Lothar Meggendorfer was a German illustrator and writer known for his superb pop-up books. He was first published in 1862 in the Fliegende Blätter, an illustrated comic weekly, and from 1868 in the bi-weekly Münchener Bilderbogen. He also illustrated Neues Struwwelpeterbuch with text by Julius Beck, published by J.F. Schreiber in the 1890s. Every year, the Movable Book Society awards a pop-up book a prize named after Meggendorfer.

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  • Lothar Meggendorfer was a German illustrator and writer known for his superb pop-up books. He was first published in 1862 in the Fliegende Blätter, an illustrated comic weekly, and from 1868 in the bi-weekly Münchener Bilderbogen. He also illustrated Neues Struwwelpeterbuch with text by Julius Beck, published by J.F. Schreiber in the 1890s. Every year, the Movable Book Society awards a pop-up book a prize named after Meggendorfer.
  • Lothar Meggendorfer war Illustrator und Maler. 1862 Aufnahme des Kunststudiums an der königlichen Akademie München, ab 1866 erste Beiträge für die "Fliegenden Blätter" und ab 1868 für die "Münchener Bilderbogen". 1889 erscheint die Zeitschrift "Aus Lothar Meggendorfer's lustiger Bildermappe", ab 1890 als "Humoristische Monatshefte" und ab 1897 bis 1925 als "Meggendorfer-Blätter" fortgeführt. Daneben entstehen ca 150 Bücher, die sehr erfolgreich im deutschsprachigen Raum und zum großen Teil auch in Übersetzungen in England und Amerika erscheinen. Seine heutige Popularität verdankt Meggendorfer vornehmlich seinen Spielbilderbüchern - Büchern mit beweglichen Bildern. 1878 - erschienen 1879 - entsteht das Buch 'Lebende Bilder' als Weihnachtsgabe für seine Kinder. Es folgen weitere 28 Ziehbilderbücher, vier Verwandlungsbücher und acht Klappbilderbücher. Bei diesen Büchern können durch bewegliche Teile verschiedene Darstellungen erzeugt werden. Häufig wird Meggendorfer als Erfinder dieser Buchgattung genannt, allerdings sind bewegliche Bilderbücher in größerer Auflage bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt. Meggendorfers bewegliche Bücher zeichnen sich jedoch neben der Illustration durch eine ausgeklügelte Papiermechanik aus, die selbst unter modernen Produktionsbedingungen beeindruckt und damit bis heute als Vorbild gilt. Vornehmlich mit seinem Namen ist die sogenannte Deutsche Ära in der Gestaltung beweglicher Bücher verbunden, für die sich in den angelsächsischen Ländern neben der Bezeichnung movable books der Begriff pop-up's gebildet hat. Viele der heutigen Schöpfer von beweglichen Büchern - so beispielsweise Robert Sabuda, Matthew Reinhart, Ron van der Meer, James Roger Diaz, David A. Carter u.a. - sehen sich deshalb in der Tradition Meggendorfers und haben die Techniken zur Gestaltung beweglicher Bücher in den letzten drei Jahrzehnten weiter entwickelt. Es hat sich hierzu der Begriff des Paper Engineers - Papieringenieurs gebildet. Die Movable Book Society in den USA verleiht regelmäßig den Meggendorfer Prize als Auszeichnung für besonders hervorragende Editionen. Dort erfreut sich Meggendorfer angesichts hoher Preise für antiquarische Ausgaben besonderer Wertschätzung. In Deutschland erscheint eine Reihe seiner Bilderbücher als Wiederauflage im Esslinger Verlag J. F. Schreiber.
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  • Lothar Meggendorfer was a German illustrator and writer known for his superb pop-up books. He was first published in 1862 in the Fliegende Blätter, an illustrated comic weekly, and from 1868 in the bi-weekly Münchener Bilderbogen. He also illustrated Neues Struwwelpeterbuch with text by Julius Beck, published by J.F. Schreiber in the 1890s. Every year, the Movable Book Society awards a pop-up book a prize named after Meggendorfer.
  • Lothar Meggendorfer war Illustrator und Maler. 1862 Aufnahme des Kunststudiums an der königlichen Akademie München, ab 1866 erste Beiträge für die "Fliegenden Blätter" und ab 1868 für die "Münchener Bilderbogen". 1889 erscheint die Zeitschrift "Aus Lothar Meggendorfer's lustiger Bildermappe", ab 1890 als "Humoristische Monatshefte" und ab 1897 bis 1925 als "Meggendorfer-Blätter" fortgeführt.
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