten, der als Verfasser des Manifests für ein Vereintes Slowenien besonders bekannt wurde. Sein anfängliches Pseudonym Ziljski (= „Gailtaler“) ist üblicher Bestandteil seines Namens geworden. Die Schreibung mit Bindestrich wird häufiger. Majar stammt aus einem kleinen Dorf im Südkärntner Gailtal, das heute zur Stadtgemeinde Hermagor gehört. Er wuchs in einer damals gemischtsprachigen slowenisch-deutschen Umgebung auf, und der kluge Knabe erhielt, wie es in Kärnten häufig der Fall war, von begüterten Bauern der slowenischen Volksgruppe die Möglichkeit zu einer höheren Schulbildung in Klagenfurt, um Priester zu werden. Während des Studiums am Lyzeum in Klagenfurt kam er in Kontakt mit dem Spiritual am Priesterseminar Anton Martin Slomšek (1800-1862), dem späteren ersten Bischof von Marburg an der Drau (jetzt Maribor), der für den Gebrauch des Slowenischen in Schulen, Ämtern und im öffentlichen Leben kämpfte. Majar, der dann auch am Grazer Lyzeum studierte, zu dem die Grazer Universität 1782 von Josef II. herabgestuft worden war, wurde nach seiner Primiz Pfarrer in zu jener Zeit hauptsächlich slowenischsprachigen Kärntner Orten, zunächst in Rosegg, danach in Saifnitz, dem heutigen Camporosso, mit der vielbesuchten Kärntner Marien-Wallfahrtskirche auf dem Luschariberg im inzwischen zu Italien gehörenden Kanaltal. Ab 1837 arbeitete er in der Diözesanverwaltung in Klagenfurt, ab 1843 war er Klagenfurter Domkaplan der Diözese Gurk-Klagenfurt. Während dieser Zeit machte er die Bekanntschaft etlicher slowenischer Ethnographen und Publizisten, die mit slowenischer Sprache und Kultur befasst waren wie Urban Jarnik (1784-1844), Anton Janežič (1828-1869), Matthias Achazel (slowenisch: Matija Ahacel (1779-1845 und Davorin Trstenjak. Unter dem Einfluss Jarniks, eines slowenischen Priesters aus dem Gailtal wie Majar selbst, wurde er ein eifriger Sammler alten slowenischen Volksguts und so zu einem der wichtigsten slowenischen Ethnographen. Er sammelte Sagen, Märchen, Rätsel, Sprichwörter, vor allem Lieder. Man könnte sagen, der Slawe verkümmert ohne Gesang, wie die Blüte ohne Sonnenschein, schreibt Majar 1843 über den reichen Schatz an Liedern seiner slowenischen Kärntner, oft klingen sie wehmütig wie eine Klage nach einem verschwundenen goldenen Zeitalter, oft sehnsuchtsvoll wie ein Hoffnungslied an eine unbekannte bessere Zukunft; aber immer geht das Lied zum Herzen, weil es vom Herzen kommt. 1846 veröffentlichte er eine Sammlung religiöser, zum Teil sehr alter Lieder Pesmarica cerkvena . Majar schrieb aber auch schon für die Zeitung Novice in Laibach eine Reihe von Aufsätzen, in denen er für kulturelle Belange der Slowenen - Schule, Volksbildung, völkisches Bewusstsein - eintrat. 1844 lobte der Klagenfurter Domkaplan an Novice zur Freude des Herausgebers Janez Bleiweis, dass der Stil des Blattes schön, glatt, leicht verständlich, mit einem Wort: national-slowenisch sei, schlug jedoch vor, die Redaktion möge sich nicht nur, wie es programmatisch angekündigt worden war, an die „krainischen Slowenen“, sondern an alle „Slowenen im Krainischen, Steirischen, Kärntnerischen, in Görz, Venetien usw. “ wenden. Darüber hinaus möge sie ihren Ausdruck auch den Dialekten der nahen Slawen in Kroatien, Slawonien, in Dalmatien usw. annähern. Die Illyrische Bewegung in Kroatien und vor allem der slowenisch-kroatische Dichter und Agitator Stanko Vraz führten Majar zu seiner Entwicklung von panslawischen Vorstellungen, so dass er 1848 die Grammatik einer südslawischen Kunstsprache veröffentlichte, die „für Slowenen und gleichzeitig Kroaten und Serben leicht zu verstehen“ sein sollte. Anders als Vraz, der von der