An earthquake prediction is a prediction that an earthquake of a specific magnitude will occur in a particular place at a particular time (or ranges thereof). Despite considerable research efforts by seismologists, scientifically reproducible predictions cannot yet be made to a specific hour, day, or month but for well-understood faults, seismic hazard assessment maps can estimate the probability that an earthquake of a given size will affect a given location over a certain number of years.

PropertyValue
dbpedia-owl:thumbnail
dbpprop:abstract
  • An earthquake prediction is a prediction that an earthquake of a specific magnitude will occur in a particular place at a particular time (or ranges thereof). Despite considerable research efforts by seismologists, scientifically reproducible predictions cannot yet be made to a specific hour, day, or month but for well-understood faults, seismic hazard assessment maps can estimate the probability that an earthquake of a given size will affect a given location over a certain number of years. Once an earthquake has already begun, early warning devices can provide a few seconds' warning before major shaking arrives at a given location. This technology takes advantage of the different speeds of propagation of the various types of vibrations produced. Aftershocks are also likely after a major quake, and are commonly planned for in earthquake disaster response protocols. Experts do advise general earthquake preparedness, especially in areas known to experience frequent or large quakes, to prevent injury, death, and property damage if a quake occurs with or without warning.
  • Erdbebenvorhersage bzw. Erdbebenprognose ist die Gesamtheit der Verfahren, Mittel und Versuche, das Erscheinen von Erdbeben vorherzusagen sowie die Ausbreitung und jeweilige Stärke vorherzusehen. Die zeitlich und räumlich exakte Vorhersage von Erdbeben ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht möglich. Nach der gängigen Theorie des Spannungsbruchs tektonischer Platten sind die grundliegenden Prozesse des Spannungsaufbaus bis hin zum Entlastungsbruch des Gesteins von einer großen Zahl von physikalischen Parametern gesteuert. Die verschiedenen bestimmenden Faktoren sind qualitativ weitestgehend verstanden. Auf Grund des komplexen Zusammenspiels aber ist eine genaue Quantifizierung der Herdprozesse bislang nicht möglich, so dass üblicherweise nur Wahrscheinlichkeiten für das Auftreten eines Erdbebens in einer bestimmten Region genannt werden können. Allerdings sind eine Reihe von Effekten bekannt, die oft im Vorfeld von Erdbebenereignissen beobachtet werden können und als Vorläuferphänomene bezeichnet werden. Einige davon äußern sich in der Veränderung geophysikalisch messbarer Größen, wie z. B. der seismischen Geschwindigkeit, der Neigung des Erdbodens oder die elektromagnetischen Eigenschaften des Gesteins. Andere Phänomene basieren auf statistischen Beobachtungen, wie etwa das Konzept der seismische Ruhe, wo in einer potentiell gefährdeten Region über einen längeren Zeitraum die seismische Hintergrundaktivität, also das stetige Auftreten kleinerer Beben, abnimmt und auf ein bevorstehendes größeres Ereignis hindeutet. Sowohl messbare als auch statistisch erfasste Vorläuferphänomene variieren jeweils sehr stark in ihrem zeitlichen Verlauf (bis hin zu Jahren) wie auch in ihrer Größenordnung. In vielen Fällen bleiben einzelne oder mehrere dieser Effekte auch ganz aus. Zudem wäre der instrumentelle Aufwand, der für eine lückenlose Erfassung dieser Phämone erforderlich wäre, nicht realisierbar, so dass die Möglichkeit einer exakten Vorhersage von Erdbeben für die nächste Zukunft nicht zu erwarten ist. Wiederholt wurde auch von ungewöhnlichem Verhalten bei Tieren kurz vor größeren Erdbeben wie auch bei Tsunamis