The Anglo-German Naval Agreement (A.G.N. A) of June 18, 1935 was a bilateral agreement between the United Kingdom and German Reich regulating the size of the Kriegsmarine in relation to the Royal Navy. The A.G.N. A fixed a ratio where the total tonnage of the Kriegsmarine was to be 35% of the total tonnage of the Royal Navy on a permanent basis. The agreement was renounced by Adolf Hitler on April 28, 1939. The A.G.N.

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  • The Anglo-German Naval Agreement (A.G.N. A) of June 18, 1935 was a bilateral agreement between the United Kingdom and German Reich regulating the size of the Kriegsmarine in relation to the Royal Navy. The A.G.N. A fixed a ratio where the total tonnage of the Kriegsmarine was to be 35% of the total tonnage of the Royal Navy on a permanent basis. The agreement was renounced by Adolf Hitler on April 28, 1939. The A.G.N. A was both an ambitious attempt on both of London and Berlin to reach better relations, but which ultimately floundered because of conflicting expectations between the two states. For the Germans, the A.G.N.A. was intended to mark the beginning of an Anglo-German alliance against France and the Soviet Union, whereas for the British, the A.G.N.A. was to be the beginning of a series of arms limitation agreements that were made to limit German expansionism. The A.G.N. A was highly controversial both at the time and since because the 35:100 tonnage ratio agreed to allowed Germany the right to build a Navy beyond the limits set by the Treaty of Versailles, and the British had made the agreement without consulting France or Italy first.
  • Mit der britischen Note vom 18. Juni 1935 gestattete die britische Regierung der deutschen, ihre Marine auf 35 % gemessen an der britischen auszubauen. Dieses Abkommen, das durch die Methode des diplomatischen Notenaustausches das britische Parlament umging, ersetzte de facto die entsprechenden Bestimmungen des Versailler Vertrages. Der Vorschlag, sich mit England auf ein Stärkeverhältnis von etwa 1:3 zu verständigen, stammt aus dem Frühjahr 1934. Nachdem Deutschland im Oktober des Vorjahres die Genfer Abrüstungskonferenz und den Völkerbund verlassen hatte, fühlte sich die NS-Regierung an keine Rüstungsbeschränkung mehr gebunden. Da Hitlers Wunsch-Bündnispartner England aber nicht verprellt werden durfte, schlug die Marine eine vertragliche Begrenzung auf 33 %, später 35 % der britischen Flotte vor, was der französischen und der italienischen Quote aus dem Washingtoner Flottenabkommen entsprach. Der deutsche Wunsch nach einem Stärkeverhältnis von 50 % musste zurückgestellt werden. Nach einer Mischung aus Angeboten (Hitlers zahlreiche Anspielungen auf eine deutsch-britische Zusammengehörigkeit und diverse Friedensreden) und Drohungen (wie der kaum noch verhüllten Aufrüstung bei den U-Booten und der Luftwaffe) wurde im März 1935 während des Berlin-Aufenthaltes des britischen Außenministers Simon und des Lordsiegelbewahrers Eden eine deutsche Marinedelegation nach London eingeladen. Diese Delegation, unter Vorsitz des späteren Botschafters und Außenministers Joachim von Ribbentrop, begann ihre Verhandlungen mit den Engländern am 4. Juni. Als Verhandlungsgrundlage deutscherseits galten folgende Forderungen: qualitative Gleichberechtigung bei den Schiffstypen Festlegung der deutschen Flottenstärke auf 35 % der britischen Bemessung der 35 % nach Globaltonnage, d.h. freie Ausgestaltung der Zusammensetzung der Flotte Darüber hinaus signalisierte Deutschland Bereitschaft, bestimmte britische Vorschläge für die Ende 1935 anberaumte internationale Flottenkonferenz zu unterstützen. Nachdem Ribbentrop einleitend die Notwendigkeit einer zukünftigen engen deutsch-britischen Zusammenarbeit beschworen hatte, teilte Simon die britischen Intentionen mit: die Gespräche und ein etwaiges Abkommen seien als Übergangsmaßnahme zu verstehen, bis Deutschland in ein internationales Flottenrüstungssystem eingebunden sein würde. Damit meinte er eine deutsche Teilnahme an der Flottenkonferenz, die Ende