Carl Fürstenberg was one of the most prominent German bankers of the late nineteenth and early twenteeth century, and was responsible for the revival of the German mining industry during his era. Fürstenberg was born to Jewish parents in Danzig (Gdańsk). While working at a West Prussian textile mill throughout his childhood, he apprenticed under local banker R. Damme. At the age of seventeen, he moved to Berlin. At first, Fürstenberg worked for the textile company of Gebr.

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  • Carl Fürstenberg was one of the most prominent German bankers of the late nineteenth and early twenteeth century, and was responsible for the revival of the German mining industry during his era. Fürstenberg was born to Jewish parents in Danzig (Gdańsk). While working at a West Prussian textile mill throughout his childhood, he apprenticed under local banker R. Damme. At the age of seventeen, he moved to Berlin. At first, Fürstenberg worked for the textile company of Gebr. Simon (Simon Bros.). Two years later, he became an employee at the Disconto-Gesellschaft, one of the leading German joint-stock banks. In 1871, he defected to aristocrat Gerson von Bleichröder's well-known S. Bleichröder Bank, working in the firm as a departemental manager. In 1883, he became first director of the joint-stock bank Berliner Handels-Gesellschaft (B. G. -H. ) and dominated it during the next decades in a way, that the bank was often regarded as Fürstenberg's bank. In 1884 has was accepted into the Gesellschaft der Freunde society. Under Fürstenberg, the B. G. -H. became the house bank of Emil Rathenau's AEG. 1902, Fürstenberg made Emil Rathenau's son, Walther Rathenau a co-director of the B. G. -H. which he remained until 1907.
  • Carl Fürstenberg war ein deutsch-jüdischer Bankier. Fürstenberg erhielt eine Banklehre bei R. Damme in seinem Heimatort Danzig. Nach einer kurzen Zeit bei einem westpreußischen Textilhaus zog es ihn als Achtzehnjähriger nach Berlin. Dort meldete er sich bei der Disconto-Gesellschaft, der damals größten deutschen Aktienbank. Dort ließ man ihn ein Jahr warten und stellte ihn schließlich 1870 ein. Im Jahr darauf wechselte der junge Bankier zum renommierten Bankhaus S. Bleichröder des Berliner Aristokraten Gerson von Bleichröder. Dort blieb er bis 1883 Bankmann, stieg sogar zum persönlich haftenden, geschäftsführenden Gesellschafter der Bank auf, der er bis zu seinem Tod verbunden blieb. Im folgenden Jahr trat er der Gesellschaft der Freunde bei. Unter Fürstenberg wurde die Berliner Handels-Gesellschaft zu einer der führenden deutschen Banken im Unternehmensgeschäft mit wesentlichem Anteil am Ausbau der Schwerindustrie im Ruhrgebiet und der norddeutschen Werften. Nach dem 1922 geschlossenen deutsch-russischen Vertrag von Rapallo war er der erste westliche Bankier, der mit der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik größere Kreditverbindungen einging. Als einer der führenden Bankiers bei der Finanzierung der deutschen Montanindustrie war Fürstenberg u. a. Aufsichtsrat der Harpener Bergbau AG, der Mannesmannröhren-Werke, darüber hinaus auch Aufsichtsrat der AEG. Eine in der Grunewalder Koenigsallee 53 angebrachte Gedenktafel erinnert an lokale Verdienste: Fürstenberg, der „in dem früher hier stehenden Haus seit 1898 lebte“ und dessen Haus ein beliebter gesellschaftlicher Treffpunkt für Künstler, Politiker und Unternehmer war, beteiligte seine Bank „am Ausbau des Kurfürstendamms und an der Erschließung des Villenviertels Grunewald“. Von Fürstenberg, der meinte: „Als erstes im Bankgeschäft lernt man den Respekt vor den Nullen“, stammen die berühmt gewordenen Bonmots über Kleinaktionäre: „Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie dann noch Dividende haben wollen“ sowie „Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den der Vorstand beim besten Willen nicht mehr vor den Aktionären verstecken kann. “
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  • Carl Fürstenberg was one of the most prominent German bankers of the late nineteenth and early twenteeth century, and was responsible for the revival of the German mining industry during his era. Fürstenberg was born to Jewish parents in Danzig (Gdańsk). While working at a West Prussian textile mill throughout his childhood, he apprenticed under local banker R. Damme. At the age of seventeen, he moved to Berlin. At first, Fürstenberg worked for the textile company of Gebr.
  • Carl Fürstenberg war ein deutsch-jüdischer Bankier. Fürstenberg erhielt eine Banklehre bei R. Damme in seinem Heimatort Danzig. Nach einer kurzen Zeit bei einem westpreußischen Textilhaus zog es ihn als Achtzehnjähriger nach Berlin. Dort meldete er sich bei der Disconto-Gesellschaft, der damals größten deutschen Aktienbank. Dort ließ man ihn ein Jahr warten und stellte ihn schließlich 1870 ein. Im Jahr darauf wechselte der junge Bankier zum renommierten Bankhaus S.
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  • Carl Fürstenberg
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