Anahita is the Old Persian form of the name of an Iranian goddess and appears in complete and earlier form as Aredvi Sura Anahita (Arədvī Sūrā Anāhitā); the Avestan language name of an Indo-Iranian cosmological figure venerated as the divinity of 'the Waters' and hence associated with fertility, healing and wisdom. Aredvi Sura Anahita is Ardwisur Anahid or Nahid in Middle- and Modern Persian, Anahit in Armenian.

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  • Anahita ist der avestische Name einer antiken zoroastrischen Gottheit des Wassers und gleichzeitig die Vergöttlichung des den kosmischen Ozean speisenden „Weltflusses“. In der Liturgie des Avestas lautet ihr voller Name „Ardvi Sura Anahita“. Das Wort „Ardvi“ kommt im Avestischen ansonsten nicht vor und muss entsprechend als Eigenname gedeutet werden. Etymologisch rekonstruiert könnte es etwa „feucht“ bedeuten. Dagegen sind „Sura“ („mächtig“ oder „heroisch“) und „Anahita“ (an-ahita „nicht beschmutzt“, „unbefleckt“ oder „nicht unrein“) gewöhnliche Adjektive und erscheinen als solche auch in Verbindung mit anderen Yazatas. In der Tradition erscheint sie entsprechend als „Ardwisur Anahid“, „Ardwisur Nahid“, nur „Ardwisur“ oder als „(A)Nahid“. Letzteres bleibt auch die allgemeine neupersische Form und ist ein beliebter Mädchenname sowohl unter Zoroastriern als auch unter den verschiedenen nicht-zoroastrischen iranischen Völkern. Wasser hat im zoroastrischen Glauben einen außerordentlich hohen Rang, gleichgesetzt mit dem des Feuers, und es gibt insgesamt fünf zoroastrische Yazatas (unter anderem alle drei Ahuras), die direkt mit Wasser assoziiert sind. Als Vertreterin des „Weltflusses“ ist Anahita von besonderer Bedeutung, nicht zuletzt, weil sie am meisten mit der Weisheit (Mazda) verbunden ist. Diese Assoziation ist ein Merkmal beider Flussgöttinnen der indo-iranischen Sakralliteratur, also der zoroastrisch/iranischen Ardvi Sura Anahita und der vedisch/indischen Saraswati. Im Aban Yasht des Avestas wird Anahita - entsprechend der Verbindung von Wasser und Fruchtbarkeit - als Beschützerin des Samens, des Uterus, der Mutterschaft und der Muttermilch beschrieben. In anthropomorpher Gestalt erscheint Anahita als schönes, junges Mädchen und trägt Gold und eine Sternenkrone. Ihr Wagen wird von vier Pferden gezogen, welche der Wind, die Wolken, der Regen und der Schneeregen sind. Die Liturgie gibt Anahita auch martialische Eigenschaften (wortgetreu dieselben, die die Figur der Ashi besitzt, „Glück, Großzügigkeit“), und sie wird in der Schlacht um Beistand angerufen. Gemäß Aban Yasht verrichtete bereits der mythische König Haoshyangha Paradata auf dem Berge Hara ein Gebet an Anahita und bat sie um Erfolg und Unterstützung. Der achämenidische Großkönig Artaxerxes II. bittet in seiner Inschrift zu Susa die Gottheiten Ahura Mazda, Anahita und Mithra um Schutz. Als Folge der Adoption der Anahita als seine Schutzpatronin (bis ins 19. Jahrhundert war es üblich, dass Personen, Familien und Berufszweige einen Schutzpatron wählten), nahm die Position der Anahita eine äußerst hohe Stellung ein. In der fast vierzig Jahre dauernden Regentschaft des Großkönigs entwickelte sich ein Anahita-Kult mit großer Anhängerschaft. Mehrere Jahrhunderte später ahmten die Arsakiden die Bräuche Artaxerxes' nach. Um ihren Anspruch auf Herrschaft zu festigen, behaupteten die Arsakiden, von Artaxerxes II. abzustammen, und übernahmen nicht nur seinen Namen, sondern auch seine Bräuche. Sie pflegten entsprechend eine Sonderstellung Anahitas. Im Zuge der arsakidischen Herrschaft in Armenien - wo die interne Konsistenz des iranischen Pantheons (und mythologisches Geflecht) eine untergeordnete Rolle spielte - entwickelte sich Anahita dann allmählich zu einer (fast) eigenständigen Gottheit und - als Anahit im Triumvirat mit Aramazd und Vahagn-Vram (Armenisch/Parthisch für Verethregna) - zur Schutzpatronin des gesamten Staates. Zu dieser armenischen Form des Kultes soll die sakrale Promiskuität gehört haben. Durch synkretische Einflüsse, von der mesopotamischen Ischtar wie auch - während der Ära der