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- John Wood was a Scottish naval officer, surveyor, cartographer and explorer, principally remembered for his exploration of central Asia. Wood was born in Perth, Scotland. After schooling at Perth Academy, he joined the British Indian Navy and soon demonstrated a flair for surveying. Many of the maps of southern Asia which he compiled remained standard for the rest of the nineteenth century. In 1835, aged twenty-two, he commanded the first steamboat to paddle up the Indus River and surveyed the river as he went. Four years later, he led an expedition up the Pamir River to Lake Zorkul ("Wood's Lake"), which he took to be the source of River Oxus. He was the first European in the Pamir Mountains since Bento de Goes, and it was Wood who introduced the term "Roof of the World" for the Pamirs, when in 1838 he wrote "Bam-i-Duniah or Roof of the World", a "native expression". The Royal Geographical Society recognised his work by awarding the 29-year-old “Lieutenant John Woods” its Patron's Medal in 1841 “for his journey to the source of the Oxus and for valuable labours on the Indus”. After his central Asian explorations, Wood retired from the Navy of the East India Company still in his late twenties. Driven by his spirit of adventure he spent a year in the area of Wellington, New Zealand, where he purchased some land, but probably only as an investment. He ventured to the Hutt Valley and up to the Kapiti Coast, yet, curiously for a man who had built a reputation as an explorer, Wood never travelled north of the Wellington region nor visited the South Island, but spent most of his time in the Wellington township. On returning to England he wrote and, in 1843, had his Twelve Months in Wellington published, at first glance a guide for prospective settlers, but from the first few paragraphs onwards a damning critique of the New Zealand Company and a warning of prospective emigrants of the difficulties and hardships they would encounter. Then Wood moved back to India and established himself in Sind, a northern Indian province that is now part of Pakistan. In 1871, he decided to return to Britain, but before leaving made one final trip to Simla in the Punjab, where he fell ill. He nonetheless embarked on the voyage home, but died only two weeks after his arrival, on November 14.
- John Wood war ein schottischer Marineoffizier, Forschungsreisender, Geodät und Kartograph, der durch seine Erforschung Zentralasiens bekannt wurde. Wood wurde im schottischen Perth geboren. Nach dem Besuch einer privaten Sekundarschule, der Perth Academy, trat er in die Marine der Englischen Ostindien-Kompanie - The Honourable East India Company’s Marine - ein, wo er sich bald durch seine große Begabung für Feldvermessung und Kartographie als überaus nützlich und erfolgreich erwies. Zahlreiche Karten Südasiens, die er erstellte, blieben im ganzen 19. Jahrhundert in der Seefahrt in Verwendung. Als 22-Jähriger befehligte er 1835 das allererste Dampfschiff, das den Indus aufwärts fuhr, und Wood, „ein eher bizarrer und unbekannter Marineleutnant“, vermaß dabei den Fluss über mehrere hundert Meilen. Vier Jahre später befuhr er wieder im Auftrag der East India Company weit über deren Einflussgebiet hinaus den Pamir-Fluss bis zum Zorkulsee, den er für die Quelle des Flusses Oxus, also des Amudarja hielt, und der nach ihm dann auch „Wood’s Lake“ hieß. Seit Bento de Goës (1562–1607) war er der erste Europäer im Pamir-Gebirge, und es war Wood, auf den im Westen die Bezeichnung „Dach der Welt“ für das Pamir-Hochland zurückgeht, denn 1838 berichtete er, dass der „einheimische Ausdruck Bam-i-Duniah oder „Roof of the World“ (wahrscheinlich aus dem iranischen Wachi-Dialekt) hiefür üblich sei. Und über das kleine Volk der Wachani im engen Wachan-Tal im Nordwesten Afghanistans berichtet er: „Die Herden des Wakhani bilden seinen Reichtum, oder eher ermöglichen ihm das Ertragen der Härten, denen es durch das Leben im kargen Hochtal ausgesetzt ist“. Im Auftrag der East India Company konnte Wood keineswegs stets an Bord oder in der Nähe seines Schiffes bleiben, sondern nahm auch beschwerlichste Märsche in weit entlegene Gebiete auf sich. So besuchte er 1837 auch Sar-e-Sang, die größte Lapislazuli-Mine der Erde im Kocha-Tal, die 500 Meter über dem Fluss liegt, an einer Stelle, wo das Tal nur 70 Meter breit ist. „Wenn du nicht sterben willst, vermeide das Kochatal“, schreibt er in seinem Buch drei Jahre später über diese Tour. Aus Witterungsgründen vergeblich allerdings blieb sein Versuch, auch die Rubin-Minen im Gharan-Bezirk von Badachschan aufzusuchen, doch lieferte er eine detaillierte Beschreibung, wenn auch aus zweiter Hand. Über weite Strecken bildet Woods aufschlussreicher Reisebericht geradezu eine Illustration zu Marco Polos Reise,und die Königliche Geographische Gesellschaft in London ehrte seine Arbeit 1841 durch die Verleihung ihrer Goldmedaille („Patron’s Medal“) an den erst 29-jährigen “Lieutenant John Woods” “ für seine Reise an die Quelle des Oxus und für wertvolle Arbeiten am Indus”. Nach seinen Forschungsfahrten in Zentralasien verließ Wood die Marine der Englischen Ostindien-Kompanie. Noch nicht dreißig Jahre alt und wohl getrieben von seiner Lust auf weitere Abenteuer ging er auf ein Jahr nach Neuseeland. Zwar erwarb er dort einiges Land, hatte aber offenbar nicht die Absicht, sich auch als Siedler niederzulassen, sondern betrachtete seinen Besitz wohl als Investition. Er reiste zwar ins Hutt Valley und die Kapiti-Küste hinauf, doch eigenartigerweise besuchte Wood, der sich doch einen großen Ruf als Forschungsreisender erworben hatte, nie die Südinsel und bereiste auch nie das Gebiet nördlich von Wellington, sondern verbrachte die meiste Zeit in dieser Stadt. Nach England zurückgekehrt, verfasste er sein zweites Buch, Zwöf Monate in Wellington, das 1843 erschien und auf den ersten Blick wie ein Führer für künftige Siedler aussieht. Jedoch wird gleich aus den ersten Absätzen klar, dass es eine vernichtende Kritik an der New Zealand Company und eine Warnung vor den Fährnissen und Schwierigkeiten darstellt, die auf mögliche hoffnungsfrohe Auswanderer warten würden. Wood ging dann zurück nach Indien und ließ sich in der nordöstlichen Provinz Sind nieder, die heute ein Teil Pakistans ist. 1871 beschloss er seine endgültige Rückkehr nach Großbritannien, unternahm jedoch zuvor eine letzte Reise nach Simla im Pandschab, wo er erkrankte. Trotzdem trat er noch die Schiffsreise nach England an, starb jedoch nur wenige Tage nach seiner Ankunft am 14. November 1871.
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