Elisabeth Rohde (23 October 1915, Dresden – 2 July 2013, Berlin) was a German classical archaeologist. Elisabeth Rohde studied classical archaeology, ancient history and art history at Berlin University, where she graduated in 1945, with a dissertation entitled Theseusdarstellungen in der griechischen Vasenmalerei von den Anfängen bis zum vierten Jahrhundert (Depictions of Theseus in Greek vase painting from the Beginning until the Fourth Century).

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  • Elisabeth Rohde (* 23. Oktober 1915 in Dresden; † 2. Juli 2013 in Berlin) war eine deutsche Klassische Archäologin. Elisabeth Rohde war die Tochter des Offiziers und seit 1918 Kunsthändlers Kurt Rohde (1882–1950). Nach dem Abitur 1935 begann sie eine Ausbildung an einer Handelsschule, arbeitete jedoch nach kurzer Zeit als Sekretärin in der Kunsthandlung ihres Vaters. Seit 1940 studierte sie Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Kunstgeschichte an der Berliner Universität und wurde im März 1945 bei Gerhart Rodenwaldt mit der Dissertation Theseusdarstellungen in der griechischen Vasenmalerei von den Anfängen bis zum vierten Jahrhundert promoviert. Noch im März 1945 begann sie als wissenschaftliche Hilfsarbeiterin in der Antikensammlung der Berliner Museen im Pergamonmuseum, einer Sammlung, der sie ihre gesamte wissenschaftlichen Karriere lang treu bleiben sollte. Sie wurde hier zunächst Mitarbeiterin von Carl Blümel. Als Hilfsarbeiterin und seit Sommer 1945 als wissenschaftliche Angestellte war sie am Verpacken der Objekte des Museums für den Abtransport in die Sowjetunion beteiligt. 1953 wurde sie zum Kustos ernannt. 1955 ordnete sie den Saal der hellenistischen Architektur im Pergamonmuseum neu; die durch die Verbringung der Statuen nach Moskau entstandene Lücke im Saal schloss sie durch die Verlegung des Hephaistion-Mosaiks an diese Stelle. 1958 war sie am Wiederaufbau des Pergamonaltars beteiligt, nachdem die Sowjetunion einen Großteil der Beutekunst wieder an die DDR zurückgegeben hatte. Mit Blümel gestaltete sie die Präsentation des Altars in Teilen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen neu. Nachdem Blümel 1961 in den Ruhestand ging, wurde Rohde 1962 zunächst kommissarisch Direktorin der Sammlung. Erschwert wurde das durch den Mauerbau. Rohde lebte in Berlin-Charlottenburg im Westteil der Stadt. Da sie wusste, dass ihr eine ähnliche Karriere im Westdeutschland der Zeit verwehrt bliebe, blieb sie weiter an der Antikensammlung und pendelte nun täglich zwischen West- und Ostberlin. 1971 wurde Rohde endlich ordentliche Direktorin. Von der DDR ließ sie sich politisch nie vereinnahmen, ihre eigenen Forschungen blieben frei von DDR-Sprache und auch die Antikensammlung konnte sie vor Indoktrination schützen. Zudem unterhielt sie auch im Westteil der Stadt weiter Kontakt zu ihren Fachkollegen. Zur Pensionierung 1982 erhielt sie ein spezielles Dauervisum für die DDR. Ihr Nachfolger wurde Max Kunze. Rohde beschäftigte sich mit dem Pergamonaltar, dessen geschichtlicher und kunstgeschichtlicher Bedeutung, arbeitete zu den Friesen und bearbeitete die Sammlung der griechischen Vasen der Berliner Antikensammlung und des Schlossmuseums Gotha. Drei Bände des Corpus Vasorum Antiquorum hat sie bearbeitet. Rohde war ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts. (de)
  • Elisabeth Rohde (23 October 1915, Dresden – 2 July 2013, Berlin) was a German classical archaeologist. Elisabeth Rohde studied classical archaeology, ancient history and art history at Berlin University, where she graduated in 1945, with a dissertation entitled Theseusdarstellungen in der griechischen Vasenmalerei von den Anfängen bis zum vierten Jahrhundert (Depictions of Theseus in Greek vase painting from the Beginning until the Fourth Century). From the beginning of her academic career, her work was connected with the Antikensammlung Berlin. Rohde initially worked with Carl Blümel and after 1945 worked as a labourer packing up the artworks of the Pergamonmuseum for transport to the Soviet Union. In 1955 she rearranged the Hellenistic architecture gallery, filling the gap left by statuary taken to Moscow by laying out the Hephaistion mosaic in their place. Two years later, she took part in the re-erection of the Pergamon altar after the Soviet Union returned most of the museum's art to the DDR. With Blümel, she rearranged the presentation of the altar in line with the latest scholary consensus. After Blümel went into retirement in 1961, Rohde became the acting Director of the collection. She was inconvenienced by the construction of the Berlin Wall, since she lived in Berlin-Charlottenburg in the west part of the city. Since she knew that a similar career was not open to her in West Germany at that time, she remained at the Antikensammlung and commuted daily between West and East Berlin. In 1971, Rohde was finally appointed full Director. She never allowed herself to be controlled by the DDR politically; her research remained free of DDR-speak and she was even able to close the Antikensammlung to their indoctrination. Furthermore, she maintained contact with her colleagues in the western part of the city. At her retirement in 1982 she received a special permanent visa for the DDR. Her successor was Max Kunze. Rohde focused on the Pergamon altar, its historical and art historical significance, worked on the friezes and the Greek vases of the Berlin Antikensammlung and the Schlossmuseum Gotha. She edited three volumes of Corpus Vasorum Antiquorum. She was an ordinary member of the Deutsches Archäologisches Institut. (en)
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  • Elisabeth Rohde (* 23. Oktober 1915 in Dresden; † 2. Juli 2013 in Berlin) war eine deutsche Klassische Archäologin. Elisabeth Rohde war die Tochter des Offiziers und seit 1918 Kunsthändlers Kurt Rohde (1882–1950). Nach dem Abitur 1935 begann sie eine Ausbildung an einer Handelsschule, arbeitete jedoch nach kurzer Zeit als Sekretärin in der Kunsthandlung ihres Vaters. Seit 1940 studierte sie Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Kunstgeschichte an der Berliner Universität und wurde im März 1945 bei Gerhart Rodenwaldt mit der Dissertation Theseusdarstellungen in der griechischen Vasenmalerei von den Anfängen bis zum vierten Jahrhundert promoviert. (de)
  • Elisabeth Rohde (23 October 1915, Dresden – 2 July 2013, Berlin) was a German classical archaeologist. Elisabeth Rohde studied classical archaeology, ancient history and art history at Berlin University, where she graduated in 1945, with a dissertation entitled Theseusdarstellungen in der griechischen Vasenmalerei von den Anfängen bis zum vierten Jahrhundert (Depictions of Theseus in Greek vase painting from the Beginning until the Fourth Century). (en)
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