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dbpedia:Heinrich_Luden	dbpprop:abstract	"Heinrich Luden war ein deutscher Historiker. Luden besuchte die Domschule zu Bremen, und studierte in G\u00F6ttingen zun\u00E4chst Theologie. Durch die Historiker August Ludwig von Schl\u00F6zer und sp\u00E4ter Johannes von M\u00FCller angeregt, wandte er sich historischen Studien zu. Nach einer Hauslehrerstelle in Bremen (1802) ging er 1804 als Hauslehrer bei dem Staatsrat Christoph Wilhelm Hufeland nach Berlin. 1805 promovierte er in Jena \u00FCber Christian Thomasius. Weiterhin verfasste er Biographien \u00FCber Hugo Grotius (1806) und Sir William Temple (1808). 1806 wurde er als au\u00DFerordentlicher Professor der Geschichte nach Jena berufen und 1808 zum Honorarprofessor sowie 1810 zum ordentlichen Professor der Geschichte ernannt. Er wandte sich der deutschen Geschichte zu, um die Entwicklung eines deutschen Nationalbewusstsein zu f\u00F6rdern. Dieses Motiv f\u00FChrte in der Folge zu mehreren Publikationen zum Thema Einheit und Freiheit. 1814 bis 1818 war er Herausgeber der Zeitschrift \u201ENemesis\u201C sowie 1816 bis 1817 des \u201EAllgemeinen Verfassungsarchivs\u201C, dem sog. \u201EBeiwagen der Nemesis\u201C. In Leipzig redigierte er die \u201EDeutschen Bl\u00E4tter\u201C. In seinen von den Studenten vielbesuchten \u201Egeradezu legend\u00E4ren\u201C (Gerhard M\u00FCller, Luden als Parlamentarier, S. 16) Vorlesungen forderte er unter anderem die Volkssouver\u00E4nit\u00E4t. Diese wichtige Forderung zeigt den geistigen Einfluss der franz\u00F6sischen Aufkl\u00E4rung insbesondere Rousseaus. Es ist ziemlich sicher, dass er mit diesem Gedanken wohl \u00FCber Johann Gottlieb Fichte in Ber\u00FChrung kam, der bis 1799 in Jena Philosophie lehrte und diese Forderung vertrat. Im Gegensatz zu einigen anderen Professoren (z.B. der Mediziner Dietrich Georg von Kieser, der Mediziner, und Philosoph Lorenz Oken sowie der Philosoph Jakob Friedrich Fries nahm er 1817 nicht pers\u00F6nlich am Wartburgfest teil, zugleich stehen seine Ideen und Schriften damit unmittelbar in Zusammenhang. 1820 trat Luden als Deputierter in die Landst\u00E4nde des Gro\u00DFherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach ein und blieb bis 1832 eines der aktivsten Mitglieder. In der Folge der Karlsbader Beschl\u00FCsse wurde auf Druck Preu\u00DFens eine Untersuchung beim Deutschen Bund durchgef\u00FChrt, die zu einem Verbot seiner Politikvorlesung f\u00FChrte. Eine Anfrage an das Gro\u00DFherzogtum, die Ludens Lehrt\u00E4tigkeit ganz beendigen sollte, blieb jedoch ergebnislos. Sein Hauptwerk die \u201EGeschichte des Teutschen Volkes\u201C stand zwar unter dem Eindruck eines neuen deutschen Nationalgef\u00FChls. Allerdings ist Luden mit seinem Werk keineswegs in die im 19. Jahrhundert vorherrschende romantisierende Geschichtsdarstellung des deutschen Mittelalters einzuordnen. Vor allem die Ranke-Schule hat ihm vorgeworfen, keine historisch-kritische Methode angewandt zu haben. Inzwischen gilt aber seine deutsche Geschichte als eine weitaus neutralere Darstellung als die der nachfolgenden nationaldeutschen Historiker, die das deutsche K\u00F6nigtum der Ottonen, Salier und Staufer im Einigungsstreben politisch \u00FCberh\u00F6hten. Luden z\u00E4hlt neben Lorenz Oken, Jakob Friedrich Fries, Dietrich Georg von Kieser und Christian Wilhelm Schweitzer zu den sog. politischen Professoren an der Universit\u00E4t Jena um 1800. Er gilt als einer der 'spiritus rectores' der Jenaer Urburschenschaft, deren Gr\u00FCndungsstatuten er wenigstens mitformulierte. Zu Ludens Sch\u00FClern z\u00E4hlte der sp\u00E4tere K\u00F6nigsberger Geschichtsprofessor und Universit\u00E4tsarchivar Johannes Voigt, welcher sich um die Geschichte Preu\u00DFens verdient machte."@de ,
		"Heinrich Luden was a German historian. Luden was born in Loxstedt in the district of Stade. At the age of 17 Luden went to the Domschule (Cathedral School) in Bremen. He subsequently studied theology at the University of G\u00F6ttingen, where he came under the influence of the historians August Ludwig von Schl\u00F6zer and later Johannes von M\u00FCller and devoted himself to the study of history. He was briefly employed as a private tutor in the house of Christoph Wilhelm Hufeland in Berlin, in 1805 producing his thesis in Jena on Christian Thomasius. He further published biographies of Hugo Grotius (1806) and Sir William Temple (1808). In 1806 Luden succeeded Friedrich Schiller as Extraordinary Professor of History at the University of Jena, in 1810 attaining the post of Ordinary Professor. He dedicated himself to German history, with the intention of developing a German national consciousness. He continued this theme in subsequent numerous publication on the theme of unity and freedom. In his lectures, much attended by the Burschenschaften (student associations) he championed the ideal of the sovereignty of the people, showing the influence of Jean-Jacques Rousseau. In 1817, with certain other professors, including the medic Dietrich Georg von Kieser and the philosophers Lorenz Oken and Jakob Friedrich Fries he participated in the Wartburg festival. In 1820 Luden entered the Landst\u00E4nde of the Grand Duchy of Saxony-Weimar-Eisenach as a deputy and remained one of its most active members until 1832. Following the Karlsbad Decrees Luden was forbidden from lecturing on political subjects. Among his students were the assassin Karl Ludwig Sand and the K\u00F6nigsberg historian Johannes Voigt."@en ;
	rdfs:comment	"Heinrich Luden war ein deutscher Historiker. Luden besuchte die Domschule zu Bremen, und studierte in G\u00F6ttingen zun\u00E4chst Theologie. Durch die Historiker August Ludwig von Schl\u00F6zer und sp\u00E4ter Johannes von M\u00FCller angeregt, wandte er sich historischen Studien zu. Nach einer Hauslehrerstelle in Bremen (1802) ging er 1804 als Hauslehrer bei dem Staatsrat Christoph Wilhelm Hufeland nach Berlin. 1805 promovierte er in Jena \u00FCber Christian Thomasius."@de ,
		"Heinrich Luden was a German historian. Luden was born in Loxstedt in the district of Stade. At the age of 17 Luden went to the Domschule (Cathedral School) in Bremen. He subsequently studied theology at the University of G\u00F6ttingen, where he came under the influence of the historians August Ludwig von Schl\u00F6zer and later Johannes von M\u00FCller and devoted himself to the study of history."@en .
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