Heinrich Luden was a German historian. Luden was born in Loxstedt in the district of Stade. At the age of 17 Luden went to the Domschule (Cathedral School) in Bremen. He subsequently studied theology at the University of Göttingen, where he came under the influence of the historians August Ludwig von Schlözer and later Johannes von Müller and devoted himself to the study of history.

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  • Heinrich Luden was a German historian. Luden was born in Loxstedt in the district of Stade. At the age of 17 Luden went to the Domschule (Cathedral School) in Bremen. He subsequently studied theology at the University of Göttingen, where he came under the influence of the historians August Ludwig von Schlözer and later Johannes von Müller and devoted himself to the study of history. He was briefly employed as a private tutor in the house of Christoph Wilhelm Hufeland in Berlin, in 1805 producing his thesis in Jena on Christian Thomasius. He further published biographies of Hugo Grotius (1806) and Sir William Temple (1808). In 1806 Luden succeeded Friedrich Schiller as Extraordinary Professor of History at the University of Jena, in 1810 attaining the post of Ordinary Professor. He dedicated himself to German history, with the intention of developing a German national consciousness. He continued this theme in subsequent numerous publication on the theme of unity and freedom. In his lectures, much attended by the Burschenschaften (student associations) he championed the ideal of the sovereignty of the people, showing the influence of Jean-Jacques Rousseau. In 1817, with certain other professors, including the medic Dietrich Georg von Kieser and the philosophers Lorenz Oken and Jakob Friedrich Fries he participated in the Wartburg festival. In 1820 Luden entered the Landstände of the Grand Duchy of Saxony-Weimar-Eisenach as a deputy and remained one of its most active members until 1832. Following the Karlsbad Decrees Luden was forbidden from lecturing on political subjects. Among his students were the assassin Karl Ludwig Sand and the Königsberg historian Johannes Voigt.
  • Heinrich Luden war ein deutscher Historiker. Luden besuchte die Domschule zu Bremen, und studierte in Göttingen zunächst Theologie. Durch die Historiker August Ludwig von Schlözer und später Johannes von Müller angeregt, wandte er sich historischen Studien zu. Nach einer Hauslehrerstelle in Bremen (1802) ging er 1804 als Hauslehrer bei dem Staatsrat Christoph Wilhelm Hufeland nach Berlin. 1805 promovierte er in Jena über Christian Thomasius. Weiterhin verfasste er Biographien über Hugo Grotius (1806) und Sir William Temple (1808). 1806 wurde er als außerordentlicher Professor der Geschichte nach Jena berufen und 1808 zum Honorarprofessor sowie 1810 zum ordentlichen Professor der Geschichte ernannt. Er wandte sich der deutschen Geschichte zu, um die Entwicklung eines deutschen Nationalbewusstsein zu fördern. Dieses Motiv führte in der Folge zu mehreren Publikationen zum Thema Einheit und Freiheit. 1814 bis 1818 war er Herausgeber der Zeitschrift „Nemesis“ sowie 1816 bis 1817 des „Allgemeinen Verfassungsarchivs“, dem sog. „Beiwagen der Nemesis“. In Leipzig redigierte er die „Deutschen Blätter“. In seinen von den Studenten vielbesuchten „geradezu legendären“ (Gerhard Müller, Luden als Parlamentarier, S. 16) Vorlesungen forderte er unter anderem die Volkssouveränität. Diese wichtige Forderung zeigt den geistigen Einfluss der französischen Aufklärung insbesondere Rousseaus. Es ist ziemlich sicher, dass er mit diesem Gedanken wohl über Johann Gottlieb Fichte in Berührung kam, der bis 1799 in Jena Philosophie lehrte und diese Forderung vertrat. Im Gegensatz zu einigen anderen Professoren (z.B. der Mediziner Dietrich Georg von Kieser, der Mediziner, und Philosoph Lorenz Oken sowie der Philosoph Jakob Friedrich Fries nahm er 1817 nicht persönlich am Wartburgfest teil, zugleich stehen seine Ideen und Schriften damit unmittelbar in Zusammenhang. 1820 trat Luden als Deputierter in die Landstände des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach ein und blieb bis 1832 eines der aktivsten Mitglieder. In der Folge der Karlsbader Beschlüsse wurde auf Druck Preußens eine Untersuchung beim Deutschen Bund durchgeführt, die zu einem Verbot seiner Politikvorlesung führte. Eine Anfrage an das Großherzogtum, die Ludens Lehrtätigkeit ganz beendigen sollte, blieb jedoch ergebnislos. Sein Hauptwerk die „Geschichte des Teutschen Volkes“ stand zwar unter dem Eindruck eines neuen deutschen Nationalgefühls. Allerdings ist Luden mit seinem Werk keineswegs in die im 19. Jahrhundert vorherrschende romantisierende Geschichtsdarstellung des deutschen Mittelalters einzuordnen. Vor allem die Ranke-Schule hat ihm vorgeworfen, keine historisch-kritische Methode angewandt zu haben. Inzwischen gilt aber seine deutsche Geschichte als eine weitaus neutralere Darstellung als die der nachfolgenden nationaldeutschen Historiker, die das deutsche Königtum der Ottonen, Salier und Staufer im Einigungsstreben politisch überhöhten. Luden zählt neben Lorenz Oken, Jakob Friedrich Fries, Dietrich Georg von Kieser und Christian Wilhelm Schweitzer zu den sog. politischen Professoren an der Universität Jena um 1800. Er gilt als einer der 'spiritus rectores' der Jenaer Urburschenschaft, deren Gründungsstatuten er wenigstens mitformulierte. Zu Ludens Schülern zählte der spätere Königsberger Geschichtsprofessor und Universitätsarchivar Johannes Voigt, welcher sich um die Geschichte Preußens verdient machte.
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  • Heinrich Luden was a German historian. Luden was born in Loxstedt in the district of Stade. At the age of 17 Luden went to the Domschule (Cathedral School) in Bremen. He subsequently studied theology at the University of Göttingen, where he came under the influence of the historians August Ludwig von Schlözer and later Johannes von Müller and devoted himself to the study of history.
  • Heinrich Luden war ein deutscher Historiker. Luden besuchte die Domschule zu Bremen, und studierte in Göttingen zunächst Theologie. Durch die Historiker August Ludwig von Schlözer und später Johannes von Müller angeregt, wandte er sich historischen Studien zu. Nach einer Hauslehrerstelle in Bremen (1802) ging er 1804 als Hauslehrer bei dem Staatsrat Christoph Wilhelm Hufeland nach Berlin. 1805 promovierte er in Jena über Christian Thomasius.
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