Notwendigkeit einer südslawischen Einheitssprache so sehr überzeugt war, dass er seine slowenische Muttersprache wegen deren zahlenmäßiger Unterlegenheit und vermeintlicher Bedeutungslosigkeit völlig aufgab und in dem neuen Kroatisch des Ljudevit Gaj dichtete, strebten Majar und seine Nachfolger wie Luka Svetec oder der Wiener Slawistik-Professor Ritter von Miklosich einen andern Weg zu einer gemeinsamen südslawischen Literatursprache an: Durch die Konzentration auf jene slowenischen Dialektformen, die kroatischen oder serbischen am nächsten waren, sollte die Fusion erreicht werden. Obschon eine solche nie geschah, es also nie zu einem „Jugoslawisch“ kam, wurde durch die Akzeptanz ihrer Reformen das moderne Standard-Slowenisch letztlich dem Serbo-Kroatischen weit ähnlicher, als es sonst wahrscheinlich geworden wäre. Für die Vereinigung aller slawischen Sprachen stellte sich Majar einen Etappenplan vor: Zunächst sollten also die südslawischen „Dialekte“ zu einem „Illyrisch“, wie er es entworfen hatte, verschmelzen und in gleicher Weise die westslawischen zu einem „Tschechoslowakisch“; später einmal sollten diese dann mit Polnisch und Russisch fusioniert werden. Dabei sollte für die südslawische schriftliche Einheitssprache der gebildeten Slowenen, Kroaten und Serben seine Grammatik auf der Basis postulierter graphemischer Einheiten gelten, für den mündlichen Verkehr aber phonemische und morphologische Toleranzen zulässig sein. Am 17. März des Revolutionsjahres 1848, vier Tage nach dem Sturz Metternichs, formulierte Majar, „der linkeste jener Zeit“, wie ihn Josip Apih, der slowenische Historiker der Slowenen von 1848 nennt, die slowenischen Forderungen in einer Denkschrift, die er von Klagenfurt aus in Umlauf brachte und am 28. März auch in der Laibacher Zeitung Novice unter dem Titel „Gepriesen sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen guten Herzens“ publizierte. Er schrieb darin über die Wichtigkeit einer revolutionären Periode für die Durchsetzung völkischer Rechte und Ziele - Seit die Sonne scheint, gibt es keine bedeutungsvollere Zeit für alle Slowenen - und formulierte ein politisches Manifest „Was wir Slowenen wollen“, in welchem er die Vereinigung aller slowenischsprachigen Gebiete der österreichischen Monarchie zu einer politisch autonomen Verwaltungseinheit mit dem Namen „Slowenien“ forderte. Eine Abschrift seiner dem österreichischen Kaiser Ferdinand überreichten Petition findet sich auch in den Materialien des 1. Slawenkongresses in Prag. Unter dem Namen „Vereinigtes Slowenien“ wurde dieses Manifest dann vom Wiener Slowenenverein Društvo Slovenija zu einem detaillierten Programm erweitert. Derartige von Klagenfurt ausgehende politische Aktivitäten behagten der Kärntner Diözesanleitung nicht, auch zu dem eher vorsichtigen Anton Slomšek geriet er darob in Gegnerschaft, weshalb man Majar in die weit entfernte Pfarre von Göriach/Gorje, heute ein Ortsteil der Gemeinde Hohenthurn, versetzte, wo er mehr als eineinhalb Jahrzehnte isoliert verbrachte. Dadurch offenbar in seiner Haltung wie in seinem Allslawismus radikalisiert, brach er 1867 aus und unternahm ohne Genehmigung der Diözese eine vierwöchige Reise nach Moskau zum 2. Slawenkongress . Als einziger slowenischer Teilnehmer dieser später als „Slawenwallfahrt“ bezeichneten panslawischen Großveranstaltung präsentierte er in der Ethnographischen Ausstellung sein Gailtal anhand von Trachten und alten Pfarr- und Schulchroniken. Die ihm daraufhin wegen der unerlaubten Abwesenheit von seiner Pfarre vom Bischof auferlegte Geldbuße bewirkte schließlich seinen Bruch mit den kirchlichen Autoritäten Kärntens, und Majar traf 1870 