Christian Ferras (17 June 1933 – 14 September 1982) was a French violinist.

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  • Christian Ferras (17 June 1933 – 14 September 1982) was a French violinist. (en)
  • Christian Ferras, né au Touquet-Paris-Plage (France) le 17 juin 1933 et mort à Paris le 14 septembre 1982, est un violoniste français. (fr)
  • Christian Ferras (Le Touquet, 17 de junio de 1933 - París, 14 de septiembre de 1982) fue un violinista francés. Ferras empezó a estudiar violín con su padre, alumno de Marcel Chailley. Entró en el Conservatorio de Niza en 1941, como estudiante de Charles Bistesi, antiguo alumno de Eugène Ysaÿe, y dos años después obtuvo el primer premio de violín. En 1944 se trasladó al Conservatorio de París. En 1946 ganó el primer premio en las disciplinas de violín y música de cámara, y comenzó a dar conciertos con la orquesta Pasdeloup y el director Arbert Woff (después Paul Paray). Trabajó con el violinista y compositor rumano George Enescu. En 1948 ganó el primer premio en el concurso internacional de Scheveningen, en cuyo jurado estaba Yehudi Menuhin. El 16 de noviembre de ese año estrenó la sonata para violín solo de Arthur Honegger en la sala Gaveau. En 1949, Ferras ganó el segundo premio (el primero quedó desierto) en el concurso internacional Long-Thibaud. Allí conoció a Pierre Barbizet, con el que formó un dúo. En 1950 grabó varias obras de Bach con Jean-Pierre Rampal y George Enescu. En este punto de su carrera fue invitado por Karl Böhm para tocar con la Filarmónica de Viena en 1951. Christian Ferras luchó toda su vida contra la depresión. Su vida terminó trágicamente con su suicidio en 1982. (es)
  • Christian Ferras (* 17. Juni 1933 in Le Touquet; † 14. September 1982 in Paris) war ein französischer Violinist. Sein Vater, Robert, war ein Hotelier und ein ehemaliger Violinschüler von Marcel Chailley, der ein enger Freund und Bewunderer von Camille Saint-Saëns gewesen war. Christian war ein sehr talentierter Schüler und machte phänomenale Fortschritte unter dem wachsamen Auge seines Vaters. 1941, gerade 8 Jahre alt, begann Christian Ferras Studien am Musikkonservatorium von Nizza bei Charles Bistesi, der ein Schüler von Eugène Ysaÿe gewesen war. Im darauf folgenden Jahr trat er erstmals öffentlich auf, und 1943 gewann er den 1. Preis des Konservatoriums. Nach Studien am Pariser Konservatorium gewann Ferras den dortigen Preis für Violine und Kammermusik und begann Studien bei René Benedetti und Joseph Calvet. Bereits im Alter von 13 Jahren folgte das professionelle Debüt mit dem Pasdeloup Orchester unter Albert Wolff mit Édouard Lalos Symphonie espagnole und eine Woche später mit dem Violinkonzert von Ludwig van Beethoven.Während dieser Zeit studierte Ferras auch bei Paul Paray und George Enescu. Von letzterem übernahm er insbesondere seine charakteristische Art, die Lagen zu wechseln, und den schimmernden Klang. 1947 folgte seine erste Aufnahme bei Decca mit dem Konzert von Federico Elizalde. 1948 gewann er den internationalen Scheveningen Wettbewerb, bei dem Yehudi Menuhin einer der Preisrichter war und an dem auch Michel Schwalbé teilnahm, der später 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan werden sollte. Während dieses Wettbewerbs traf Ferras zum ersten Mal auf Pierre Barbizet, der später sein langjähriger Begleiter am Klavier werden sollte. Im gleichen Jahr folgte die Uraufführung von Arthur Honeggers Violinsonate, Ferras war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 15 Jahre alt.1949 gewann Ferras den 2. Preis beim Long-Thibaud-Wettbewerb in Paris, ein 1. Preis wurde nicht vergeben. Im November 1951 machte Ferras' Karriere einen großen Schritt nach vorne, als er von Karl Böhm eingeladen wurde, das Violinkonzert von Beethoven mit den Berliner Philharmonikern