hellenistisch-geprägten Seleukiden und Arsakiden - mit Aphrodite-Venus, nahm Anahita Eigenschaften an, die nicht aus den älteren iranischen Quellen bekannt sind. Im Zuge solcher Einflüsse, wurde Anahita mit dem Planeten Venus identifiziert und im Iran bekam der Himmelskörper ihren Namen. Der alte iranische Name des Planeten Venus war Mithra, wie es auch in alt-griechischen Texten und bis heute in manchen neu-iranischen Dialekten noch belegt ist. Das änderte sich ebenfalls in der hellenistischen Ära durch die Verschmelzung der Figur Mithras mit Apollon, dem griechischen Lichtgott, und Schamasch, dem babylonischen Sonnengott. Dadurch verlor wiederum der ur-iranische Sonnengott Hvare Xšaēta, Neupersisch „Khorshid“, seine Rolle. In der mittelpersischen Sprache wurden dann Mithra und die Sonne mit dem Wort Mihr bezeichnet, das Licht mit dem stammverwandten Wort Mehr. Die Herrscher der späten vorislamischen Dynastie der Sassaniden waren vor ihrem Aufstieg zur Macht selbst zoroastrische Priester in Istakhr und einige von ihnen übten noch als Großkönige diese priesterliche Funktion aus. Der neunte Tag sowie der achte Monat des Jahres sind im zoroastrischem Kalender dem Wasser geweiht und stehen unter seinem Schutz. Entsprechend wird Anahita weiterhin von Zoroastriern am Namenstag des Wassers gefeiert, insbesondere am Abanagan, dem neunten Tag des achten Monats. Im Zoroastrismus wird heute noch die rituelle Reinigung und „Gabe des Wassers“ bei Rezitation des „Aban Yasht“ gefeiert. Als „Aban“ ist das Wasser auch der Name des achten Monats des iranischen Zivilkalenders von 1925.
  • Plantilla:Lang en la lengua avéstica, es el nombre de una figura cosmológica indo-iraní, venerada como la divinidad de 'Las Aguas', asociada con la fertilidad, la virginidad, la sanación y la sabiduría.
  • Arədvī Sura Anahita, o semplicemente Anahita (Anahit in armeno, tradotto in latino Immacolata), era una divinità dell'antica Persia, delle sorgenti d'acqua della fertilità e della maternità. Il nome con cui è conosciuta comunemente è l'attributo di Immacolata (Inmaculata), che originariamente seguiva l'aggettivo Sura, ovvero maestosa, immacolata, forte. I suoi simboli erano la colomba e il pavone, era la madre di Mitra nella religione misterica del mitraismo. Per il suo popolo rappresentava la figura della madre che lo nutre, ma anche della guerriera che lo protegge. Nelle raffigurazioni spesso appare con un mantello e un copricapo dorato, ornata di orecchini. In altre occasioni viene descritta come colei che governa gli eventi meteorologici, viaggiando intorno al mondo. I riti di devozione e invocazione prevedevano offerte di rami verdi e di giovenche bianche. Fu una divinità minore nell'antica religione dello zoroastrismo, ma durante l'impero achemenide fu identificata tra i popoli della Siria come una sintesi delle divinità Anat e Asherah. Il tempio selucide di Kangavar in Iran (c. 200 a.C. ), è dedicato a "Anahita, l'Immacolata Vergine Madre del Dio Mitra". IL suo culto si è diffuso in Egitto e in Oriente. La terminologia cristiana utilizzata per la vergine Maria è analoga a quella di questa dea che era insieme madre e vergine immacolata.
  • アナーヒター(Anāhitā)は、ペルシア神話に登場し、ゾロアスター教において崇拝される女神。
  • Anahita is the Old Persian form of the name of an Iranian goddess and appears in complete and earlier form as Aredvi Sura Anahita (Arədvī Sūrā Anāhitā); the Avestan language name of an Indo-Iranian cosmological figure venerated as the divinity of 'the Waters' and hence associated with fertility, healing and wisdom. Aredvi Sura Anahita is Ardwisur Anahid or Nahid in Middle- and Modern Persian, Anahit in Armenian. An iconic shrine cult of Aredvi Sura Anahita, was – together with other shrine cults – "introduced apparently in the 4th century BCE and lasted until it was suppressed in the wake of an iconoclastic movement under the Sassanids. " The Greek and Roman historians of classical antiquity refer to her either as Anaïtis or identified her with one of the divinities from their own pantheons. 270 Anahita, a silicaceous S-type asteroid is named after her.
