Gebhard Truchsess von Waldburg (10 November 1547 – 31 May 1601) was the prince-elector and archbishop of Cologne. Gebhard was born in the Fürstenburg fortress of Heiligenberg, the second son of William (1518–1566), Seneschal of Waldburg and an Imperial Councilor and his wife, Johanna v. Fürstenberg (1529–1589).

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  • Gebhard Truchsess von Waldburg (10 November 1547 – 31 May 1601) was the prince-elector and archbishop of Cologne. Gebhard was born in the Fürstenburg fortress of Heiligenberg, the second son of William (1518–1566), Seneschal of Waldburg and an Imperial Councilor and his wife, Johanna v. Fürstenberg (1529–1589). His family was an old Swabian house; one uncle had been a commander in the Swabian league in 1530; another, Otto (1514–73), was the bishop of Augsburg, and later a Cardinal, and founded Dillingen University in Augsburg.
  • Gebhard von Waldburg-Trauchburg, Truchsess von Waldburg, war Kurfürst und Erzbischof von Köln. Er war ein Mitglied des schwäbischen Adelsgeschlechtes Haus Waldburg. Gebhard stammte aus der Linie der Reichstruchsessen von Waldburg. Er studierte an den Universitäten Dillingen, Ingolstadt, Lewen und Perugia und erhielt Dompfründen in Augsburg, Köln und Straßburg. Er wurde am 5. Dezember 1577 in Köln mit 12/10 Stimmen gegen Ernst von Bayern zum Erzbischof gewählt. Am 19. März 1578 empfing er die Priesterweihe und leistete den Tridentinischen Glaubenseid. Im April 1578 erfolgte die Belehnung durch Kaiser Rudolf II. und die Aufnahme in das Kurfürstenkollegium. Die päpstliche Bestätigung seiner Wahl erhielt er am 29. März 1580. Am 19. Dezember 1582 sagte sich Gebhard öffentlich von der katholischen Kirche los und verkündigte die Glaubensfreiheit. Mit der protestantischen Agnes von Mansfeld, Stiftsdame im Stift Gerresheim, unterhielt Gebhard seit ca. 1579 ein Liebesverhältnis und heiratete sie am 2. Februar 1583 in Bonn. Daraufhin wurde er am 1. April 1583 von Papst Gregor XIII. exkommuniziert. Das Domkapitel wählte am 23. Mai 1583 den Jesuitenzögling Ernst von Bayern zum Gegen-Erzbischof von Köln und sicherte dadurch bayerisch-spanische Truppenunterstützung sowie die katholische Mehrheit im Kurfürstenkollegium. Gebhard mobilisierte seine Truppen und erhielt kurpfälzische Hilfe durch Pfalzgraf Johann Kasimir. Es kam zum Kölner Krieg (1583-1588), auch truchsessischer Krieg genannt, der für Gebhard ungünstig verlief. Nach der Eroberung der Godesburg bei Bonn am 7. Dezember 1583 durch bayerisch-spanische Truppen floh Gebhard in das kurkölnische Westfalen, nach Werl in das dortige kurfürstliche Schloss. In den sog. Truchsessschen Wirren wurde die Einrichtung der Werler Pfarrkirche St. Walburga zerstört. Einen erbitterten Gegenspieler fand er in Hermann von Hatzfeld, einem kurkölnischen Droste zu Balve und in Kaspar von Fürstenberg, Droste der Ämter Bilstein und Waldenburg. Er ging dann, durch Wilhelm von Oranien vermittelt, nach Den Haag in den Niederlanden und setzte den Krieg mit niederländischen Truppen fort, die am 23. Dezember 1587 Bonn eroberten und verwüsteten. Gebhard gab 1589 den Kampf auf, siedelte nach Straßburg über, wurde protestantischer Domdechant am Hof von Herzog Friedrich von Württemberg. Er starb 1601 in Straßburg und wurde im Straßburger Münster beigesetzt.
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  • Gebhard's conversion and marriage triggered the Cologne War.
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  • Gebhard Truchsess von Waldburg (10 November 1547 – 31 May 1601) was the prince-elector and archbishop of Cologne. Gebhard was born in the Fürstenburg fortress of Heiligenberg, the second son of William (1518–1566), Seneschal of Waldburg and an Imperial Councilor and his wife, Johanna v. Fürstenberg (1529–1589).
  • Gebhard von Waldburg-Trauchburg, Truchsess von Waldburg, war Kurfürst und Erzbischof von Köln. Er war ein Mitglied des schwäbischen Adelsgeschlechtes Haus Waldburg. Gebhard stammte aus der Linie der Reichstruchsessen von Waldburg. Er studierte an den Universitäten Dillingen, Ingolstadt, Lewen und Perugia und erhielt Dompfründen in Augsburg, Köln und Straßburg. Er wurde am 5. Dezember 1577 in Köln mit 12/10 Stimmen gegen Ernst von Bayern zum Erzbischof gewählt. Am 19.
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