Konrad Hermann Theodor Knopp was a German mathematician who worked on generalized limits and complex functions.
| Property | Value |
| dbpedia-owl:Person/individualisedPnd
| |
| dbpedia-owl:thumbnail
| |
| dbpprop:abstract
|
- Konrad Hermann Theodor Knopp was a German mathematician who worked on generalized limits and complex functions.
- Konrad Theodor Hermann Knopp war ein deutscher Mathematiker, der sich vor allem mit Funktionentheorie und Analysis (insbesondere Reihenentwicklungen) beschäftigte. Knopps Vater Paul (1845–1904) war Unternehmer in Neustettin. Knopp besuchte die Schule in Berlin und studierte dann in Lausanne (1901) und Berlin, wo er bei Ferdinand Georg Frobenius, Friedrich Schottky, Edmund Landau, Hermann Amandus Schwarz und Issai Schur hörte, 1906 sein Lehrerexamen ablegte und 1907 bei Schottky promovierte („Grenzwerte von Reihen bei der Annäherung an die Konvergenzgrenze“, er bewies darin dass das Limitierungsverfahren von Hölder das von Cesàro impliziert). 1908/9 ging er – nachdem er eine Referendariatsausbildung angefangen hatte - nach Japan, wo er in Nagasaki an der Handelshochschule lehrte und auf dem Rückweg nach Deutschland Indien und China besuchte. Nach seiner Heirat 1910 ging er nach China in die deutsche Kolonie („Schutzgebiet“) Tsingtao, wo er an der deutsch-chinesischen Akademie unterrichtete. Nach der Rückkehr 1911 unterrichtete er in Berlin an der Militärtechnischen Akademie und an der Kriegsakademie und schrieb gleichzeitig seine Habilitation. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reserveoffizier, wurde aber nach einer Verwundung im Herbst 1914 (Eisernes Kreuz) entlassen und unterrichtete an der Universität Berlin. 1915 wurde er Extraordinarius und 1919 ordentlicher Professor in Königsberg. 1926 bis zu seiner Emeritierung 1950 war er Professor in Tübingen. Er starb an einem Schlaganfall im französischen Annecy. Bekannt wurde Knopp vor allem durch seine Lehrbücher „Theorie und Anwendung der unendlichen Reihen“ (Grundlehren der mathematischen Wissenschaften, Springer, 1922), der Bearbeitung von Hans von Mangoldts „Höhere Mathematik“ (kurz als Mangoldt/Knopp bekannt) und vor allem seiner „Elemente der Funktionentheorie“ bei Göschen (zuerst 1926, 2 Bände sowie 2 Aufgabenbände). Seine Bücher über Funktionentheorie sind auch in englischer Übersetzung (bei Dover) weit verbreitet und werden vielfach benutzt. Sie gelten als eine der besten Einführungen in das Gebiet. Knopp gründete mit anderen 1918 die „Mathematische Zeitschrift“. Er war korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 1910 heiratete er die Malerin Gertrud Kressner (1879–1974), mit der er einen Sohn und eine Tochter hatte.
|
| dbpprop:hasPhotoCollection
| |
| rdf:type
| |
| rdfs:comment
|
- Konrad Hermann Theodor Knopp was a German mathematician who worked on generalized limits and complex functions.
- Konrad Theodor Hermann Knopp war ein deutscher Mathematiker, der sich vor allem mit Funktionentheorie und Analysis (insbesondere Reihenentwicklungen) beschäftigte. Knopps Vater Paul (1845–1904) war Unternehmer in Neustettin.
|
| rdfs:label
|
- Konrad Knopp
- Konrad Knopp
|
| owl:sameAs
| |
| skos:subject
| |
| foaf:depiction
| |
| foaf:page
| |
| is owl:sameAs
of | |