des Jahres in London tagen sollte. In den folgenden Tagen gelang es den Deutschen, die wesentlichsten Punkte durchzusetzen. In der Note vom 18. Juni teilte die britische Regierung ihr Einverständnis zu folgendem Rahmen mit: Permanentes Stärkeverhältnis von 35 zu 100. Deutschland verpflichtet sich, diese Grenze auch bei massiven Rüstungen anderer Mächte nicht zu überschreiten. Das Stärkeverhältnis gilt für die Gesamttonnage wie auch gesondert für die einzelnen Schiffsklassen. Bei den U-Booten darf Deutschland bis zu 100 % der britischen Stärke besitzen, jede Steigerung über 35 % muss dabei zu Lasten der anderen Schiffsklassen gehen. Deutschland erklärt, vorerst nicht über 45 % der britischen U-Boot-Stärke hinauszugehen. Daraus ergaben sich folgende zulässige Gesamttonnagen der einzelnen Schiffsklassen: Schlachtschiffe bis zu 183.750 ts Schwere Kreuzer bis zu 51.000 ts Leichte Kreuzer bis zu 67.000 ts Flugzeugträger bis zu 47.000 ts Zerstörer bis zu 52.000 ts U-Boote bis zu 24.000 ts (1 ts = 1016 kg) Die Verpflichtung, dass Deutschland auch bei Aufrüstungen anderer Mächte die 35%-Grenze einhalten musste, resultierte aus dem britischen Bemühen, das internationale Flottensystem aufrechtzuerhalten und ein neuerliches allgemeines Wettrüsten zu vermeiden. Die U-Boot-Waffe galt Mitte der 1930er Jahre als veraltet und durch neuartige technische Abwehrmittel ineffektiv, ein Entgegenkommen in diesem Punkte bis zu 100% der zumal kleinen britischen U-Boot-Waffe erschien daher auf britischer Seite als relativ ungefährlich. Im ganzen hatte das Abkommen Interimscharakter, der an der internationalen Flottenkonferenz von London Ende 1935 endgültig geklärt werden sollte. Zu der Konferenz, die bis zum 25. März 1936 tagte, wurde Deutschland dann doch nicht eingeladen. An die dort vereinbarten Bestimmungen schloss es sich durch einen bilateralen Vertrag mit England am 17. Juli 1937 an (an die Bestimmung zum U-Boot-Einsatz nach Prisenordnung schon am 23. November 1936). Mit den Ergebnissen war zumindest Hitler höchst zufrieden – er bezeichnete den 18. Juni 1935 als den „schönsten Tag seines Lebens“, da er das Abkommen als ersten Schritt in Richtung des ersehnten Bündnisses mit dem Inselreich sah. Innerhalb der Kriegsmarine waren die Gefühle hingegen zwiespältig: Zwar erlaubte das Abkommen die sofortige Verdreifachung der eigenen Flottenstärke sowie den Bau von Schlachtschiffen und Flugzeugträgern, von denen die Marineleitung schon in den 1920er Jahren geträumt hatte. Andererseits sah man sich durch die 35 % auf eine Höchstgrenze festgelegt, die sich unterhalb der französischen befand. Wenngleich also eine für etwa 10 Jahre festgelegte, kontinuierliche Bauphase einsetzte, gingen interne Planungen schon bald über den Rahmen des Abkommens hinaus und kulminierten im „Z-Plan“ vom Januar 1939. Mit einem Memorandum vom 27. April 1939 kündigte Deutschland das Abkommen. Als Begründung diente die unfreundliche Haltung Englands, welche dem Abkommen „die Grundlage entzogen“ habe. Englische Angebote zur Neuaufnahme von Verhandlungen blieben unbeantwortet.
  • El Acuerdo Naval Anglo-Germano fue un convenio bilateral de 1935, pactado entre la Gran Bretaña y Alemania donde se autorizaba la creación de una flota de guerra alemana, pero limitándola al 35% del tamaño de la Marina Real Británica. Siendo parte del proceso de pacificación antes de la Segunda Guerra Mundial, el acuerdo dio cabida a la violación de restricciones por parte de Alemania, limitaciones impuestas por el Tratado de Versalles que indujeron a la crítica internacional y originaron un distanciamiento entre los franceses y los británicos.
  • L'accordo navale anglo-tedesco fu un accordo bilaterale firmato fra la Gran Bretagna e la Germania nazista il 18 giugno 1935, avente ad oggetto la regolamentazione del riarmo navale tedesco. Con tale accordo, le due potenze accettavano che le rispettive marine avessero lo stesso numero di sommergibili e che il tonnellaggio della marina tedesca (Kriegsmarine) non avrebbe superato il 35% di quella britannica (Royal Navy).