berichtet. So konnte im Februar 1975 in der Volksrepublik China ein drohendes Erdbeben durch die Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf ungewöhnliches Verhalten der Tiere vorab erkannt werden. Allerdings zeigten sich z. B. beim Tangshan-Beben vom 27. Juli 1976, bei dem es mehrere hunderttausend Tote gab, im Vorfeld keinerlei Anzeichen von Verhaltensänderungen bei Tieren. Gelegentliche Berichte von erfolgreichen Vorhersagen zeigen vor dem Hintergrund der Häufigkeit von Beben in der betreffenden Region in der Regel kaum statistische Signifikanz. So wurde z. B. von einem japanischen Wissenschaftler auf Grund eines elektromagnetischen Vorläuferphänomens für den Zeitraum 14. bis 19. September 2003 ein Erdbeben der Stärke 7 in Tokio vorhergesagt. Zwar trat am 20. September 2003 tatsächlich ein Erdbeben in Tokio auf, jedoch war die Magnitude um etwa 1,5 Größenklassen niedriger, was weniger als einem Hunderstel der vorhergesagten Energiefreisetzung entspricht. Ein weitaus stärkeres Beben (Magnitude 8), mit zwei starken Nachbeben (Mag. 5,8 und 7) ereignete sich eine Woche später, am 26. September, das Epizentrum lag jedoch in einiger Entfernung, ungefähr 80 km südöstlich vor der Küste der Hauptinsel Hokkaidō. Bei der Radon-Methode wird gemessen, in welchen Mengen das Edelgas Radon aus der Erde austritt. Diese Methode erlaubt die bisher zuverlässigsten Vorhersagen. Indikator ist dabei die leicht zu überprüfende Tatsache, dass vor den Beben die Menge von Radon im Wasser von Schächten um bis zu dem Vierfachen der üblichen Menge ansteigt. Nach Annahme der Seismologen werden tiefe unterirdische Gesteinsschichten kurz vor einem Erdbeben plötzlich durchlässig und rissig, sie dehnen sich aus, dadurch wird Radon freigesetzt, dringt in den Boden ein und konzentriert sich dicht unter der Erdoberfläche. Das bekannteste Beispiel für derartige Messungen sind die Bohrlöcher entlang der San-Andreas-Verwerfung (auch bekannt unter dem Namen San-Andreas-Graben), die wöchentlich auf ihre Ausdehnung hin untersucht werden, um auf diese Weise seismische Veränderungen im Blick zu behalten. Wegen des volkswirtschaftlichen Schadens und eventueller Opfer ist eine Frühwarnung der Bevölkerung vor einem einzelnen Erdbeben nur sinnvoll, wenn die Zahl der zu erwartenden Opfer des Erdbebens als sehr groß eingeschätzt wird, oder wenn das Erdbeben sehr genau in Raum und Zeit vorausgesagt werden kann. Das ist der jetzige Stand, der zur Zeit der oben erwähnten Beben in Japan beobachtet wurde. Sollten in Zukunft regelmäßige Erdbebenvorhersagen möglich sein, so wird sich die Bevölkerung ähnlich darauf einstellen, wie sie das heute bei extremen Wettervorhersagen tut.
  • 地震預測是預測一個地震發生的時間、地點和規模。地震學家目前仍無法預測地震的確切發生時間
dbpprop:hasPhotoCollection
dbpprop:reference
rdfs:comment
  • An earthquake prediction is a prediction that an earthquake of a specific magnitude will occur in a particular place at a particular time (or ranges thereof). Despite considerable research efforts by seismologists, scientifically reproducible predictions cannot yet be made to a specific hour, day, or month but for well-understood faults, seismic hazard assessment maps can estimate the probability that an earthquake of a given size will affect a given location over a certain number of years.
  • Erdbebenvorhersage bzw. Erdbebenprognose ist die Gesamtheit der Verfahren, Mittel und Versuche, das Erscheinen von Erdbeben vorherzusagen sowie die Ausbreitung und jeweilige Stärke vorherzusehen. Die zeitlich und räumlich exakte Vorhersage von Erdbeben ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht möglich.
  • 地震預測是預測一個地震發生的時間、地點和規模。地震學家目前仍無法預測地震的確切發生時間
rdfs:label
  • Earthquake prediction
  • Erdbebenvorhersage
  • 地震預測
owl:sameAs
skos:subject
foaf:depiction
foaf:page
is dbpprop:redirect of