Sir Hersch Lauterpacht was a member of the United Nations' International Law Commission from 1952 to 1954 and a Judge of the International Court of Justice from 1955 to 1960. In the words of former ICJ President Stephen M. Schwebel, Judge Sir Hersch Lauterpacht's "attainments are unsurpassed by any international lawyer of this century [... ] he taught and wrote with unmatched distinction" .

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  • Sir Hersch Lauterpacht was a member of the United Nations' International Law Commission from 1952 to 1954 and a Judge of the International Court of Justice from 1955 to 1960. In the words of former ICJ President Stephen M. Schwebel, Judge Sir Hersch Lauterpacht's "attainments are unsurpassed by any international lawyer of this century [... ] he taught and wrote with unmatched distinction" . Sir Hersch's writings and (concurring and dissenting) opinions continue, nearly 50 years after his death, to be cited frequently in briefs, judgments, and advisory opinions of the World Court. The Lauterpacht Centre for International Law at the University of Cambridge in the United Kingdom is named after him. His son Sir Elihu Lauterpacht CBE QC, who founded the Center, was its first director and remains actively involved in the work of the Centre as its Director Emeritus and an Honorary Professor of International Law.
  • Hersch Lauterpacht war ein österreichisch-britischer Rechtswissenschaftler, der aufgrund seiner vielfältigen Aktivitäten im Bereich des Völkerrechts sowohl national als auch international hohes Ansehen und fachliche Anerkennung erlangte. Er absolvierte seine juristische Ausbildung in den 1920er Jahren an der Universität Wien bei Hans Kelsen sowie an der London School of Economics (LSE), an der Arnold McNair zu seinem akademischen Lehrer und Förderer wurde. Nach einer anschließenden Tätigkeit als Dozent an der LSE und an der University of London wirkte er von 1938 bis 1955 als Inhaber des Whewell-Lehrstuhls für internationales Recht an der University of Cambridge. Darüber hinaus gehörte er von 1951 bis 1954 der Völkerrechtskommission an, einem aus rund 30 Rechtsexperten bestehenden Nebenorgan der Vereinten Nationen für die Weiterentwicklung und Kodifikation des Völkerrechts. Im Jahr 1955 zog er sich von seinen universitären Verpflichtungen zurück und wurde Richter am Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag. Dieses Amt übte er bis zu seinem Tod aus. Hersch Lauterpacht, der ein Vertreter der naturrechtlichen Philosophie von Hugo Grotius war und rechtspositivistische Prinzipien kritisierte, wurde in seinen Ansichten insbesondere durch den Ersten Weltkrieg beeinflusst. Im Laufe seiner Karriere prägte er Theorie und Praxis des internationalen Rechts mit grundlegenden Beiträgen zum Konzept der Menschenrechte, zum Völkerstrafrecht, zur Frage der Anerkennung von Staaten und zum internationalen Vertragsrecht wesentlich mit. Er gilt in der Historiographie des Völkerrechts als einer der herausragendsten Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts und erhielt für sein Wirken eine Reihe hoher akademischer und staatlicher Ehrungen. So wurde er 1947 in das Institut de Droit international und ein Jahr später in die British Academy aufgenommen sowie 1956 zum Ritter geschlagen. Auch sein Sohn Elihu Lauterpacht ist in Großbritannien und im Ausland ein renommierter Völkerrechtsexperte.
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  • Zholkva, Austria-Hungary
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  • Ukraine
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  • Judge of the International Court of Justice
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  • Hersch Lauterpacht war ein österreichisch-britischer Rechtswissenschaftler, der aufgrund seiner vielfältigen Aktivitäten im Bereich des Völkerrechts sowohl national als auch international hohes Ansehen und fachliche Anerkennung erlangte. Er absolvierte seine juristische Ausbildung in den 1920er Jahren an der Universität Wien bei Hans Kelsen sowie an der London School of Economics (LSE), an der Arnold McNair zu seinem akademischen Lehrer und Förderer wurde.
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