Future Internet is a summarizing term for worldwide research activities dedicated to the further development of the original Internet. While the technical development of the Internet has been an extensive research topic from the beginning, an increased public awareness of several critical shortcomings in terms of performance, reliability, scalability, security and many other categories including societal, economical and business aspects, has led to Future Internet research efforts.

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  • Future Internet is a summarizing term for worldwide research activities dedicated to the further development of the original Internet. While the technical development of the Internet has been an extensive research topic from the beginning, an increased public awareness of several critical shortcomings in terms of performance, reliability, scalability, security and many other categories including societal, economical and business aspects, has led to Future Internet research efforts. Given the diversity of technologies related to the Internet, extended by lower and higher layers and applications, the related research topics are wide spread. In addition, the approaches towards a Future Internet range from small, incremental evolutionary steps to complete redesigns (clean slate) and architecture principles, where the applied technologies shall not be limited by existing standards or paradigms such as client server networking, which, for example, might evolve into co-operative peer structures. The fact that an IP address denotes both the identifier as well as the locator of an end system, sometimes referred to as semantic overload, is an example of a conceptual shortcoming of the Internet protocol architecture. The clean slate type of approaches are based on the experience that supplementary or late additions to an original and established design are limited in their acceptance and introduction. Technical examples for evolutionary approaches include supplements to existing Internet technology, such as MobileIP, IPSec, DiffServ, HIP, RSerPool, Shim6 or IPv6. Illustrative examples for alternatives that follow the clean slate idea can be found by using search engines. Since most of the projects are either ongoing, or technically not settled yet, and also to avoid instability or bias of this article towards any of them, none of them are listed or explained here. Regarding the current status of Future Internet, it seems too early to identify any technical consensus or even standardization. Therefore, the term Future Internet should be used with caution only, especially not as a specific technology but instead as an abstract referrer to the visible, worldwide activities in this direction. The non-technical aspects of the Future Internet span large areas such as socio-economics, business and environmental issues. The OECD has picked up the term and shown activities such as publishing recommendations for the future of the Internet economy, for example (see the activities section). The time horizon of Future Internet studies is typically considered to be long term, taking several years before significant results can be expected or corresponding deployments take place in the real world. Research areas that could be seen as components of the Future Internet include Network management, see Management of the Future Internet, Network virtualization, and an approach called network of information, treating any kind of information as objects, independent of their storage or location.
  • Unter dem Begriff „Future Internet“ (engl. future = ‘Zukunft’) werden verschiedene nationale und internationale Forschungsinitiativen zusammengefasst, die versuchen, ein Internet der Zukunft zu entwickeln. Obwohl die technische Weiterentwicklung des Internets bereits von Anbeginn ein Forschungsthema darstellte, wurden verschiedene Defizite u.a. in den Bereichen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit sowie weiteren Kategorien, insbesondere auch in gesellschaftlicher und ökonomischer Hinsicht immer offensichtlicher, so dass sich seit ca. Mitte der 2000er Jahre zahlreiche „Future Internet“-Forschungsinitiativen gründeten. Insbesondere werden neue Ansätze verfolgt, die beispielsweise eine bessere Unterstützung von Mobilität, Dienstgüte (engl. Quality of Service) und Sicherheit von Anbeginn in den Entwurf einer neuen Netzarchitektur mit einbeziehen. Aufgrund der Vielfalt der im Internet eingesetzten Technologien sind die zugehörigen Forschungsthemen breit gestreut. Zudem reichen die verschiedenen Ansätze für ein Future Internet von kleinen, inkrementellen und evolutionären Schritten (engl. evolutionary approach) bis zum kompletten Neuentwurf (engl. revolutionary approach oder auch clean-slate design) mit Architekturprinzipien, bei denen die eingesetzten Technologien nicht aufgrund existierender Standards oder vorherrschender Paradigmen (wie beispielsweise des Client-Server-Modells) limitiert sind. Eine solche architekturelle Beschränkung