zu spielen. Daraufhin folgten weltweite Engagements unter weiteren berühmten Dirigenten, wie Herbert von Karajan, Charles Munch, Ernest Ansermet, Carl Schuricht, und Zusammenarbeiten mit anderen Instrumentalisten, wie Pablo Casals, Paul Tortelier, Pierre Fournier, Jean-Pierre Rampal und Wilhelm Kempff. Am Ende der 1960er Jahre war Ferras ein weithin gefeierter Geiger, unter anderem hatte er neun Grand Prix du Disque gewonnen. Gerade zu diesem Zeitpunkt begannen seine Probleme mit Depressionen und Alkohol. Er wurde launisch und unzuverlässig und begann, sich von der Konzertbühne zurückzuziehen. 1975 nahm er ein Angebot für eine Professur am Pariser Konservatorium an und trat die folgenden sieben Jahre nicht mehr öffentlich auf. Ganz überraschend kehrte Ferras am 9. März 1982 in Paris auf die Konzertbühne zurück. Obwohl mehrere Konzerte folgten und ihm auch ein entsprechender Erfolg bescheinigt wurde, war Ferras innerlich immer noch sehr instabil, und nur drei Wochen nach seinem letzten Konzert am 25. August 1982 in Vichy nahm Ferras sich im Alter von 49 Jahren das Leben. Er wurde in Cachan südlich von Paris beigesetzt. Kollegen wie Zino Francescatti beschrieben seine Art, Geige zu spielen, als „musikalische Perfektion“. Herbert von Karajan sagte über ihn: „Er besaß ein intuitives Talent, um Gefühle durch sein Spiel anderen zu vermitteln“. Obwohl meist im Bereich der Klassik und Romantik tätig, setzte sich Ferras insbesondere auch für die moderne Musik ein und führte viele Werke erstmals auf. Dazu gehören beispielsweise Werke von Gyula Bando, Ivan Semenoff, Serge Nigg und Joaquín Rodrigo. (de)
  • クリスチャン・フェラス(Christian Ferras, 1933年6月17日 - 1982年9月14日)は、フランスのヴァイオリニスト。 (ja)
  • Кристиа́н Ферра́ (фр. Christian Ferras; 17 июня 1933, Лё Туке, департамент Па-де-Кале — 14 сентября 1982, Париж) — французский скрипач. (ru)
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  • Christian Ferras (17 June 1933 – 14 September 1982) was a French violinist. (en)
  • Christian Ferras, né au Touquet-Paris-Plage (France) le 17 juin 1933 et mort à Paris le 14 septembre 1982, est un violoniste français. (fr)
  • クリスチャン・フェラス(Christian Ferras, 1933年6月17日 - 1982年9月14日)は、フランスのヴァイオリニスト。 (ja)
  • Кристиа́н Ферра́ (фр. Christian Ferras; 17 июня 1933, Лё Туке, департамент Па-де-Кале — 14 сентября 1982, Париж) — французский скрипач. (ru)
  • Christian Ferras (Le Touquet, 17 de junio de 1933 - París, 14 de septiembre de 1982) fue un violinista francés. Ferras empezó a estudiar violín con su padre, alumno de Marcel Chailley. Entró en el Conservatorio de Niza en 1941, como estudiante de Charles Bistesi, antiguo alumno de Eugène Ysaÿe, y dos años después obtuvo el primer premio de violín. En 1944 se trasladó al Conservatorio de París. En 1946 ganó el primer premio en las disciplinas de violín y música de cámara, y comenzó a dar conciertos con la orquesta Pasdeloup y el director Arbert Woff (después Paul Paray). Trabajó con el violinista y compositor rumano George Enescu. (es)
  • Christian Ferras (* 17. Juni 1933 in Le Touquet; † 14. September 1982 in Paris) war ein französischer Violinist. Sein Vater, Robert, war ein Hotelier und ein ehemaliger Violinschüler von Marcel Chailley, der ein enger Freund und Bewunderer von Camille Saint-Saëns gewesen war. Christian war ein sehr talentierter Schüler und machte phänomenale Fortschritte unter dem wachsamen Auge seines Vaters. 1941, gerade 8 Jahre alt, begann Christian Ferras Studien am Musikkonservatorium von Nizza bei Charles Bistesi, der ein Schüler von Eugène Ysaÿe gewesen war. Im darauf folgenden Jahr trat er erstmals öffentlich auf, und 1943 gewann er den 1. Preis des Konservatoriums. (de)
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  • Christian Ferras (en)
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