Martin Schlaff (born August 6, 1953) is an Austrian entrepreneur and billionaire. Schlaff was born in Vienna, Austria to Jewish refugees from World War II. Together with his brother James he took over the commercial firm Robert Placzek AG and became predominantly active in trade with East Germany. He maintained good contacts with the German Democratic Republic and the communist party of Austria.

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  • Martin Schlaff (born August 6, 1953) is an Austrian entrepreneur and billionaire. Schlaff was born in Vienna, Austria to Jewish refugees from World War II. Together with his brother James he took over the commercial firm Robert Placzek AG and became predominantly active in trade with East Germany. He maintained good contacts with the German Democratic Republic and the communist party of Austria. In 2002, Schlaff used his good contacts to Ariel Sharon to help normalize the Austrian Federal Government's relations with Israel. The Israeli Government had recalled the ambassador from Vienna, after government participation of the FPÖ in 2000. A new Israeli Ambassador was sent to Austria in 2004. On March 27, 2008, it was revealed that he could pay up to 200 Million Euros for his divorce, which would make it the most expensive in history
  • Martin Schlaff ist ein österreichischer Unternehmer und Netzwerker. Martin Schlaff ist der Sohn von jüdischen Flüchtlingen, die 1945 in Wien gestrandet sind und jetzt ihren Lebensabend in Israel verbringen. Gemeinsam mit seinem Bruder James übernahm er die Handelsfirma Robert Placzek AG. Er war danach vorwiegend im Osthandel tätig und pflegte gute Kontakte zu den Spitzen der Deutschen Demokratischen Republik und zur Kommunistischen Partei Österreichs. Nach der Ostöffnung geriet er in den Verdacht, auch mit Technologietransfers und Geldwäsche für die DDR zu seinem nicht unbeträchtlichen Vermögen gekommen zu sein. Die deutsche Justiz konnte allerdings keine ausreichenden Beweise finden und stellte ihre Ermittlungen im Jahr 2000 ein. Dank seiner hervorragenden Kontakte, auch zu Palästinensern, gelang es ihm 1998 in Jericho ein Casino zu eröffnen. Das „Oasis“, gedacht für israelische Spieler, wurde aber im Verlauf der Zweiten Intifada wieder geschlossen. Im Jahr 2002 nutzte Schlaff seine Kontakte zu Ariel Scharon, um die österreichische Bundesregierung unter Wolfgang Schüssel im Bestreben einer Normalisierung der Beziehungen zu Israel zu unterstützen. 2003 wurde wieder ein Botschafter nach Österreich entsandt. Ebenfalls im Jahr 2002 übernahm er mit seinen Partnern, dem ehemaligen ÖVP-Obmann Josef Taus und dem ehemaligen Länderbank-Vorstand Herbert Cordt den größten bulgarischen Mobilnetzbetreiber Mobiltel vom russischen Geschäftsmann Michel Chernoy. Diese Übernahme kostete 850 Millionen Euro und wurde von der BAWAG finanziert. Es gelang dem Konsortium, das Unternehmen nach westlichen Maßstäben zu organisieren und 2005 an die Telekom Austria weiter zu veräußern. Als Gewinn aus dem kurzfristigen Engagement werden 800 Millionen Euro kolportiert. . Die Bawag selbst stieg ohne Gewinn aus diesem Deal aus. 2005 versuchte Schlaff den Bulgarien-Coup in Serbien zu wiederholen. Mit seinen Partnern Josef Taus und Herbert Cordt übernahm er Anteile an der serbischen Mobilfunkgesellschaft Mobtel von Bogoljub Karić. Die Regierung entzog dem Unternehmen jedoch die Lizenz. Nach Intervention seitens der österreichischen Regierung wurde ein Kompromiss ausgehandelt, der die Investitionen der Gruppe sicherte, obwohl diese bei der schlussendlichen Versteigerung im Jahr 2006 nicht zum Zug kam. Im Oktober 2006 kam Schlaff in die Schlagzeilen, weil er für seinen langjährigen Freund, Schachspielpartner und Geschäftspartner Helmut Elsner, der im Zuge des BAWAG-Skandals in Frankreich inhaftiert wurde, eine Million Euro als Kaution bereitstellte. Schlaff wurde auch als Zeuge zum Bawag-Prozess befragt. Transaktionen an seine Firmen erklärte er so, dass sie für einen an die Bawag vermittelten Geschäftsmann geparkt wurden. Schlaff betonte, von den hohen Verlusten durch Flöttls Spekulationen nichts gewusst zu haben Am Ende der Zeugenaussage auf den ihm zustehenden Fahrkostenersatz angesprochen, meinte der Milliardär nur: "Danke, ich komme zurecht" Ende 2006 übernahm Martin Schlaff die Kontrolle über 30% des Feuerfest-Konzerns RHI AG. Im September 2007 war er maßgeblich an der Übernahme des weißrussischen Mobilfunkanbieter MDC durch die Telekom Austria beteiligt – um angebliche 1,05 Mrd. Euro. Über sein Vermögen gibt es keine genauen Angaben, es können bis zu 3 Milliarden Euro sein. Das große Netzwerk Schlaffs basiert auf dem Prinzip Geben und Nehmen. Frühere Stasi-Offiziere kamen in Schlaff-Firmen unter, Ex-Telekom-Finanzvorstand Stefano Colombo, der ihm die Mobiltel teuer abkaufte, wechselte in den Vorstand der RHI. Ebenfalls bei RHI, im Aufsichtsrat, findet man Ex-Vizekanzler Hubert Gorbach. Dort erhält er zumindest ein Grundeinkommen, das seine politischen Interventionen am Balkan abgelten soll. Martin Schlaff hat eine Antisemitismus-Sammlung mit rund 5000 Objekten, die einen Zeitraum von 1490 bis 1946 umfassen, in zehnjähriger Arbeit zusammengetragen, die er 1993 der Stadt Wien für das Jüdische Museum schenkte. Diese katalogisierte die Exponate und bereitete sie für eine Großausstellung auf. Martin Schlaff bezahlte die Geburtstagsfeier des damaligen Bundeskanzlers Gusenbauer im [[Arsenal (Wien)|Arsenal], Kosten 71,000 Euro. Da die koscheren Weine nicht schmeckten, beschaffte man sich kurzerhand Ital. und Franz. Spitzenweine. Ende März 2008 kam Martin Schlaff in die Schlagzeilen, weil er sich von seiner Frau Andrea scheiden ließ und dabei kolportierte 200 Millionen Euro Abfindung bezahlte. Schlaff ist Vater von 4 Kindern.
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  • Martin Schlaff (born August 6, 1953) is an Austrian entrepreneur and billionaire. Schlaff was born in Vienna, Austria to Jewish refugees from World War II. Together with his brother James he took over the commercial firm Robert Placzek AG and became predominantly active in trade with East Germany. He maintained good contacts with the German Democratic Republic and the communist party of Austria.
  • Martin Schlaff ist ein österreichischer Unternehmer und Netzwerker. Martin Schlaff ist der Sohn von jüdischen Flüchtlingen, die 1945 in Wien gestrandet sind und jetzt ihren Lebensabend in Israel verbringen. Gemeinsam mit seinem Bruder James übernahm er die Handelsfirma Robert Placzek AG. Er war danach vorwiegend im Osthandel tätig und pflegte gute Kontakte zu den Spitzen der Deutschen Demokratischen Republik und zur Kommunistischen Partei Österreichs.
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