stellt beispielsweise die Doppelfunktion heutiger IP-Adressen dar: Eine IP-Adresse identifiziert zugleich ein an das Internet angeschlossenes Endsystem als auch den Ort, wo das System angeschlossen ist, d.h. sie ist Identifikator und Lokator in einer Einheit. Diese überladene Semantik erzeugt vor allem Probleme mit mobilen Endsystemen und Multi-Homing, also die Anbindung eines Endsystems oder Knoten über unterschiedliche Verbindungen zur gleichen Zeit. Vollständig neue Lösungsansätze basieren auf der Erfahrung, dass spätere Ergänzungen zu einer ursprünglichen und etablierten Architektur in ihrer Einführung und Akzeptanz beschränkt sind. Evolutionäre Ansätze haben inzwischen zahlreiche Erweiterungen wie Mobile IP, IPSec, DiffServ, HIP, RSerPool, Shim6, usw. hervorgebracht, die im für die Weiterentwicklung des Internets zuständigen Standardisierungsgremium IETF definiert wurden. Da für die IETF die zuverlässige Funktion des bestehenden Internets von primärem Interesse ist, werden dort lediglich Lösungen – überwiegend in Form neuer oder verbesserter Protokolle – entwickelt, die schrittweise und ohne Störungen in das existierende Internet integriert werden können. Die Integration solcher nachträglich und zusätzlich entwickelter Lösungen für Teilprobleme gestaltet sich allerdings teilweise recht schwierig, so dass immer häufiger Überlegungen in Richtung komplett neuer Lösungsansätze, d.h. ohne Rücksicht auf Kompatibilität zum existierenden Internet, verfolgt werden. Die meisten Clean-Slate-Design-Projekte sind allerdings größtenteils noch nicht abgeschlossen oder technisch noch nicht vollständig ausgereift, so dass sie hier nicht erläutert werden (sowohl um eine Ungleichbehandlung zu vermeiden als auch diesen Eintrag stabil zu halten). Zentrale, abstrakte Fragestellungen sind beispielsweise: Welche Anforderungen bestehen an ein globales Netz in 15 Jahren? Wie würde man aus heutiger Sicht das Netz von morgen entwickeln, wenn man es von Grund auf neu entwirft? Weitere nicht-technische Aspekte umfassen sozio-okönomische, geschäftliche und ökologische Belange. Die OECD hat unter dem Begriff Future Internet Aktivitäten ins Leben gerufen, um Empfehlungen für die Zukunft der Internet-Ökonomie zu erarbeiten und zu veröffentlichen (siehe Weiterführende Links) Da sich momentan weder ein technischer Konsens noch eine Standardisierung in Richtung eines Future Internets abzeichnet, sollte der Begriff Future Internet mit entsprechender Vorsicht verwendet werden, d.h. er bezieht sich insbesondere nicht auf eine spezielle Technologie, sondern bezieht sich vielmehr auf die zahlreichen, weltweiten Forschungsaktivitäten in dieser Richtung. Darüber hinaus werden unter dem Begriff Future Internet oftmals auch Projekte einbezogen, die auf eine Bereitstellung von Experimentalplattformen abzielen, mit denen neue Ansätze in größeren Umgebungen getestet und ausprobiert werden können. Das US-amerikanische GENI-Projekt zählt hierbei zu den bekanntesten Vertretern, in Deutschland wurde Ende 2008 das German-Lab als nationale Experimentierplattform gegründet. Beispiele für Future Internet Aktivitäten und Forschungsprogramme: FIND (Future Internet Network Design) – Initiative der NSF FIRE (Future Internet Research and Experimentation) – Initiative der EU-Kommission im 7. Rahmenprogramm (EU IST FP7) Future Internet Assembly (FIA, Europa) ITU-T Study Group 13 (SG13) on Future Networks including mobile and NGN, focus group FG-FN, Q21/13 ITFAN Inter-Agency Task Force for Advanced Networking (USA) it839/u-it839 (Korea) NICTA (Australien) ANR (Frankreich) Groupe de Reflexion Internet du Futur (Frankreich) G-LAB gefördert durch das BMBF (Deutschland) AKARI Project (Japan) it839/u-it839 and FIF (Future Internet Forum) gefördert duch MIC (Korea) http://www. fif. kr/ Super Janet funded by EPSRC (UK) http://www.4ward-project. eu/ 4WARD FP7 EU Project http://cleanslate. stanford. edu/ Clean Slate Program http://www. isi. edu/newarch/ Newarch project: Future-generation internet architecture. 2003. http://www. geni. net/ "Global Environment for Network Innovations"
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  • Future Internet is a summarizing term for worldwide research activities dedicated to the further development of the original Internet. While the technical development of the Internet has been an extensive research topic from the beginning, an increased public awareness of several critical shortcomings in terms of performance, reliability, scalability, security and many other categories including societal, economical and business aspects, has led to Future Internet research efforts.
  • Unter dem Begriff „Future Internet“ (engl. future = ‘Zukunft’) werden verschiedene nationale und internationale Forschungsinitiativen zusammengefasst, die versuchen, ein Internet der Zukunft zu entwickeln. Obwohl die technische Weiterentwicklung des Internets bereits von Anbeginn ein Forschungsthema darstellte, wurden verschiedene Defizite u.a.
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