  • Anahita is een Perzische godin. Zij komt voor op het reliëf van de Taq-e-Bustan. Zij was de godin van de liefde en van de vruchtbaarheid en kreeg het epitheton van Moeder van God.
  • Anahita («plettfri») var fruktbarhetens og vannets gudinne i persisk mytologi. Av greske historiefortellere under antikken ble hun kalt Anaitis. Figurens utvikling kan spores mer enn år tilbake og templet hennes finnes i dag i Biston i Kermanshahprovinsen i Iran. Hun ble dyrket av Kappadokiere, armeniere, persere og medere. Av romerne og grekerne ble hun likestilt med Venus. Hennes tilbedelser bestod i ville utskeielser.
  • Anahita (آناهیتا, awest. Aredwi Sura Anahita "Wilgotna Jaśniejąca Nietykalna", npers. Nahid) – w dawnej religii irańskiej bogini, później jazata, słodkiej wody i płodności oraz porządku społecznego, zwana też Naną (Piastunką). Imię Anahita wzięła od mitycznej rzeki. Kult Anahity rozpowszechniony był od Armenii po Sogd. Pierwszą świątynię z wizerunkiem Anahity wzniósł achemenidzki władca Artachšathra II (gr. Artakserkses II). Najbardziej znane świątynie Anahity znajdowały się Stachr i Biszapur w Farsie oraz Kangawar niedaleko od Hamadanu, duży ośrodek kultu znajdował się także w Chwarazmie. Jej świętym zwierzęciem jest bóbr, a planetą Wenus zwana po persku Nahid. Utożsamia się Anahitę z indyjską Saraswati, babilońską boginią Isztar, syryjską Anat i prawdopodobnie sumeryjską Inaną. Grecy wiązali ją z Afrodytą (jako Anaitis) i z kultem Mitry - tytułowano ją Nietykalną Dziewiczą Matką Pana Mitry.
  • Deusa da mitologia persa pré-zoroastrismo assim como Mitra. Com o advento das reformas de Zarathustra passou-se a considerar Ahura Mazda como deus único. Todavia, durante o período Aquemênida os deuses antigos retomaram importância apesar de sempre se considerar Ahura Mazda ou Ormazd como o principal deus.
  • Anahita ("obefläckad") var fruktbarhetens och vattnets gudinna i persisk mytologi. Av grekiska historieberättare under antiken kallades hon Anaitis. Gestaltens utveckling går att spåra mer än 3000 år tillbaka. Hennes tempel finns idag i Biston i Kermanshahprovinsen i Iran. Hon dyrkades av kappadokier, armenier, perser och meder. Av romare och greker likställdes hon med Venus. Hennes dyrkan bestod i vilda utsvävningar.
  • Ардвисура Анахита  — богиня воды и плодородия в иранской мифологии. Божество-язат в зороастризме. В Авесте Ардвисуре посвящён отдельный гимн — Яшт V — Ардвисур-Яшт или Абан-Яшт. Собственно имя богини — Ардви (возможно, букв. «влага») — постоянно сопровождается эпитетами Сура «сильная» и Анахита «незапятнанная».
  • Anahita Modèle:Persan, ou Nahid Modèle:Persan en persan moderne, est une ancienne divinité perse. Le culte de cette déesse a atteint son apogée en Iran. On peut aussi rapprocher Anahita de la déesse sémitique Ishtar. Comme l'a démontré Georges Dumézil, elle correspond à la déesse-rivière indienne Sarasvatî. Anahita est, d'après la mythologie perse, la mère de Mithra. Anahita n'est pas citée dans les premiers chapitres de l’Avesta; son culte aurait été en contradiction avec la volonté monothéiste du zoroastrisme tel qu'il est présenté dans les Gathas. Il a fallu attendre la période avestique pour que des prêtres permettent le culte de la déesse. Le VModèle:E chapitre (Yasht) de l’Avesta, l'Hymne aux Eaux, invoque Anahita sous le nom de « celle qui hait les Daevas et obéit aux lois d'Ahura ». Le persan moderne a retenu la forme Nahid, utilisée entre autres pour nommer la planète Vénus. Durant la période hellénistique, Anahita a été associée au culte de Mithra. Une inscription datant de l'an 200 av. J. -C. dédicace un Temple Séleucide d'Iran à « Anahita, Vierge Immaculée, Mère du seigneur Mythras ». Le Temple d'Anahita à Kangavar en Iran est l'un des plus importants temples dédiés à la déesse.