Anstalten, ins öffentliche Leben zurückzukehren. Nun plädierte er sogar für die Einführung der cyrillischen Schrift für sämtliche slawischen Äußerungen, eine Vorstellung, die die „illyrischen“ Kroaten als drohende Vorzeichen serbischer Hegemonie nicht goutierten, während die Serben gerade ihr Cyrillisch als „Ausdruck der serbischen Identität“ empfanden und gegen das Eindringen von „Kroatizismen“ protestierten; Majar jedoch publizierte nun in seiner eigenen „allslawischen“ Kunstsprache sowohl in lateinischer als auch in cyrillischer Schrift. Vor allem seine slowenischen Landsleute sollten sich dieser „slawischen“ Schrift bedienen, wozu er ein entsprechendes Lehrwerk mit den Texten in beiden Schriften publizierte. Seine ethnographischen Studien veröffentlichte Majar-Ziljski in verschiedenen russischen Zeitschriften, und er stand seit der „Slawenwallfahrt“ nach Moskau mit dem russischen Panslawisten Michail Petrowitsch Pogodin in Briefwechsel. Der stellte ihm 1870 eine Professur in Odessa in Aussicht, wo er seine panslawischen Ideen besser hätte verfolgen können als in der heimatlichen Pfarre, wo er immer wieder empfand, er sei Schikanen durch die kirchliche Obrigkeit ausgesetzt. Doch dies zerschlug sich, denn da er immer noch römisch-katholischer Priester war, verweigerten ihm die russischen Behörden die Einreise. Majar zog sich mit seinem kleinen Benefiziat aufs Klagenfurter Kreuzbergl zurück, gab seine Hoffnungen auf eine sprachliche Einigung der Slawen noch nicht auf und propagierte ab 1873 weiter seine panslawischen Ideen in seiner eigenen Zeitschrift Slavjan, deren Erfolg allerdings eher mäßig war und die ihr Erscheinen nach zwei Jahren infolge des Nachlassens der panslawischen Begeisterung wieder einstellte. Resigniert und kränkelnd zog Majar 1885 nach Prag, wo er bis zu seinem Lebensende verblieb.
- Matija Majar Ziljski was een Sloveens priester uit het Gailtal in Karinthië, die ten tijde van de Romantiek eveneens actief was als etnograaf, taalkundige en publicist. Hij verkreeg bekendheid door zijn politieke activiteiten. De ideeën van Matija Majar worden gerekend tot het austroslavisme en illyrisme. Van 1825 tot 1830 gaat hij naar het gymnasium in Klagenfurt en bezoekt er aansluitend het lyceum. Eind 1831 zet hij zijn schooltijd aan het lyceum voort in Graz . Aansluitend schrijft hij zich aan het seminarie in Klagenfurt, waar hij bevriend raakt met de latere bisschop Anton Martin Slomšek, die er vanaf 1828 werkt als spirituaal. Alvorens kapelaan te worden in Rosegg en Camporosso dat in het in het karinthische Val Canale ligt, was hij tussen 1837 en 1840 expeditor bij het ordinariaat Klagenfurt. In 1843 wordt hij domkapelaan te Klagenfurt wat hij blijft tot 1847.
- Матия Маяр (Маяр Зильский, Matija Majar Ziljski) — словенский общественный деятель, просветитель, один из деятелей национального возрождения. Родился в семье священника. Сам был католическим священником в разных приходах, в середине XIX века стал поборником иллиризма, проповедовал идеи славянского единения. В 1848 опубликовал план создания чисто славянской державы, в которую бы входили Словения, Хорватия, Славония, Далмация, Воеводина, Чехия, Галиция,Моравия, Словакия. Эта идея имела широкую поддержку. В одном своем сочинении Маяр писал: «Наша держава должна быть суверенною, независимою… Держава должна быть основана заново. Мы должны выступить в ней… как единый народ». Маяр разрабатывал план не только сближения славян в культурном контексте, но и сближения, а по сути, объединения их языков и создания языка славян на основе диалектов сербохорватского и словенского языков.
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