  • Den tysk-britiske flåteavtale eller AGNA for Anglo-German Naval Agreement ble inngått mellom Storbritannia og Tyskland og undertegnet den 18. juni 1935. Til tross for bestennelsene i Versaillestraktaten tillot avtalen, som var fremforhandlet av Joachim von Ribbentrop, tillot Tyskland å la sin flåte vokse til én tredjepart av den britiske Royal Navy. Samtidig gikk Storbritannia med på å trekke sin flåte helt ut av Østersjøen, noe som gav Tyskland dominans der. Adolf Hitler var svært begeistet over avtalen, og sa at «Storbritannia har oppgitt sin flåtes innflytelse i Østersjøen, en flaske som vi tyskere kan lukke. Engelskmennene kan ikke utøve noen kontroll der. Vi er Østersjøens herrer. »
  • Англо-германское морское соглашение 1935 года — договор, заключённый между Великобританией и нацистской Германией о соотношении военно-морских сил.
  • 英德海军协定是英国和德国于1935年6月18日签订的关于两国海军军备力量的条约。 条约主要规定:德国海军舰艇总吨位不超过华盛顿海军条约和伦敦海军条约所规定的英联邦国家海军舰艇总吨位的35%。 在潜艇方面,德国保证,保有的潜艇吨位不超过英联邦国家海军潜艇总吨位的45%。 一般认为《英德海军协定》合法地解除了《凡尔赛和约》对德国海军军备的限制。
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  • Ratification by the British Parliament and the German ''Reichstag''.
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  • June 18, 1935
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  • London, United Kingdom
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  • Exchange of Notes between His Majesty's Government in the United Kingdom and the German Government regarding the Limition of Naval Armaments
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  • Anglo-German Naval Agreement (A.G.N.A)
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  • Naval limitation agreement.
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  • The Anglo-German Naval Agreement (A.G.N. A) of June 18, 1935 was a bilateral agreement between the United Kingdom and German Reich regulating the size of the Kriegsmarine in relation to the Royal Navy. The A.G.N. A fixed a ratio where the total tonnage of the Kriegsmarine was to be 35% of the total tonnage of the Royal Navy on a permanent basis. The agreement was renounced by Adolf Hitler on April 28, 1939. The A.G.N.
  • Mit der britischen Note vom 18. Juni 1935 gestattete die britische Regierung der deutschen, ihre Marine auf 35 % gemessen an der britischen auszubauen. Dieses Abkommen, das durch die Methode des diplomatischen Notenaustausches das britische Parlament umging, ersetzte de facto die entsprechenden Bestimmungen des Versailler Vertrages. Der Vorschlag, sich mit England auf ein Stärkeverhältnis von etwa 1:3 zu verständigen, stammt aus dem Frühjahr 1934.
  • El Acuerdo Naval Anglo-Germano fue un convenio bilateral de 1935, pactado entre la Gran Bretaña y Alemania donde se autorizaba la creación de una flota de guerra alemana, pero limitándola al 35% del tamaño de la Marina Real Británica.
  • L'accordo navale anglo-tedesco fu un accordo bilaterale firmato fra la Gran Bretagna e la Germania nazista il 18 giugno 1935, avente ad oggetto la regolamentazione del riarmo navale tedesco. Con tale accordo, le due potenze accettavano che le rispettive marine avessero lo stesso numero di sommergibili e che il tonnellaggio della marina tedesca (Kriegsmarine) non avrebbe superato il 35% di quella britannica (Royal Navy).
  • Den tysk-britiske flåteavtale eller AGNA for Anglo-German Naval Agreement ble inngått mellom Storbritannia og Tyskland og undertegnet den 18. juni 1935. Til tross for bestennelsene i Versaillestraktaten tillot avtalen, som var fremforhandlet av Joachim von Ribbentrop, tillot Tyskland å la sin flåte vokse til én tredjepart av den britiske Royal Navy. Samtidig gikk Storbritannia med på å trekke sin flåte helt ut av Østersjøen, noe som gav Tyskland dominans der.
  • Англо-германское морское соглашение 1935 года — договор, заключённый между Великобританией и нацистской Германией о соотношении военно-морских сил.
  • 英德海军协定是英国和德国于1935年6月18日签订的关于两国海军军备力量的条约。 条约主要规定:德国海军舰艇总吨位不超过华盛顿海军条约和伦敦海军条约所规定的英联邦国家海军舰艇总吨位的35%。 在潜艇方面,德国保证,保有的潜艇吨位不超过英联邦国家海军潜艇总吨位的45%。 一般认为《英德海军协定》合法地解除了《凡尔赛和约》对德国海军军备的限制。
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  • Anglo-German Naval Agreement
  • Deutsch-britisches Flottenabkommen
  • Acuerdo Naval Anglo-Germano
  • Accordo navale anglo-tedesco
  • Den tysk-britiske flåteavtale
  • Англо-германское морское соглашение 1935 года
  • 英德海军协定
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