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  • Plantilla:Lang en la lengua avéstica, es el nombre de una figura cosmológica indo-iraní, venerada como la divinidad de 'Las Aguas', asociada con la fertilidad, la virginidad, la sanación y la sabiduría.
  • アナーヒター(Anāhitā)は、ペルシア神話に登場し、ゾロアスター教において崇拝される女神。
  • Anahita is een Perzische godin. Zij komt voor op het reliëf van de Taq-e-Bustan. Zij was de godin van de liefde en van de vruchtbaarheid en kreeg het epitheton van Moeder van God.
  • Anahita («plettfri») var fruktbarhetens og vannets gudinne i persisk mytologi. Av greske historiefortellere under antikken ble hun kalt Anaitis. Figurens utvikling kan spores mer enn år tilbake og templet hennes finnes i dag i Biston i Kermanshahprovinsen i Iran. Hun ble dyrket av Kappadokiere, armeniere, persere og medere. Av romerne og grekerne ble hun likestilt med Venus. Hennes tilbedelser bestod i ville utskeielser.
  • Deusa da mitologia persa pré-zoroastrismo assim como Mitra. Com o advento das reformas de Zarathustra passou-se a considerar Ahura Mazda como deus único. Todavia, durante o período Aquemênida os deuses antigos retomaram importância apesar de sempre se considerar Ahura Mazda ou Ormazd como o principal deus.
  • Anahita ("obefläckad") var fruktbarhetens och vattnets gudinna i persisk mytologi. Av grekiska historieberättare under antiken kallades hon Anaitis. Gestaltens utveckling går att spåra mer än 3000 år tillbaka. Hennes tempel finns idag i Biston i Kermanshahprovinsen i Iran. Hon dyrkades av kappadokier, armenier, perser och meder. Av romare och greker likställdes hon med Venus. Hennes dyrkan bestod i vilda utsvävningar.
  • Ардвисура Анахита  — богиня воды и плодородия в иранской мифологии. Божество-язат в зороастризме. В Авесте Ардвисуре посвящён отдельный гимн — Яшт V — Ардвисур-Яшт или Абан-Яшт. Собственно имя богини — Ардви (возможно, букв. «влага») — постоянно сопровождается эпитетами Сура «сильная» и Анахита «незапятнанная».
  • Anahita ist der avestische Name einer antiken zoroastrischen Gottheit des Wassers und gleichzeitig die Vergöttlichung des den kosmischen Ozean speisenden „Weltflusses“. In der Liturgie des Avestas lautet ihr voller Name „Ardvi Sura Anahita“. Das Wort „Ardvi“ kommt im Avestischen ansonsten nicht vor und muss entsprechend als Eigenname gedeutet werden. Etymologisch rekonstruiert könnte es etwa „feucht“ bedeuten.
  • Arədvī Sura Anahita, o semplicemente Anahita (Anahit in armeno, tradotto in latino Immacolata), era una divinità dell'antica Persia, delle sorgenti d'acqua della fertilità e della maternità. Il nome con cui è conosciuta comunemente è l'attributo di Immacolata (Inmaculata), che originariamente seguiva l'aggettivo Sura, ovvero maestosa, immacolata, forte. I suoi simboli erano la colomba e il pavone, era la madre di Mitra nella religione misterica del mitraismo.
  • Anahita is the Old Persian form of the name of an Iranian goddess and appears in complete and earlier form as Aredvi Sura Anahita (Arədvī Sūrā Anāhitā); the Avestan language name of an Indo-Iranian cosmological figure venerated as the divinity of 'the Waters' and hence associated with fertility, healing and wisdom. Aredvi Sura Anahita is Ardwisur Anahid or Nahid in Middle- and Modern Persian, Anahit in Armenian.
  • Anahita (آناهیتا, awest. Aredwi Sura Anahita "Wilgotna Jaśniejąca Nietykalna", npers. Nahid) – w dawnej religii irańskiej bogini, później jazata, słodkiej wody i płodności oraz porządku społecznego, zwana też Naną (Piastunką). Imię Anahita wzięła od mitycznej rzeki. Kult Anahity rozpowszechniony był od Armenii po Sogd. Pierwszą świątynię z wizerunkiem Anahity wzniósł achemenidzki władca Artachšathra II (gr. Artakserkses II).
  • Anahita Modèle:Persan, ou Nahid Modèle:Persan en persan moderne, est une ancienne divinité perse. Le culte de cette déesse a atteint son apogée en Iran. On peut aussi rapprocher Anahita de la déesse sémitique Ishtar. Comme l'a démontré Georges Dumézil, elle correspond à la déesse-rivière indienne Sarasvatî. Anahita est, d'après la mythologie perse, la mère de Mithra.
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